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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Rumpftruppe muss es im Derby richten

16.04.2014

Cloppenburg /Oldenburg Der wichtige 2:1-Sieg beim Drittletzten VfR Neumünster hat es möglich gemacht. Den Klassenerhalt fast in der Tasche, reisen die Regionalliga-Fußballer des BV Cloppenburg an diesem Mittwoch ohne großen Druck zum Klassiker beim Bezirksrivalen VfB Oldenburg. Die Partie im weiter auf eine Flutlichtanlage wartenden Marschweg-Stadion beginnt um 18.15 Uhr.

Auf den Einsatz eines Busses könnte Cloppenburg verzichten. Denn Coach Jörg-Uwe Klütz steht vor dem Prestigeduell an der Hunte nur ein Rumpfkader zur Verfügung. Mit Torhüter Sigi John, Rekonvaleszent Erdal Oelge, Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts, und Linksverteidiger Daniel Olthoff fallen vier Spieler verletzt aus. Zudem kassierte der Ex-Oldenburger Jonas Wangler in Neumünster zum fünften Mal „Gelb“ und ist damit gesperrt. Vermutlich wird Klütz auf dieselbe Formation wie in Neumünster setzen. Für Wangler dürfte Paul Kosenkow, der am Marschweg schon einmal eine Tor-Gala ablieferte, ins Team rutschen. Taktisch dürfte es beim kompakten „4-2-3-1“ bleiben.

„Wir müssen das Beste aus der Situation machen“, jammert Klütz nicht. Denn das gesteckte Zwischenziel von drei Zählern aus den Partien in Neumünster, in Oldenburg und zu Hause gegen Tabellenführer Wolfsburg II ist bereits erreicht. „Oldenburg ist natürlich der große Favorit. Gegen Bonuspunkte haben wir aber nichts einzuwenden“, spekuliert Klütz, der selbst einige Jahre im VfB-Trikot auflief, ehe er beim BVC Kultstatus erwarb, auf eine Überraschung. Und für eine solche gäbe es sogar mehrere Gründe. Für die Oldenburger ist der Meisterschaftszug längst abgefahren. Daher liegt das Hauptaugenmerk des VfB auf dem Pokal-Halbfinale am Ostermontag bei FT Braunschweig. Außerdem wollen die Cloppenburger die 2:5-Hinspielschmach ausbügeln. „Da waren die Oldenburger so stark, dass sie für mich erster Meisterschaftsanwärter waren“, erinnert sich Klütz ungern an diese Lehrstunde. Allerdings weiß der 45-Jährige auch, dass sein Team am liebsten am Marschweg gegen den Erzrivalen aufläuft.„Meistens haben wir dort richtig gut ausgesehen“, sagt Klütz.

Bevor es zwei Unentschieden gab, nahmen die Soestestädter in ihrem Wohnzimmer dreimal am Stück alle drei Punkte mit. Die bislang letzte Niederlage beim VfB (0:2) datiert vom 2. Mai 2004. Da die Oldenburger derweil an der Friesoyther Straße zumeist dominierten, ist die Gesamtbilanz völlig ausgeglichen. Bei sieben Remis setzten sich beide Seiten jeweils neunmal durch. Passend dazu lautet die Torbilanz nach 25 Duellen 36:36. Ein Grund mehr für den BVC, dem Ex-Zweitligisten die Krallen zu zeigen.

Nach verspielter Titelchance zählt für VfB Oldenburg nur noch DFB-Pokalticket

Der Glaube war da – in der Mannschaft, im Präsidium, in der Stadt – aber das Potenzial reichte unter dem Strich nicht aus, um dauerhaft ernsthaft um die Meisterschaft mitzuspielen. Dennoch kann sich der aktuell vierte Tabellenplatz des VfB Oldenburg sehen lassen. Nach einer bärenstarken Hinrunde rangierten die Huntestädter mit nur zwei Zählern Rückstand auf Wolfsburgs Reserve auf Rang zwei. Fast logisch, dass die Verantwortlichen den großen Wurf witterten und die nicht gerade günstige Drittliga-Lizenz beantragten. Das ist allerdings Schnee von gestern. Die Rückrunde des Teams von Coach Alexander Nouri, das mit 59 erzielten Treffern den drittbesten Angriff und mit 37 Gegentoren die drittbeste Defensive stellt, verlief deutlich holpriger. Vier Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen stehen für die „Blauen“, die einen Zuschauerschnitt von über 1700 pro Heimspiel vorzuweisen haben, zu Buche. Ein Garant für das bisherige gute Abschneiden ist die Treffsicherheit des Ex-Osnabrückers Addy-Waku Menga, der es bislang auf 19 Treffer brachte und damit heißer Anwärter auf die Torjägerkanone ist. In der internen Wertung folgt der Polizeibeamte Nils Laabs mit neuen Toren. Nach Niederlagen gegen die Zweitvertretungen des Hamburger SV (0:1) und von Hannover 96 (2:3) krempelte Nouri sein Team um und hatte Erfolg. Deutlich mit 4:1 gewannen die Oldenburger bei der zuvor stark auftrumpfenden St. Pauli-Reserve. Ob sie nun am Ende im Duell mit Meppen und Flensburg Vierter, Fünfter oder Sechster werden, interessiert rund um das bei den Fans unbeliebte Marschweg-Stadion derweil kaum jemanden. Mehr noch als auf das Derby gegen den BV Cloppenburg sind die Blicke nach Braunschweig gerichtet. Bei der dortigen Freien Turnerschaft – immerhin titelambitionierter Zweiter der Oberliga Niedersachsen – kämpfen die Huntestädter am Ostermontag im Halbfinale des Landespokals um ein Ticket für den DFB-Pokal. Wird die Mission erfüllt, dürfte dann ab sofort vom Traumlos und vollen Kassen geträumt werden.

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