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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Prekäre Situation verlangt mehr Mut

27.11.2010

CLOPPENBURG Ludwig Ferneding hält nichts davon, Tatsachen zu beschönigen. „Wir befinden uns in einer prekären Situation“, sagt der Co-Trainer und Macher der Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg. Und damit hat er ohne Zweifel recht. Die Cloppenburgerinnen sind Letzter und haben vier Punkte Rückstand auf Rang neun, der zum Klassenerhalt berechtigt. Und zu allem Überfluss gastiert am Sonntag (14 Uhr) der Spitzenreiter in der Arena Oldenburger Münsterland: die Reserve des Hamburger SV.

Nichts zu verlieren

Cloppenburgs Siegchancen sind gering. Das sieht Ferneding ähnlich. „Für uns geht es grundsätzlich darum, ein gutes Spiel abzuliefern.“ Die Mannschaft müsse in der Defensive sortiert sein und mit mehr Mut als zuletzt nach vorne spielen. „Schließlich haben wir nichts zu verlieren“, sagt Ferneding.

Gleichwohl sind die Hamburgerinnen keine Übermannschaft – obwohl sie noch keine Niederlage kassiert haben. Schließlich kamen sie gegen Kellerkind Magdeburg vor zwei Wochen nicht über ein 2:2 hinaus.

Und auch im Hinspiel gegen Cloppenburg hatten sie Probleme. Zwar gewannen sie damals mit 4:2, allerdings hatten die Cloppenburgerinnen zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand egalisieren können, nur um sich dann zwei vermeidbare Gegentore einzufangen. „Da haben wir ganz anständig gespielt“, sagt Ferneding.

Doch seitdem hat sich viel getan – allen voran in Cloppenburgs Kader. Am Sonntag werden dem BVC nur 15 der 33 spielberechtigten Spielerinnen zur Verfügung stehen. Zwar kehrt Maike Moormann ins Team zurück, allerdings werden Kim Schlösser und Birgit Niemeyer, die in der Vorwoche gegen Werder Bremen (0:3) noch mitgespielt haben, ausfallen.

Spiel in Kiel im Hinterkopf

Damit nicht genug: Mittelfeldspielerin Andrea Göken muss eine Gelbsperre abbrummen. Deshalb hofft Ferneding, dass die Partie am Sonntag unbedingt angepfiffen wird. „Wenn das Spiel gegen Hamburg ausfallen sollte, wäre Andrea eine Woche später gegen Holstein Kiel gesperrt. Aber da brauchen wir sie unbedingt.“ Wohl wahr: Kiel ist mit neun Punkten Zehnter, belegt also den Relegationsplatz. „Das Spiel wird extrem wichtig. Schließlich darf der Abstand zu den Nichtabstiegsrängen vor Weihnachten nicht noch größer werden. Das wäre fatal“, sagt Ferneding. Wie gesagt: Die Situation ist prekär.

Bärenstarke Patzke

Deshalb wäre es Gold wert, wenn die Elf von Trainerin Tanja Schulte mit einem kleinen Erfolgserlebnis im Rücken nach Kiel reisen könnten. Doch dazu muss sie Kathrin Patzke am Sonntag in den Griff bekommen. Hamburgs Angreiferin hat schon 15 Tore geschossen. Damit ist sie die erfolgreichste Torschützin der zweiten Liga.

Ferneding beschreibt sie als „unglaublich schnell“ und zielstrebig. „Sie ist eine herausragende Stürmerin, die nicht viele Chancen auslässt.“ Cloppenburgs Hintermannschaft, die schon 36 Gegentore kassiert hat und die zweitschlechteste der Liga ist, wird sich also warm anziehen müssen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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