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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Kongress: Schilddrüse: 20 Mio. Bürger haben Probleme

15.01.2013

Cloppenburg „Neues und Bewährtes von der Schilddrüse“ heißt ein Fachkongress, zu dem am Mittwoch, 16. Januar, 15 bis 22 Uhr, circa 50 Apotheker und 150 Ärzte im Dorfkrug des Museumsdorfs Cloppenburg erwartet werden. „15 bis 20 Millionen Deutsche haben Probleme mit der Schilddrüse“, sagt Dr. Hans-Günther Hempen vom St.-Josefs-Hospital Cloppenburg, der gemeinsam mit dem niedergelassenen Nuklearmediziner Dr. Günther Klaushenke den Kongress organisiert hat. Viele Patienten litten an einer Über- oder Unterfunktion, heißen oder kalten Knoten sowie einer vergrößerten Schilddrüse (Kropf).

Frauen – so Hempen – seien häufiger betroffen, in einem Alter über 45 Jahre jede zweite. Die kleine Drüse im Hals sei ein Hochleistungsorgan, das fast alle Vorgänge im Körper regele oder beeinflusse. Hempen: „Ohne die Schilddrüse geht gar nichts, sie ist das hormonelle Herz des Körpers. Die Hormone, die das Organ ausschüttet, steuern Stoffwechsel und Kreislauf, wirken auf Magen, Herz und Nerven. Sie beeinflussen Persönlichkeit und Psyche, genauso wie Haut, Haare, Unfruchtbarkeit.“ Bleibe der Wunsch nach einem Kind unerfüllt, sei in 25 Prozent der Fälle eine Fehlfunktion der Schilddrüse die Ursache. Das Problem: Nicht immer ist der Befund eindeutig. Experten raten dann gegebenenfalls auch zu einem Eingriff. Operationen sind häufig notwendig, um definitiv zu klären, ob hinter der Vergrößerung oder dem Knoten eine Krebserkrankung oder eine gutartige Veränderung steckt.

110 000 Eingriffe werden pro Jahr in Deutschland an der Schilddrüse durchgeführt. In vier bis fünf Prozent der Fälle finden die Chirurgen Krebs. Oft ein Zufallsbefund, aber mit guten Heilungschancen. Zugenommen hat die Zahl der weitgehend oder vollständigen Schilddrüsenentfernungen, um das Rückfallrisiko zu mindern. Zudem hätten sich die Operationsmethoden in den vergangenen Jahren erheblich verbessert, erklärt Hempen. Probleme danach seien selten.

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