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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fit In Den Frühling: Schweißperlen und scharfe Sinuskurven

27.04.2013

Friesoythe Schwester Waltraud hat die Flasche im Anschlag: Sie sprüht das kalte Elektrodenspray unvermittelt auf die Haut. Mein Zusammenzucken ignoriert sie, als sie zu den Elektroden greift und sie auf Brust, Arme und Rücken drückt. Zwölf Ableitungen führen in den Computer, auf dem Bildschirm schlagen die Sinuskurven gering aus – bis Dr. Claus Rolf auffordert, in die Pedale zu treten.

Mit dem Frühling starten immer mehr Menschen ihr Trainingsprogramm. Das Joggen gehört dabei zu den beliebtesten Sportarten. Doch einfach drausloslaufen – davor rät auch Dr. Claus Rolf ab. „Wenn jemand laufen kann, soll er es tun“, sagt der Internest. Allerdings gilt: Ab einem gewissen Alter – in Deutschland ab 35 Jahre – sollte vor dem Sport ein medizinischer Check durchgeführt werden, informiert der Chefarzt der Inneren Abteilung am St.-Marienkrankenhaus. „Gerade bei Neu- und Wiedereinsteigern sowie älteren Personen besteht ein erhöhtes Risiko“, sagt der 48-Jährige – zumal, wenn gewisse Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck oder Diabetes vorliegen.

Wiedereinsteiger – dazu zähle ich denn auch wohl. Seit mehr als einem Jahr bin ich wenig bis gar nicht gelaufen, Probleme mit dem Knie. Der Gesundheits-Check soll latente oder bereits vorhandene Krankheiten erkennen helfen, die eine Gefährdung darstellen können. Im Klartext: Mit einer Herz-Erkrankung einfach draufloslaufen kann im schlimmsten Fall sogar zu einem Herzinfarkt führen.

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Zu diesem Check-Up gehört zunächst eine Kranken-Anamnese: Der Sportler notiert in einem Fragebogen, ob es Vorerkrankungen gibt, die näher unter die Lupe genommen werden müssen. Wenn der Arzt bedenken hat, kann er den Sportler einem Belastungs-EKG (Elektro-Kardiogramm) unterziehen. Im Friesoyther Krankenhaus setzt sich der „Patient“ dafür auf einen Cardio-Trainer. „Der Bereich nach dem Pulsschlag ist wichtig, der gibt Auskunft über mögliche Herzkranzgefäß-Schädigungen“, erläutert der Chefarzt und weist auf den Bildschirm. Dort kann der Fachmann auch entnehmen, wenn das Herz etwa schlecht durchblutet ist.

Meine Linie hüpft munter, der Anstrengung angemessen, die mir so langsam den Schweiß auf die Stirn treibt. Bei Diabetikern könne es vorkommen, dass die Linie kaum ausschlägt, informiert der Mediziner, der es in seiner Freizeit eher mit dem Fahrradfahren hält.

Wo sind Ihre schönsten Laufstrecken?

Experten unterschiedlicher Profession geben in dieser NWZ -Serie Tipps zum gesunden Laufen. Es geht weniger darum, den Volksläufer zum Marathon zu bringen, sondern den Spaß an der Bewegung zu gewinnen – und vor allem nicht wieder zu verlieren.

Feldweg, Straße oder Wald? Wo sind Ihre schönsten Laufstrecken? Wir suchen die Strecken, auf denen die Leser ihrem Hobby, dem Laufen, nachkommen. Dabei ist es nebensächlich, ob Sie bereits ein trainierter Langstreckenläufer sind oder frischer Neueinsteiger. Schreiben Sie uns, wo Sie laufen und warum Ihnen die Strecke gefällt, an Nordwest-Zeitung, Am Alten Hafen 12, 26169 Friesoythe oder per E-Mail an red.friesoy-the@nordwest-zeitung.de.

„Keine Auffälligkeiten“, erlöst mich Dr. Rolf vom Fahrrad, das mich ganz schön aus der Puste gebracht hat. Eigentlich sollte man es nur so schnell angehen, dass man sich dabei noch locker unterhalten kann, rät Dr. Rolf. „180 minus Lebensalter“, gibt er als Faustformel aus für die Berechnung des Maximalpuls, den man nicht überschreiten sollte. Wenn Koronarerkrankungen vorlägen, noch deutlich darunter. Optimal sei es, täglich Sport zu treiben, wenigstens aber dreimal in der Woche. Und dann eine Stunde lang, aber: Neueste Forschungen hätten ergeben, dass bereits 15 Minuten am Tag Wirkung zeigen würden.

„Wer Sport treibt, entspannt, kommt runter, vergisst den Alltag“, spielt der Chefarzt auf die psychologische Wirkung des Joggens an. Laufen würde aber auch Endorphine und Serotonin freisetzen, die eine „gewisse Stressresistenz“ bewirken könnten, hebt der Arzt hervor. Auf eines sollte der geneigte Läufer aber verzichten: den Spurt zum Auto oder zur Haustür. Dr. Rolf: „Das treibt den Puls zu sehr in die Höhe. Besser ist, langsam auszulaufen.“

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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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