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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball–landesliga: Renken-Brüder sorgen für reichlich Unruhe

21.01.2011

FRIESOYTHE Dicke Luft bei Hansa Friesoythe. Auslöser für die klimatische Veränderung beim Fußball-Landesligisten sind die Brüder Michael und Stefan Renken. Die im Winter 2010 von Kickers Emden gekommenen Zwillinge streben einen sofortigen Wechsel zum Ligarivalen BW 94 Papenburg an. Diese Tatsache hat die Hansa-Verantwortlichen schwer geschockt. Schließlich ist Friesoythes Kader in der Breite ohnehin zu schmal.

Entsetzt und wütend kommentierte Hansas erfahrener Teammanager Bernd Meyer die völlig unerwartete Entwicklung. „Michael und Stefan hatten bei uns vor der Saison für ein Jahr zugesagt. Es gab nie Theater. Beim Trainingsauftakt im neuen Jahr waren beide dabei. Selbst am 12. Januar haben sie noch bei uns mittrainiert. Als Wechselgerüchte aufkamen, haben sie mir versichert, die Saison bei Hansa zu Ende zu spielen. Was jetzt passiert, schlägt dem Fass den Boden aus. Das ist absolut charakterlos.“

Was war geschehen. Vor Wochenfrist blieben die 21-Jährigen dem Training fern. Weder Meyer noch Trainer Predrag Uzelac waren informiert worden. Vergeblich warteten die Mitspieler tags darauf auf die Sedelsberger bei der Abfahrt zum Testspiel in Aurich. „Noch am Morgen vor dem Spiel habe ich mit dem Vater telefoniert und gefragt, was los ist. Mir wurde beschieden, dass die Söhne auch woanders trainieren dürften“, berichtet Meyer fassungslos.

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Vergangenen Sonntag mischten die Renkens dann im Trikot des Ligakonkurrenten BW 94 Papenburg im Test bei Meppens A-Junioren mit. „Unglaublich. Die Pässe liegen bei Hansa und ihre Herausgabe wurde bei uns nicht beantragt. Außerdem hatten wir keine Gastspielerlaubnis erteilt“, ärgert sich Meyer. Abzuwarten bleibt, ob der Einsatz im Papenburger Dress verbandsrechtliche Folgen haben wird. Fest steht für Meyer jedenfalls, dass es für einen Wechsel in der Winterpause „keine Freigabe geben wird“.

Meyer kann das Verhalten der Brüder nicht nachvollziehen „Das wird den Spielern offenbar von oben vorgelebt. Mit solch einem Verhalten darf aber niemand durchkommen. Da sollten sich alle Vereine einig sein“, meint Meyer. „Wir haben von Papenburg bis heute nichts gehört. Dabei gehört zu einem Wechsel doch, dass sich der abgebende und der aufnehmende Verein sowie die Spieler einig sind.“

Klar scheint schon zu sein, dass die Renken-Brüder trotz aller Personalsorgen der Friesoyther nicht mehr für Hansa auflaufen werden – und bis zum Saisonende auch bei keinem anderen Verein. Davon geht Vater Wilfried Renken, der die Entwicklung seiner Schützlinge bei Hansa genauestens verfolgt hat, allerdings nicht aus. „Meine Söhne wollen nach Papenburg wechseln. Dort ist vieles besser als in Friesoythe. Sie haben sich noch im Jahr 2010 fristgerecht in Friesoythe abgemeldet. Der Verein hat schriftlich nicht reagiert. Da jetzt Fristen verstrichen sind, sind wir der Meinung, dass eine Freigabe als erteilt gilt.“

Meyer sieht das anders: „Die Renkens haben ihre Mitgliedschaft gekündigt. Das hat aber nichts mit der Anforderung eines Spielerpasses zu tun.“ Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten.

Unterdessen sind die Friesoyther mit ihrem Rechtsmittel gegen die Wertung des in der Hinserie abgebrochenen Spiels in Jeddeloh zugunsten der Ammerländer beim Bezirkssportgericht gescheitert. „Das schriftliche Urteil wird dem Verein in den nächsten Tagen zugehen. Ich schließe nicht aus, dass Friesoythe die nächsthöhere Instanz anrufen wird“, sagte Bezirkssportgerichtschef Reinhard Friedrich aus Belm.

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