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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Polinnen sollen nach Spiel im Hexenkessel für BVC zaubern

26.08.2011

CLOPPENBURG Ganz so viele Fans wie unter der Woche in Lens werden wohl nicht kommen. Hoch motiviert dürften sie trotzdem sein. Noch unter dem Eindruck eines Länderspiels vor 20 000 Zuschauern werden die Fußballerinnen Agnieszka Winczo (27) und Marta Stobba (25) am Sonntag im Stadion an der Friesoyther Straße auflaufen. Zweitligist BV Cloppenburg erwartet um 14 Uhr den FSV Gütersloh zum Saisonauftakt. Und die Polinnen sollen wie schon in der Vorbereitung zeigen, dass sie eine Klasse für sich sind.

Ein Ergebnis wie unter der Woche im Spiel gegen WM-Halbfinalist Frankreich würde Stobba und Winczo allerdings gar nicht schmecken. Im Hexenkessel Stade Félix-Bollaert hatte sich die polnische Nationalelf mit 0:2 geschlagen geben müssen.

„Trotzdem war das natürlich ein tolles Erlebnis für die beiden“, sagt BVC-Trainerin Tanja Schulte (36), die vor allem froh darüber ist, dass sich die Nationalspielerinnen nicht verletzt haben. Winczo hatte durchgespielt, Stobba war in der 90. Minute ausgewechselt worden. Vor allem der Mittelfeldmotor des BVC dürfte Selbstvertrauen getankt haben. Schließlich durfte Stobba in dem engen Fußballstadion mit den hohen Tribünen die Kapitänsbinde tragen. Jasmin Eder dürfte dagegen etwas Aufmunterung guttun. Der Neuzugang von Bayern München II hatte unter der Woche mit der österreichischen Nationalelf 0:4 gegen die Slowakei verloren. Da käme ein klarer Sieg gegen Gütersloh gerade recht. Allerdings warnt Schulte: „Gütersloh ist eingespielt, während wir eine fast komplett neue Mannschaft haben. Das wird nicht einfach.“

Zumal die Gäste aus Nordrhein-Westfalen einen leichten psychologischen Vorteil haben. In der Vorbereitung hatten sie den BVC besiegt. „Da sind wir in drei Konter gerannt, das darf uns natürlich nicht noch einmal passieren“, sagt Schulte. „Wir sollten nicht versuchen, gleich zu Beginn ein Feuerwerk abzubrennen.“

Geduld sei gefragt. „Die Null muss stehen, schließlich sind wir dank der beiden Polinnen sowie Marie Pollmann und Mareike Kösjan immer für ein Tor gut.“ Und auch die beiden Sechser – Kim Schlösser und Imke Wübbenhorst – hätten schon oft genug ihre Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt.

Dafür zu sorgen, dass „die Null steht“, dürfte allerdings alles andere als einfach werden. Schließlich verfügt auch Gütersloh über Nationalspielerinnen. Besonders Kristina Gessat sei schwer zu stoppen. Die U20-Weltmeisterin zieht im Gütersloher Mittelfeld die Fäden. Zudem dürfte U17-Nationalspielerin Annabel Jäger im Sturm wirbeln. In der abgelaufenen Saison hatte sie ebenso wie Nationalmannschaftskollegin Lina Magull (Innenverteidigung) in beiden Spielen gegen den BVC gefehlt.

Aber auch die jungen deutschen Talente machen Schulte nicht nervös. „Wir haben Respekt vor Gütersloh, aber keine Angst“, sagt die BVC-Trainerin. Das dürfte besonders auf Winczo und Stobba zutreffen. Wer vor 20 000 Fans in Lens gespielt hat, den kann nichts mehr so schnell erschrecken.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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