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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Jugend hebt mit neuem Segler ab

08.08.2019

Staatsforsten Dienstag, 15.15 Uhr, Flugplatz Staatsforsten: 15 flugbegeisterte Leute heben stolz ein Flugzeug in die Höhe. Moment einmal, ein Flugzeug? Kein Grund zur Aufregung, statistisch gesehen muss jeder von ihnen nur 16 Kilogramm nach oben wuchten, wiegt ein Segelflieger ohne Besatzung doch lediglich 240 Kilogramm.

Ein halbes Dutzend Segelflugzeuge hat die 90 Mitglieder starke Sparte im Luftsportverein (LSV) Cloppenburg bislang gehabt, nun ist ein siebtes hinzugekommen: Das Modell ASK 21, das neu um die 100 000 Euro gekostet hat und nun gebraucht für 54 000 Euro von einem befreundeten Verein erworben worden ist, soll vor allem den Nachwuchs-Fliegern der Abteilung zu Gute kommen, wie deren Leiter Christian Harms-Zumbrägel berichtet. Das erste Exemplar gleichen Typs hat der Verein bereits im Jahre 2013 angeschafft. Doch die Nachwuchsabteilung wächst und wächst – inzwischen sind 30 der 90 LSV-Segelflieger unter 25 Jahre alt.

Um die Jugend beim Flug in die Lüfte zu unterstützen, sind der Privatkunden-Leiter der LzO-Regionaldirektion Cloppenburg, Volker Raker, und das Beiratsmitglied der LzO-Regionalstiftung, Gerd-Dieter Sieverding, mit einem symbolischen Spendenscheck gekommen. Mit 3000 Euro unterstützt die Sparkasse die Anschaffung des neuen Segelflugzeugs.

Dem Himmel ein Stück näher zu kommen, ist für Jugendliche beim LSV Cloppenburg vergleichsweise einfach. Gleich ein Dutzend ausgebildeter Fluglehrer, die die Neulinge in Theorie und Praxis schulen, hat die Segelflug-Abteilung in ihren Reihen. „Jugendliche ab 14 Jahren, die im Frühjahr zu uns kommen, haben bereits im Sommer die notwendigen 60 bis 80 Starts in Begleitung eines Fluglehrers absolviert, um dann alleine in die Luft zu gehen“, berichtet Jens Rigterink stolz. Der 48-Jährige ist seit Februar dieses Jahres Vorsitzender des 1953 gegründeten LSV, der neben den 90 Segelfliegern noch einmal die gleiche Anzahl an Motorfliegern hat.

Zudem ist die Segelfliegerei ein vergleichsweise preiswertes Vergnügen: Rund 40 Euro Vereinsbeitrag fallen für Schüler im Monat an. Rigterink: „Deshalb haben wir auch Nachwuchs aus allen Schichten und Nationalitäten.“

Dafür muss ein Segelflieger Disziplin mitbringen. Denn an einem Flugtag geht es für alle pünktlich um 10 Uhr los. Die einfache Erklärung: Um einen Segel-Piloten nach oben zu bringen, braucht es am Boden sechs bis sieben Helfer: einen auf der Winde, einen im Startwagen, einen an der Fläche, usw...

Diejenigen Nachwuchs-Flieger, die schon ohne Fluglehrer unterwegs sind, bleiben in einer Höhe von 450 bis 1000 Metern immer in Sichtweite der erfahrenen Vereinskollegen auf dem Flugplatz. Und wenn doch einmal jemand außerhalb der Sichtweite ist, kann er per Funk im Flugzeug erreicht werden. Und auch die Navigation ist inzwischen anders als früher: „Denn unsere Flugzeuge sind inzwischen alle digital“, berichtet Rigterink stolz.

Wer die Segelfliegerei erlernen möchte, kann zunächst einmal einen Schnupperkursus besuchen. Weitere Informationen und Anmeldungen unter


     www.lsv-cloppenburg.de 
Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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