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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Stern-Effekt bleibt in Ramsloh noch aus

11.02.2008

RAMSLOH Großen Fußball hat es gestern im Ramsloher Saterlandstadion nicht gegeben. Los war im Derby der Fußball-Bezirksliga gegen Schlusslicht STV Barßel, das der Gastgeber und neue Tabellenzweite 2:0 (0:0) gewann, dennoch jede Menge.

Vor 250 Zuschauern – darunter viele Fans aus Barßel, die die Punktspielpremiere des in der Winterpause mit viel Tamtam aus Strücklingen geholten Spielertrainers Markus Stern miterleben wollten, beendeten die Gäste die Partie mit nur acht Spielern. Als ersten erwischte es STV-Libero Carsten Stern. 45 Meter vor dem eigenen Tor stieg er rustikal gegen Björn Scholz ein. Referee Marius Kröger (Lutten) holte aber selbst zur Überraschung der Ramsloher den roten Karton aus der Tasche (68.). Vom Platz ging auch Teamkollege George Alhassan, dem Kröger zunächst die Gelbe und Sekunden später die Gelb-Rote Karte präsentierte (68.). Die gleiche Farbenkombination sah auch Patrick Grossmann (89.).

„Ich hatte wirklich mit drei Punkten gerechnet. Ramsloh halte ich nicht für so stark. Bei uns muss absolut mehr kommen, wenn wir drin bleiben wollen“, hatte sich Markus Stern, der sich verletzungsbedingt erst sechs Minuten vor Schluss einwechselte, seine Premiere ganz anders vorgestellt. Als besonders fatal wertete er die Rote Karte gegen seinen Bruder. „Wir haben vorne die größten Sorgen. Und jetzt muss ich vielleicht Libero spielen.“

Für den ersten Aufreger der Partie hatte Ramslohs Bester, Augustin Renz, gesorgt. Sein Schlenzer landete an der Querlatte (20.). Dann zwangen auf der anderen Seite Grossmann (26.) und Michael Baumann (32.) Ramslohs Fänger Michael Kramer zweimal zum Abtauchen. Chance Nummer vier des Spiels vergab Ramlohs Tobias Thedering Sekunden vor der Pause per Kopf.

Das Unheil brach über die zu diesem Zeitpunkt ebenbürtigen Gäste ab der 53. Minute herein. Renz wuchtete eine Flanke Sascha Weinobsts unhaltbar für STV-Fänger Andreas Fischer mit dem Kopf unter die Latte. Weil Ramsloh auch in der Folge trotz des psychologischen Vorteils nur wenig einfiel, durften die Barßel weiter zumindest auf ein Remis spekulieren. Letztlich versprühten sie vorne aber eindeutig zu wenig Gefahr. Die Entscheidung fiel in der dritten Nachspielminute. Scholz drückte die Kugel nach mehreren Barßeler Rettungstaten aus einem Meter über die Linie. Der Treffer ließ die Gemüter nochmals hochkochen, so dass es nach dem Abpfiff zu überflüssigen Rudelbildungen kam.

Tore: 1:0 Renz (53.), 2:0 Scholz (90.+3).

BW Ramsloh: Kramer - Pankow, Tobias Thedering (90.+3 Bernd Plaggenborg), Zilke - Zierott, Brunner, Weber (82. Thomas Plaggenborg), Weinobst, Renz - Ombola (78. Lars Dannebaum), Scholz.

STV Barßel: Fischer - Carsten Stern, Tzakonas, Florian Bergmann - Koch (84. Markus Stern), Grossmann, Baumann, Osterhues, Alhassan - Treu (58. Marco Bergmann), Haskamp (70. Faust).

SR: Kröger (Lutten).

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