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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Schifffahrt: Skipper fühlen sich ausgebootet

30.10.2014

Roggenberg /Elisabethfehn /Bokelesch Die Skipper der hiesigen Wassersportvereine sind verärgert. Gleich zwei Brücken sind derzeit für den Schiffsverkehr unpassierbar. Aufgrund eines aufgetretenen schweren Schadens an der Brücke Roggenberg in der Gemeinde Barßel müssen die Skipper im Bereich des Dreyschloot eine Umleitung in Kauf nehmen. An der Klappbrücke über die Sagter Ems zwischen Bokelesch und Elisabethfehn gibt es aufgrund von Schäden ebenfalls kein Durchkommen für den Schiffsverkehr (die NWZ  berichtete). Zuständig für die Brücken ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

„Ein Ingenieurbüro wurde beauftragt, die Brücken zu untersuchen“, sagt Achim Stolz, Pressesprecher des NLWKN in Norden, auf Nachfrage der NWZ . Diese Untersuchungen hätten bereits begonnen. „Man muss nun die Ergebnisse des Ingenieurbüros abwarten. Erst dann kann man sehen, was für ein Sanierungsbedarf da ist und was für ein Zeit- und Kostenaufwand dies verursachen wird“, sagt Stolz. Geprüft würden die Brücken sowohl auf die Statik als auch auf die Tragfähigkeit und Bausubstanz.

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Wie berichtet, musste der Dreyschloot seit Anfang August bis auf Weiteres für den Schiffsverkehr gesperrt werden. Als Grund nannte der NLWKN einen Ausfall des Getriebes und der Seiltrommel der 1951 errichteten Brücke. Skipper müssen seitdem die Umleitung über die Jümme nehmen. Der Landesbetrieb geht von einem Schaden im fünfstelligen Bereich aus.

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Imageverlust für Region

„Wir sitzen in der Mausefalle. Wir können nicht raus und nicht rein“, sagt Emil Hartmann, Vorsitzender des Wassersportvereins Sagter-Ems, im Gespräch mit der NWZ , mit Blick auf die Sperrung der Klappbrücke über der Sagter Ems. Er hoffe, dass die Passierbarkeit zum Saisonbeginn Anfang April wieder hergestellt ist. Die Strecke sei die Verbindung zwischen Ostfriesland und Elisabethfehn.

Verärgert zeigen sich auch die Sportbootfahrer in Barßel. „Mit der Sperrung ist es schon erheblich umständlich für uns. Wir kommen jetzt eigentlich nur noch über Stickhausen raus“, sagt Rolf Diekhaus, Vorsitzender des Wassersportclubs (WSC) Soeste. Bei Booten, die größer sind als 2,80 Meter, sei es problematisch, diesen Bereich zu passieren, bedauert Diekhaus. „Das ist schon ein großer Imageverlust, den wir dadurch bei uns in der Region bekommen.“

Strecke zu riskant

„Die Situation ist ziemlich ärgerlich“, sagt Franz Beuing, Vorsitzender des Bootsclubs Kamperfehn. „Wenn man nach Barßel hin will, muss man über die Leda ausweichen.“ Sportboote mit höheren Aufbauten hätten keine Möglichkeit, die Brücke entlang der Umleitung zu durchfahren. Auch Heinrich Beermann, Vorsitzender des Wassersportclubs Poseidon Barßel, zeigt sich empört: „Wir haben dadurch sehr große Probleme.“ Die Sportbootfahrer seien auf die Brücke Roggenberg angewiesen, meint Andreas Prahm, Vorsitzender des Wassersportvereins Elisabethfehn. Der Umweg betrage derzeit circa 25 Kilometer, so Prahm.

Erich Hagel, Vorsitzender des Wassersportvereins Neptun Barßel, und seine Skipper spüren ebenfalls die Folgen der Sperrung. Ihm sei die Umleitungsstrecke zu riskant, sagt Hagel. Die Brücke in Detern ließe sich nur bei Niedrigwasser passieren. Daher hätten die Skipper dann wenig Wasser unterm Kiel.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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