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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HANDBALL: Stehende Ovationen trotz Pleite

24.10.2006

FRIESOYTHE Die HSG kämpfte gegen den Tabellenführer beherzt. Am Ende setzte sich aber die Klasse der verlustpunktfreien Gäste durch.

von wolfgang Grave FRIESOYTHE - Die Handballer der HSG Friesoythe haben am Sonnabend die erwartete Heimniederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Günter Witte unterlag dem Tabellenführer der Landesliga, FC Schüttorf 09, 22:30 (10:15). Und auch der BV Garrel verlor deutlich. Das Schlusslicht kam beim TV Dinklage mit 23:32 unter die Räder.

HSG Friesoythe – FC Schüttorf 22:30 (10:15). Die treuesten Fans haben bekanntlich ein feines Gespür dafür, ob ihr Team kämpft oder sich seinem Schicksal ergibt. Friesoythes Zuschauer feierten die HSG nach der Pleite am Sonnabend mit stehenden Ovationen, wie Coach Günter Witte erstaunt feststellte. Damit zollten sie einer personell zerfledderten Mannschaft Respekt, die dem Klassenprimus während der 60 Minuten alles abverlangte. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, blickte Witte jedoch beinahe emotionslos zurück und gestand, dass gegen das Topteam der Liga (derzeit 10:0-Punkte) nicht mehr drin gewesen sei.

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Aber zumindest in den Anfangsminuten der Partie deutete seine Mannschaft an, was in dieser Spielzeit möglich sein kann, wenn alle Spieler an Bord sind. Immerhin führte die HSG mit 4:1, obwohl Trainer Witte nur zwei Rückraumspieler aufbieten konnte. Nach und nach setzte sich jedoch die Klasse der Gäste durch, die so noch einen verdienten Sieg feiern konnten.

Spielverlauf: 4:1, 4:7, 10:15), 14:18, 15:22, 22:30.

Siebenmeter: Schüttorf 6/8, Friesoythe 6/8.

Zeitstrafen: Schüttorf (8 Minuten), Friesoythe (8 Minuten).

HSG: Torsten Gradt, Bernd KnelangenStefan Stratmann (8/6), Marcel Tuchscherer (4), Philipp Block (3), Holger Bickschlag (2), Kai Hoffmann (2), Joachim Woidke (2), Jörn Weinobst (1), Daniel Stemmer, Jan-Phillip Willmann.

Schiedsrichter: Klaus Makovicka, Olaf Jung (beide BVB Heppens).

TV Dinklage – BV Garrel 32:23 (20:6). In der ersten Halbzeit blamierte Garrel sich nach Strich und Faden. Dinklage lag nach 30 Minuten 20:6 vorne. Kein Wunder, dass Garrels Coach Heiner Grotjan von einer katastrophalen Leistung seiner Mannschaft sprach: „Mir kam es so vor, als hätte jeder Spieler einen 20 Kilogramm schweren Rucksack auf dem Rücken.“ Grotjan sah seine Mannschaft unbeweglich und ängstlich über das Spielfeld laufen. Ohne großartig Widerstand zu leisten, ergab sie sich ihrem Schicksal. Kaum zu glauben: Nach 16 Minuten hatte Garrel erst einen Treffer erzielt, Dinklage dagegen schon elf.

Grotjan reagierte in der Pause, stellte die Abwehr um und fortan lief es etwas besser, zumal seine Spieler auch im Angriff konzentrierter agierten. In der 53. Minute stand es nur noch 28:21 für die Hausherren. „Dann haben wir uns aber in Einzelaktionen verzettelt, die nichts einbrachten, außer, dass Dinklage über Gegenstöße zu leichten Toren kam“, klagte der Trainer. Aber immerhin: Der Garrel gewann die zweite Hälfte 17:12. Die desolate erste Hälfte wird aber keiner der Garreler Spieler so schnell vergessen.

BV Garrel: Markus Otten (3), Thomas Looschen (1), Fabian van Schaik (6), Hendrik Burhorst (8), Michael Siemer, Mario Bley, Tobias Marks, Christian Meyer (5), Henrich Tebben, Hendrik Behrens.

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