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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Volleyball: SV Cappeln ist Meister im Wartestand

14.03.2017

Cappeln /Wilhelmshaven Die Landesliga-Volleyballerinnen des SV Cappeln haben es geschafft – eigentlich. Doch zurzeit sind sie eher so etwas wie ein Meister im Wartestand. Zwar hat das Team des Trainers Ludger Ostermann am Wochenende 3:0 beim Wilhelmshavener SSV gewonnen (25:23, 25:19, 25:16) und BW Lohne eine Niederlage einstecken müssen, allerdings hat Wilhelmshaven gegen die Wertung des Spiels Protest eingelegt. So gilt es für die Cappelnerinnen, die Entscheidung des Staffelleiters abzuwarten.

„Ich persönlich glaube nicht, dass der Protest durchgeht“, sagt Cappelns Coach Ostermann. „Nachdem ich mir den Spielberichtsbogen anschauen konnte, kann ich die Entscheidung des Schiedsgerichts nachvollziehen.“

Was war beim Stande von 23:23 im ersten Satz passiert? Wilhelmshaven hatte beim Schiedsgericht nachgefragt, wer von der Mannschaft als nächstes den Aufschlag ausführen müsse. Bei der Prüfung wurde festgestellt, dass Wilhelmshaven bereits vorher nicht die Reihenfolge des Aufschlags eingehalten hatte, was zu einem Punktgewinn für den SV Cappeln führte (24:23).

Da eine Spielerin aus Wilhelmshaven mit dieser Entscheidung nicht einverstanden war und dies auch kundtat, wurde sie mit einer roten Karte bedacht, was wiederum einen Punkt für den SV Cappeln bedeutete. Damit stand es 25:23, und der erste Satz ging an Cappeln.

Bis zu diesem Satzgewinn hatte sich der SV Cappeln unheimlich schwergetan. Er lag schon mit 8:17 zurück, weil die Gäste einfach nicht ins Spiel kamen. „Wilhelmshaven hat auch stark gespielt, nicht umsonst hat der WSSV im ersten Spiel des Tages die – allerdings ersatzgeschwächten – Lohner schlagen können“, hatte Cappelns Trainer lobende Worte für den Gegner. „Vielleicht hat der Gedanke, schon an diesem Spieltag Meister werden zu können, die Mädels blockiert.“

Cappelns Annahme war insgesamt zu kurz, so dass die Angreifer nicht optimal eingesetzt werden konnten. Oftmals wurden die Angriffe dann etwas überhastet abgeschlossen, was zu vermeidbaren Fehlern führte. Auch erreichte die Zahl der Aufschlagfehler fast den zweistelligen Bereich.

„Zu Beginn des Satzes haben wir die Fehler gemacht, ohne das Wilhelmshaven etwas tun musste. Das konnten wir zum Glück in der zweiten Phase des Satzes umkehren und so den Anschluss wieder herstellen“, so Ostermann. „Dass wir den Satz dann so gewinnen, ist natürlich etwas glücklich.“

Auch im zweiten Satz lief es zunächst nicht richtig rund. Ohne von einem Rückstand aufgerüttelt zu werden, ging es diesmal scheinbar nicht (2:7, 6:13). Doch dann hatte Cappeln sich frei gespielt, und einige gute Doppelblocks von Veronika Möller und Judith Thierbach brachten Wilhelmshaven zum Nachdenken. In der Abwehr hatte Libera Julia Döpke nun alles im Griff, und über Außen kamen die harten Angriffe von Nicole Beckmann und Christina Schumacher immer häufiger durch.

Im dritten Satz spielte Cappeln dann meisterlich, wobei die Kräfte der Gastgeberinnen schwanden. Zehn Aufschläge von Sabrina Bäker und die guten Hinterfeldangriffe von Melanie Spark brachten dem SVC den 25:16-Sieg.

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