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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Timme und Wiese loben fleißige Helfer

07.09.2015

Cloppenburg Aus. Ende. Nichts geht mehr. Die Enttäuschung steht den 3000 Besuchern und den ehrenamtlichen Helfern des Motorsportclubs (MSC) Cloppenburg an diesem Sonnabend gegen 20.45 Uhr ins Gesicht geschrieben. Nach zwölf Vorläufen muss das Speedway-Rennen „Night of the Fights“ auf der hauseigenen MSC-Rennbahn an der Boschstraße in Emstekerfeld wegen des heftigen Regens abgebrochen werden – wie schon 2014.

Dass die Veranstaltung gegen 19 Uhr überhaupt starten konnte, grenzt schon an ein Wunder. Mit einem unbändigen Arbeitseinsatz hatten rund 60 MSC-Mitglieder und weitere Helfer gegen 12 Uhr per Muskelkraft und mit schwerem Gerät begonnen, die Sandbahn vom Wasser zu befreien. Heftige Regenfälle bereits am Vormittag hatten dieses Unterfangen fast zu einer unmöglichen Mission gemacht.

Aber eben nur fast. „Ich bin völlig begeistert von der grandiosen Teamarbeit meiner Mannschaft. Mehr als die Hälfte der Fachleute hätte es uns nicht zugetraut, dass wir die Bahn noch hinbekommen“, spendierte MSC-Präsident Burkhard Timme seinen Leuten ein dickes Lob.

Bereits zum sechsten Mal ging die „Night of the Fights“ über die Bühne – und MSC-Pressesprecher Markus Strehle freute sich, dass sich das Cloppenburger Rennen nach einigen Jahren Pause national wie international wieder einen Namen gemacht hat. „Ich habe heute schon drei Engländer getroffen, die eigens für das Rennen von der Insel angereist sind.“ Außerdem hätten bereits am Mittwoch die ersten Camper ihr Domizil rund um das MSC-Domizil an der Boschstraße aufgeschlagen. Strehle: „Die Veranstaltung hat inzwischen wieder einen Markenwert.“

Dafür sorgte nicht zuletzt auch das exzellente Fahrerfeld um Lokalmatador Tobias Kroner, das von MSC-Sport- und Rennleiter Mario Trupkuvic zusammengestellt worden war. Bereits eine Stunde vor Rennbeginn mussten nicht nur die Mechaniker mächtig ackern, sondern auch die Fahrer: Dutzende große und kleine Fans standen geduldig vor der Absperrung zum Fahrerlager an, um sich ein Autogramm und ein Selfie mit den Stars der Szene zu sichern.

Auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) zeigte sich von der Leistungsfähigkeit des MSC Cloppenburg beeindruckt. Der Verein habe an der Boschstraße eine tolle Anlage aufgebaut und sei darüber hinaus „wunderbar aufgestellt“. Das Speedway-Rennen des MSC Cloppenburg sei beispielsweise neben dem Fußball beim BV Cloppenburg und dem Museumsdorf inzwischen wieder eine Institution, die Cloppenburg auch überregional bekanntmache.

Bis zum Schluss hatten sich die Cloppenburger Motorsportler an die Hoffnung geklammert, den Regenmassen doch noch Herr werden zu können. „Leute, macht die Schirme zu und geht etwas essen und trinken. Gebt uns Zeit, wir müssen abwarten“, lautete der flehende Appell von Rennleiter Trupkuvic. Doch bereits 15 Minuten später war alles Flehen vergebens. Der Wettergott hatte kein Einsehen – Rennabbruch.

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Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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