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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Reiter begeistern zahlreiche Besucher

11.07.2017

Kampe Es ist immer wieder das knifflige Wasserhindernis, das die Reiter beim „Altenoyther Derby“ zur Verzweiflung bringt. Da machte die Neuauflage beim zweitägigen Sommerturnier des Reit- und Fahrvereins St. Georg Altenoythe-Kampe am Wochenende auf der Reitanlage „Hus Marienbarg“ in Kampe keine Ausnahme.

Beim Wasser war bei dieser Springprüfung Klasse L mit Stechen, einer der Höhepunkte der Turniertage, für die meisten Reiter Schluss. Das kühle Nass erwies sich als große Klippe im fair von Designer Wolfgang Sagner (Petersfehn) aufgebauten Parcours. Es kam nicht einmal zum Stechen, da im Normalparcours keiner der Starter fehlerfrei blieb. So etwas gab es in der langjährigen Geschichte der „Altenoyther Derbys“ sehr selten. Mit 4,5 Fehlerpunkten siegte am Samstag letztendlich Zwantje Müller vom Fahr- und Reitverein Filsum beim „Altenoyther Derby“. Auf den zweiten Platz ritt Sarah Deger (Ammerland) vor Keno Kappernagel (Ems-Dollart). Auch Teilnehmer mit zwölf Fehlern kamen noch in die Platzierung.

Turniersieger

Sieger, Tag 1: Reiterwettbewerb einzelne Abteilungen: Hannah Focken (Altenoythe-Kampe), Melina Nienaber (Garrel), Finja Tebben (Timmel), Marje Gronewold (Uplengen), Kira Bonhagen (Höven), Leiv Thormählen (Höven); Springreiter-Wettbewerb: Finja Tebben; Dressurreiterprüfung Klasse E: Monia Schmiemann (Kampe); Dressurprüfung Klasse E: Emily Schön (Saterland); Dressurprüfung Klasse A, erste Abteilung: Rieke Kuhlmann (Benthullen); zweite Abteilung: Theresa Hellwig (Ammerland); Stilspringprüfung Klasse E: Saskia Espig (Ammerland); Stilspringprüfung Klasse E mit Stechen: Neele Meier (Benthullen); Stilspringprüfung Klasse A: Viola Bartels (Augustfehn); Springprüfung Klasse A: Juliane Albers (Saterland) Sieger, Tag 2: Führzügel: Ryan Mittwollen (Bad Zwischenahn); Dressurprüfung Klasse L Trense: Lucia Bünker (Vechta); Dressurprüfung Klasse L**: Martina Wulf (Saterland); Klasse A**: Emily Schön (Saterland); Klasse M*: Anja Schütte (Schönemoor); Springprüfung Klasse A**: Thelke Schmidt (Ems-Dollart); Klasse L: Gedeon Ruven Beermann (Friesoythe); Klasse M* mit Stechen: Marc Wieting (Höven)

Nach der Siegerehrung durch die Vorsitzende von St. Georg, Henriette Sobing, Richter Lüder Minssen und dem Vertreter des Sponsors „Widopan“, Gernot Harms, fand sich Zwantje Müller wenig später im kühlen Nass des Wasserhindernisses wieder. „Das gehört dazu“, sagte die Vorsitzende.

Guten Reitsport erlebten die vielen Zuschauer auch am zweiten Tag des Reitturniers auf der Anlage Schmiemann in Kampe. Das sowohl in den Dressur- als auch Springprüfungen. Höhepunkt war am Sonntag die Springprüfung Klasse M* mit Stechen. Dafür hatte Parcoursbauer Wolfgang Sagner einen fairen, aber anspruchsvollen Kurs auf dem grünen Geläuf aufgebaut. Im Normalumlauf legten nur Marc Wieting (RV Höven) und Julia de Riese (FuRV Filsum) eine fehlerfreie Runde hin. Im Stechen setzte Amazone de Riese als erste Reiterin alles auf eine Karte und legte eine Fabelzeit mit 44,06 Sekunden hin. Doch es fiel eine Stange. Nun konnte es Marc Wieting ein wenig ruhiger angehen. Das tat er auch mit „Carlotta“ und im Ziel blieb die Uhr bei 49,42 Sekunden stehen. Eigentlich zu langsam, doch der Reiter aus der Gemeinde Wardenburg blieb fehlerfrei und holte sich somit den Sieg in dieser schweren Prüfung.

In der Dressur wusste Martina Wulf aus dem Saterland zu gefallen. Sie siegte in der Prüfung Klasse L** und wurde Zweite in der Prüfung Klasse M*. Dank der fachkundigen Ansagen von Theo Vahle aus Friesoythe waren die Zuschauer und Reitsportfreunde immer auf dem Laufenden.

Alle Hände voll zu tun hatte auch Hufschmied Björn Tangemann aus Elisabethfehn. Dagegen verbrachten die Helfer des Roten Kreuzes einen ruhigen Tag.

Die Vereinsvorsitzende des Gastgebervereins war mit dem Verlauf der Turniertage sehr zufrieden. „Gute sportliche Stimmung, bester Reitsport, prima Wetter und viele Besucher“, resümierte Henriette Sobing. Insbesondere lobte sie das Engagement der vielen freiwilligen Helfer. „Ohne diese Hilfe hätten wir das Turnier nicht durchführen können.“ Mit dem Sommerturnier verbunden ist das 25-jährige Bestehen des RuF St. Georg Altenoythe-Kampe nach der „Wiederbelebung“ 1992.

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