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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Rastas Regionalliga-Team darf feiern

01.04.2015

Vechta Die Basketballer Rasta Vechtas haben eine Saison zum Vergessen erlebt. Vor allem der verpasste Sprung in die Play-offs tut weh. Es gibt in der aktuellen Spielzeit für die Vechtaer aber auch Grund zum Jubeln: Das 2.-Regionalliga-Team SC Rasta Vechta hat sich am Wochenende überraschend den Titel gesichert. Dank eines 97:92-Erfolgs am letzten Spieltag bei den Red Devils Bramsche sicherte sich der Aufsteiger nicht nur die Meisterschaft, sondern auch den Durchmarsch von der Oberliga in die 1. Regionalliga Nord in nur zwei Jahren.

Damit eiferte das Regionalliga-Team der Rasta-Mannschaft nach, die vor wenigen Jahren den Durchmarsch in die Bundesliga vollendete. Und zwar spektakulär: Die Vechtaer hatten in Bramsche erst nach einer großen Aufholjagd gewonnen. Und da der bisherige Tabellenführer Weser Baskets Bremen/BTS Neustadt gut eine halbe Stunde zuvor bei der TSG Westerstede verloren hatte, eroberten die Rastaner im letzten Moment noch Platz eins der 2. Regionalliga Nord, Staffel West.

„Ich bin sehr stolz auf mein Team. Zur Halbzeit lagen wir ja schon mit 16 Punkten zurück, und es sah nicht gut aus. Wie wir dann zurückgekommen sind, nötigt mir großen Respekt vor dem Team ab“, freute sich Trainer Hanno Stein.

Nach einer Umstellung der Defense hatte sich der SC Punkt um Punkt an die Hausherren herangekämpft. Gut 500 Zuschauer im Schulzentrum sahen eine immer intensiver geführte Partie (52 Fouls) – und vor allem eine spannende. Noch in der 33. Minute lagen die Rastaner mit fünf Zählern hinten (76:81). Doch dann verübte Bramsches Top-Scorer Robert Naubert sein fünftes Foul und musste das Parkett verlassen.

In der 36. Minute war es dann Rastas US-Center Jake Reinders, dem der Ausgleich zum 84:84 gelang. 50 Sekunden vor dem Ende aber lagen die „Red Devils“ wieder vorne: Sie führten mit 92:91. Denis Kiricenko traf im Gegenzug zur erneuten Vechtaer Führung. Und einige Stopps und verwandelte Freiwürfe später, der zum 97:92 ebenfalls durch Kiricenko, war der SC Rasta Vechta tatsächlich doch noch Meister.

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