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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Schulz-Elf sucht Treppe aus dem Keller

24.10.2008

CLOPPENBURG Kein Platz für schlechte Stimmung: Frank Schulz, Trainer des Fußball-Regionalligisten BV Cloppenburg, versprüht trotz des 1:4 in Mainz und dem Sturz auf Platz 17 einen erfrischenden Optimismus. Am Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) wollen er und seine Mannen im richtungsweisenden Heimspiel gegen den 1. FC Kleve auf die Überholspur wechseln.

„Es gibt doch keinen Grund für schlechte Stimmung. Wir standen einige Wochen über dem Strich und jetzt drunter. Gegen Kleve muss jeder an seine Grenze gehen. Ich will den Biss sehen, den Mainz zuletzt gezeigt hat“, schwört Schulz seine Spieler ein. Er hofft auf eine „kleine Serie“. Dabei setzt der BVC-Coach auf die Rückkehr seines Kapitäns Maarten Schops. „Er hat dosiert trainiert. Es sieht ganz gut aus.“ Ein Einsatz des konstant spielenden Belgiers in der Zentrale wäre eminent wichtig, fallen doch Nebenmann Florian Greve (Gelb-Sperre) und die länger verletzten Defensivspezialisten Sasan Gouhari und Norman Seidel aus. Offen ließ Schulz, ob er wie beim 0:0 gegen Essen mit Sergey Zimin oder Alket Zeqo eine zweite nominelle Spitze aufbieten wird. „Die Chancen stehen in jedem Spiel 50:50.“

Die mit dem Ex-BVCer Marek Klimczok anreisenden Klever leisteten sich nach einem furiosen Saisonstart zuletzt drei Pleiten am Stück und weisen als 15. nur einen Punkt mehr als Cloppenburg auf. „Bei uns hatte sich nach den guten Ergebnissen eine gewisse Zufriedenheit eingestellt. In Cloppenburg müssen wir diese Phase stoppen. Zuletzt haben wir uns die Dinger mehr oder weniger selber reingeschossen“, plant auch Schulz' Gegenüber Arie van Lent die Trendwende. Kurios: Mitte der 90-er Jahre stand der 38-jährige Niederländer – ein Freund von Schulz – kurzzeitig beim BVC unter Vertrag, ohne allerdings ein Spiel zu absolvieren.

„Manager Schumacher hat mich damals geholt. Und dann wollte Bremen mich plötzlich zurück. Der BVC war sehr korrekt. Werder ist dann kostenlos zu einem Freundschaftsspiel gekommen“, erinnert sich der ehemalige Torjäger. Er hat allerdings noch eine weitere Verbindung nach Cloppenburg. „Hans Ossmann, den ich aus Bremer Zeiten kenne, ist mein Trauzeuge“, freut sich van Lent am Sonnabend auf einen Plausch mit dem genialen Ex-BVC-Linksfuß.

Entscheidend für den Ausgang des Kellerduells dürften nicht zuletzt die Nerven sein. Eine Niederlage würde beide Seiten auf Sicht im ungeliebten Keller festnageln. Davon will Schulz derweil nichts wissen. „Jeder bei uns weiß, dass wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen müssen. So gesehen ist die Konstellation jede Woche gleich. Die Mannschaft genießt mein volles Vertrauen.“ Unter der Woche tauschte sich der BVC-Coach mit Präsident Professor Dr. Joachim Schrader und dessen Vize Marcus Weigel aus. „Wir schwimmen auf einer Linie. Ich habe versprochen, dass wir am Saisonende über dem Strich stehen.“

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