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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HASETAL-MARATHON: Tamas Toths Taktik geht auf

29.06.2009

LöNINGEN Die Stadt Löningen hat am Sonnabend ein Sommerabend-Lauffest der Extraklasse gesehen. Mehr als 2000 Läufer gingen an den Start. Tausende Zuschauer waren an der Strecke und auf dem Marktplatz. Das alles wurde garniert mit sportlichen Topleistungen. Kein Wunder, dass die Macher des VfL Löningen um ihren Boss Jürgen Patock strahlten. „Alles hat gepasst“, brachte Patock es auf den Punkt (siehe Bericht auf Seite 17).

Nachdem der Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (Emstek) als Schirmherr das imposante Starterfeld losgeschickt hatte, legte die Männerkonkurrenz ein höllisches Tempo vor. „Die haben den ersten Kilometer in 2,47 Minuten abgerissen“, staunte Mitorganisator Thomas Lüken, der mit dem Rennrad vorweg fuhr. „Die Leistungsdichte war extrem.“

Favorit Michael Tluway (Tansania) diktierte das Tempo. Seine Ziele waren der Sieg und der Streckenrekord. Tamas Toth aus Ungarn, der morgens nachgemeldet hatte, und die Halbmarathon-Elite gingen mit. Lokalmatador Nico Bucchioni und Marco Diehl (Butzbach) ließen es einen Tick ruhiger angehen. Bei Kilometer 21 lag Tluway knapp vor Toth, beide lagen auf Streckenrekord-Kurs. Bucchioni, der den Kreisrekord von Stephan Dziondziak (2:29,00 Stunden) im Visier hatte, und Diehl folgten.

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Ab Kilometer 24 zog Leichtgewicht Tluway nochmals an. Bis auf sechs Minuten wuchs sein Vorsprung. Doch dann die Wende: Magenprobleme ließen ihn einbrechen. Nach 34 Kilometern musste er einen Stop einlegen, raffte sich aber nochmals auf. Bei Kilometer 36 war Schluss. Er setzte sich an den Straßenrand und ließ sich von der Feuerwehr abholen.

Für Toth, der wie ein Schweizer Uhrwerk lief, war der Weg frei. Er siegte in neuer Streckenrekordzeit von 2:24,59 Stunden. Bucchioni hielt Diehl (2:33,56 Stunden) auf Distanz und wurde gefeierter Zweiter (2:31,35 Stunden), auch wenn er über seiner Bestmarke von 2:29,12 Stunden blieb.

Wie Toth nachgemeldet hatte auch seine Landsfrau Ida Kovacs, die in 2:50,49 Stunden souverän ihren zweiten Sieg nach 2007 feierte. Ihr Streckenrekord (2:47,48 Stunden), der nach den Durchgangszeiten gewackelt hatte, fiel aber nicht. Erst vor einem Monat hatte sie den Regensburg-Marathon gewonnen. Zweite wurde die Wilhelmshavenerin Christiane Schwietert (3:04,06 Stunden) vor Christin Kulgemeyer (Georgsmarienhütte, 3:16,47 Stunden).

Mehr Bilder unter: www.NWZonline.de/fotos-muensterland

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