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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Thomann sorgt für knappen Derby-Dreier

10.04.2006

KREIS CLOPPENBURG Der SV Molbergen besiegte SFN Vechta mit 3:1. Barßel quittierte daheim ein bitteres 0:1 gegen BW Lüsche.

Von bodo tarow, Jens Joest und Carsten Mensing KREIS CLOPPENBURG - Mit einem 3:2 in Emstekerfeld haben die Bezirksklassen-Fußballer des SV Altenoythe gestern die souveräne Tabellenführung verteidigt. Der STV Barßel verlor nach dem 0:1 gegen Lüsche im Kampf um den Titel weiter an Boden.

GW BrockdorfSV Höltinghausen 4:0 (2:0). Enttäuscht zeigte sich Höltinghausens Trainer Bernd Diekmann von der Vorstellung seiner Mannen am Sonnabend. „Wir hatten bis zur Pause alles bestens im Griff. Und dann gehen wir innerhalb von nur 15 Minuten baden“, grollte der SVH-Übungsleiter. „Es wird jetzt verdammt schwer, die Qualifikation für die neue Bezirksliga zu schaffen“, blickt er nicht allzu optimistisch in die Zukunft. In diesem Zusammenhang erklärte Diekmann, dass gegenwärtig „völlig offen“ sei, ob er beim SVH verlängern wird.

Nachdem Dirk Lanfermann in der 30. Minute aus kürzester Distanz die beste und zugleich einzige klare Möglichkeit des ersten Durchgangs versemmelt hatte, ging der Schuss voll nach hinten los. „Die Brockdorfer Treffer resultierten aus individuellen Anfängerfehlern“, schüttelte Diekmann den Kopf. Brockdorfs Thomas Arlt war’s egal. Zwischen der 47. und 64. Minute markierte er einen lupenreinen Hattrick. Für den Endstand gegen die konfusen Gäste sorgte Matthias Schlärmann (76.).

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Arlt (47., 56., 64.), 4:0 Schlärmann (76.).

SVH: Behnken – Pöhler – Harling, Barklage – Schnieders, Matthias Wendeln, Neumeister (50. Blanke), Klaus, Sieverding – Möller, Lanfermann (65. Soyka).

SR: Müller (Wildeshsn.).

TuS Emstekerfeld – SV Altenoythe 2:3 (0:1). Eine unglückliche Heimniederlage musste der TuS Emstekerfeld gegen Altenoythe einstecken. Nicht gut zu sprechen war TuS-Betreuer Michael Gentzsch auf Schiedsrichter Jürgen Thobe. Nach Ansicht von Gentzsch gingen dem zweiten und dritten Tor des SVA Fehlentscheidungen voraus. Beim 1:2 (83.) habe Thobe ein Foul der Hohefelder im Mittelfeld nicht gepfiffen. So war der Alleingang von SVA-Torjäger Martin Sodtke nicht mehr zu stoppen. Dem Siegtor von Torsten Thomann (87.) sei eine Attacke im Fünfmeterraum an Torwart Thomas Heitkamp vorausgegangen.

Ein Remis wäre nach Worten von Gentzsch das gerechtere Ergebnis des Derbys gewesen. Sodtke hatte den Spitzenreiter in der 8. Minute in Führung gebracht. Erneut Sodtke (10.) und Fikret Cobanoglu (16.) ließen Einschusschancen aus. In der 28. Minute traf Sodtke den Außenpfosten. Für den TuS verfehlten Christian Meyer (22.) und André Diekmann (37.).

Nach der Pause kamen die Gastgeber besser ins Spiel und glichen durch Diekmann aus (53.). Danach entwickelte sich ein offenes Spiel. Altenoythe hatte bei einem Querschläger von Thomann Glück. Die erneute Gäste-Führung (Sodtke, 83.) egalisierte Diekmann im Gegenzug (84.) mit seinem zweiten Tor. Sein 20-Meter-Freistoß setzte unhaltbar vor Keeper Matthias Altevers auf.

Beim Siegtor der Gäste hatte Thomann aus acht Metern keine Mühe. Auf dem Weg zum 4:2 in der Schlussminute rempelte Sodtke dann den TuS-Torwart und holte sich die Ampelkarte ab.

TuS Emstekerfeld: Heitkamp – Brandenburg, Otten (84. Darilmaz), Prophel (20. Mehmet Kaya), Torsten Kliefoth, Ilhan Kaya (46. Böske), Volker Kliefoth, Christian Kellermann, Diekmann, Fresenborg, Meyer.

SV Altenoythe: Altevers – Kubisch, Lübbers, Boxhorn, Michael Dumstorff, Bents (85. Pleyter), Thomann, Böttcher (69. Behnen), Sodtke, Fikret Cobanoglu, von Uchtrup (61. Kemper).

Tore: 0:1, 1:2 Sodtke (8., 83.). 1:1, 2:2 Diekmann (53., 84.), 2:3 Thomann (87.).

Gelb-Rot: Sodtke (90.)

SR: Thobe (Mühlen).

GW Mühlen – SV Peheim 1:0 (1:0). „Da muss man sich nicht wundern, wenn die Klasse nicht gehalten wird. So wie wir heute nach vorne gespielt haben, war‘s einfach nur grottenschlecht.“ Deutliche Worte fand Peheims Betreuer Helmut Gerken nach dem 0:1 bei GW Mühlen. Das Tor des Tages erzielte Dirk Hackmann fünf Minuten vor der Pause nach einem Konter. Peheim kam im gesamten Spiel lediglich zu einer „halben“ Chance durch Lars Fetzer (65.).

SV Peheim: Frank Koopmann – Cordes (73. Michael Benken), Heitmann, Horst Schrapper, Michael Schrapper, Benno Thien, Jan Einhaus, Fetzer (89. Hermann-Josef Möller), Thomas Thien, Grüß, Christian Benken (60. Kreutzmann).

Tor: 1:0 Hackmann (40.).

SR: Taiber (Ankum).

SV Molbergen – SFN Vechta 3:1 (2:1). „Wir waren nicht sonderlich gut drauf. Dennoch hätten wir den Gegner am Ende noch deutlicher deklassieren können. Es war ein unspektakulärer Pflichtsieg“, fiel das Fazit von Molbergens Betreuer Frank Göddecker in die Rubrik „durchwachsen“.

Das neue Schlusslicht durfte dabei in der Anfangsphase sogar vorübergehend auf Zählbares hoffen. Marc Geerken knallte die Kugel nach 20 Minuten aus zehn Metern volley ins Dreieck des Molberger Tores.

Bis zur Pause hatten die Waldeck-Buben die Kräfteverhältnisse aber wieder zurecht gerückt. Nach guter Vorarbeit von Stefan Lüske brauchte Wilfried Hochartz beim 1:1 nur noch den Schlappen hinzuhalten (32.). Vier Minuten vor dem Wechsel war Letzterer erneut zur Stelle und staubte zum 2:1 ab.

Nach Wiederbeginn machte Olaf Gottwald nach einem geschickten Querpass des fleißigen André Döring alles klar (63.) Zwei Minuten zuvor war Vechtas Yilmaz Karatas, der sich mit einem Zuschauer angelegt hatte, per Ampelkarte unter die Dusche geschickt worden.

In der Schlussphase hätte Molbergen das Resultat gegen resignierende Gäste locker in die Höhe schrauben können. Wilfried Hochartz (65.) und Gottwald (76.) trafen aber jeweils nur Aluminium.

Tore: 0:1 Geerken (20.), 1:1, 2:1 Wilfried Hochartz (32., 41.), 3:1 Gottwald (63.).

SV Molbergen: Matthias Moormann – Bregen – Dirk Moormann, Stjopkin (61. Greve) – Landwehr, Döring (80. Anneken), Hörsting, Wilfried Hochartz, Erich Hochartz (75. Lampe) – Lüske, Gottwald.

SR: Marischen (Kleinenk.).

STV Barßel – BW Lüsche 0:1 (0:0). Einen „Grottenkick, der kein Tor verdient gehabt hätte“ hatte STV-Trainer Uwe Schröder in Barßel gesehen. Er bescheinigte seinem Team die schlechteste Saisonleistung. Der STV habe nie ins Spiel gefunden, spätestens beim dritten Pass habe die Präzision gefehlt, die Mannschaft habe sich zu wenig bewegt. Die wenigen Chancen vergaben Michael Zimmermann (18.), und zweimal Jewgeni Buss (33, 66./jeweils auf Pass von Samir Ramadan). Zimmermann zwang mit einem Gewaltschuss den Lüscher Torwart zu einer Glanzparade (69.).

Das Tor jedoch fiel für die Blau-Weißen, die auch mit einem Punkt hätten leben können: Eine Linksflanke segelte bis zum langen Pfosten. Dort war das lange Bein von Sebastian Meyer eher am Ball als die Barßeler Defensive.

„Die Jungs waren einfach im Kopf nicht frei“, sagte Schröder. Dazu hätten wohl auch die frühen Verletzungen von Patrick Großmann (Knie) und Christoph Janßen (Zerrung) beigetragen.

STV Barßel: Kramer – Stern, Naber, Koopmann, Ramadan, Großmann (8. Meiners), Gonschorek, Janßen (46. Baumann), Ngapy, Buss, Zimmermann.

Tor: 0:1 Meyer (75.).

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