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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Sechser sollen Vorjahres-Sechsten ärgern

06.09.2013

Cloppenburg Normalerweise lassen sich Fußballerinnen ja eher ungern mit Schauspielern in Verbindung bringen. Aber eines haben sie nun einmal mit ihnen gemeinsam. Sie können noch so gut vorbereitet sein, vor wichtigen Auftritten verspüren sie immer eine große Anspannung. Die Fußballerinnen des Bundesliga-Aufsteigers BV Cloppenburg sind von Trainerin Tanja Schulte sehr gut auf die neue Saison vorbereitet worden, und doch wird ihnen langsam etwas mulmig. Zwar haben viele der neuen Cloppenburger Spielerinnen Erstliga-Erfahrung, aber das zählt vor dem Debüt des südoldenburgischen Clubs in der Elite-Liga nicht. „Es weiß jetzt eben noch kein Verein, wo er steht“, sagt Schulte vor dem Spiel beim Vorjahres-Sechsten SGS Essen an diesem Sonntag (14 Uhr, siehe auch Bericht auf Seite 25). „Aber die Anspannung, die wir spüren, ist mit Vorfreude gemischt.“

Schließlich gehen die Cloppenburgerinnen optimistisch in die Saison. „Ich habe vollstes Vertrauen in meinen Kader“, sagt Schulte, der nun mit den vom FC Chelsea gekommenen Nationalspielerinnen Sofia Jakobsson (Schweden, Sturm) und Ester Dos Santos (Brasilien, Mittelfeld) zwei weitere Topspielerinnen zur Verfügung stehen (die NWZ  berichtete). Es ist sogar möglich, dass sie am Sonntag schon spielberechtigt sind. „Es sieht gut aus, sie fahren auf jeden Fall mit“, sagt Schulte, die aber auch wieder auf die zuletzt nach einer Fußverletzung geschonte Torjägerin Mandy Islacker bauen kann.

Entscheiden werden das Spiel aber nicht die Stürmerinnen, sondern die Sechser, prognostiziert Schulte. Wer im defensiven Mittelfeld besser stehe, werde wohl die Punkte einfahren. Vor der Abwehr könnten Marie-Louise Bagehorn und Vanessa Bernauer, aber auch Neuzugang Dos Santos spielen. Wobei Erstgenannte leichte Oberschenkelprobleme hat und Letztgenannte bekanntlich die Vorbereitung verpasst hat.

Die hat auf Essener Seite Innenverteidigerin Christin Janitzki zwar mitgemacht, dafür ist sie jetzt nicht mehr da. Kurz vor Saisonbeginn hatte sie um eine Vertragsauflösung gebeten. „Das dürfte Essen hart getroffen haben. Eingespielt wird die Innenverteidigung jetzt wohl nicht sein“, sagt Schulte.

Dennoch sieht sie den Druck auf Seiten der SGS. „Wir sind zwar kein normaler Aufsteiger, aber wir sind ein Aufsteiger, der bei einem etablierten Erstliga-Club antritt.“ Immerhin geht Essen schon ins zehnte Bundesliga-Jahr und kann ebenfalls auf talentierte Spielerinnen bauen. Etwa auf Natalia Mann, die im Testspiel gegen Champions-League-Teilnehmer Twente Enschede (6:2) dreimal traf. Wichtigste Spielerin im Team von Trainer Markus Högner dürfte aber Mittelfeld-Ass Linda Dallmann sein. „Die U-19-Nationalspielerin ist Dreh- und Angelpunkt im Essener Spiel“, sagt Schulte.

Die 38-Jährige hat ihr Team am Donnerstag nicht nur zum Training, sondern auch zum Saubermachen gebeten. Ohne Murren putzten die Spielerinnen die Kabine. Nun werden sie versuchen, auch noch die SGS Essen zu putzen . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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