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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: Schulte genießt ungewohnten Nachmittag

28.04.2014

Cloppenburg Irgendwie war am Sonntag im Stadion an der Friesoyther Straße alles etwas anders als gewohnt: Nachdem Vanessa Bernauer in der 69. Minute nach tollem Doppelpass mit Mandy Islacker eine Riesenchance vergeben hatte, schlug kaum jemand auf der Tribüne die Hände über dem Kopf zusammen. Stattdessen war nur hier und da ein mildes Lächeln zu sehen. Und als Tanja Schulte nach dem Spiel schon zur gewohnten Gratulation für den Gegner ansetzen wollte, fiel ihr auf, dass sie ja schon selbst Glückwünsche entgegengenommen hatte. Das 7:1 (4:0, siehe auch Seite 13) der Fußballerinnen des BV Cloppenburg gegen Schlusslicht VfL Sindelfingen – der erste Erfolg nach acht Punktspielniederlagen und Premieren-Bundesliga-Heimsieg – hatte für ungewohnte Gefühle und ein kollektives Aufatmen auf Seiten der Cloppenburgerinnen gesorgt.

Mit einem Sieg gegen das Schlusslicht hatte man durchaus rechnen können, mit einem derart deutlichen nach einem starken Spiel des Tabellenletzten bei der SGS Essen (0:2) aber nicht. Und als Anja Selensky nach einem Fehler Virginia Kirchbergers fast zur Gäste-Führung getroffen hatte (5.), schien wieder eine Zitterpartie auf die 417 Zuschauer zuzukommen.

Von wegen: Über die linke Seite setzten sich nun Verena Aschauer und Eve Chandraratne immer wieder durch, wie es Marie-Louise Bagehorn und Vanessa Bernauer über die Mitte bzw. die rechte Seite gelang. Zwar fiel das 1:0 durch Imke Wübbenhorst nach einer Ecke (12.). Aber anschließend sahen die Fans schön herausgespielte Treffer: So flankte Aschauer in der 14. Minute nach einem Doppelpass mit Islacker in den Strafraum. Sofia Jakobsson köpfte an den Pfosten, und war im Nachschuss erfolgreich.

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Wiederum zwei Minuten später hatte der BVC etwas Glück, weil Marie-Louise Bagehorns Pass so abgefälscht wurde, dass er Islacker genau vor die Füße fiel: Die vollendete souverän ins lange Eck und erhöhte nach einem schönen Doppelpass mit Aschauer auf 4:0 (34.).

Die zweite Halbzeit begann mit weiteren guten BVC-Chancen – und Tore sollten nicht lange auf sich warten lassen: In der 48. Minute fand ein zwar kurz vor dem Tor aufsetzender, aber durchaus haltbarer Schuss Bagehorns seinen Weg ins Gäste-Gehäuse, zehn Minuten später rutschte Islacker in eine flache Hereingabe Jakobssons und schob den Ball so ins Netz.

In der 60. Minute dürfte sich bei Imke Wübbenhorst, nachdem sie per Kopf getroffen hatte, ein ungewohntes Gefühl eingestellt haben: Zwei Treffer in einem Meisterschaftsspiel hat die Innenverteidigerin sicher lange nicht mehr erzielt. Da konnten die Zuschauer verkraften, dass Bernauer neun Minuten später eben nicht traf. Die Schweizerin bleibt die Spezialistin für schwierige Tore.

Relativ leicht hatte es Maximiliane Rall nach einem Fehler Dominika Wylezeks. Sie musste nur noch zum 1:7 ins leere Tor schießen (84.), worauf der gesamte Sindelfinger Trainerstab aufsprang – was wohl damit zu erklären ist, dass es erst der dritte VfL-Treffer im 17. Spiel war. Selten dürfte ein Tor zum 1:7 so bejubelt worden sein. Am Sonntag war im BVC-Stadion eben so einiges ungewöhnlich . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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