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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball: Titelgewinn kein Thema mehr für TVC II

26.04.2016

Cloppenburg /Friesoythe /Höltinghausen Während den Neuling HSG Friesoythe keine Abstiegssorgen mehr quälen, müssen die Handballerinnen des SV Höltinghausen noch nachlegen. Denn in ihrer Liga könnten bis zu maximal sechs Teams absteigen.

Handball, Weser-Ems-Liga Süd, Männer: FC Schüttorf 09 II - TV Cloppenburg II 35:33 (19:15). Endgültig aus dem Titelrennen hat sich die TVC-Reserve nach dieser Niederlage beim abstiegsgefährdeten Gastgeber aus Schüttorf verabschiedet und kann sich auf die anstehende Aufstiegsrelegation konzentrieren. Dabei hätte der Tabellenzweite trotz Miniaufgebot mit sieben Feldspielern und einem Torwart – der angeschlagene Sascha Westendorf wurde geschont – dennoch gewinnen können, ja müssen.

Ohne Marius Heyer, Jannik Koopmeiners, Christian Schulmann, Arne Frese, Taddäus Wilken und Tobias Bärlein, die aus unterschiedlichen Gründen fehlten, bot der Gast bis zur Pause eine schwache Vorstellung, verkürzte nach einem 6:10-Rückstand zwar auf 13:14, ließ sich aber dank dummer Fehler bis zum 15:19-Halbzeitstand auskontern. Die Vorgabe, das Tempo nach der Pause hochzuhalten und in der Abwehr konsequenter zu arbeiten, wurde zunächst sträflich missachtet, Erst nach dem 15:26 (37.) drehte die TVC-Reserve plötzlich auf, nutzte ihre physischen Vorteile und glich zum 29:29 aus. Aber in den letzten Minuten nach dem 32:32 verdarb sich der Gast durch undiszipliniertes Spiel und völlig unnötige Wurfversuche den Erfolg selbst.

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TVC II: Wilhelm - Abeln (1), Pohlmann (7/1), Burhorst (2), Wolkow (6), Frerichs (3), N. Neunzig (8/3), Pansing (6).

HSG Friesoythe - TV Bissendorf/Holte II 31:34 (15:15). In diesem Nachholspiel machte sich der Neuling das Leben unnötig schwer, wie HSG-Trainer Johannes Grumbd betonte. Nach einem 5:9-Rückstand glich die HSG bis zur Pause zum 15:15 aus, hielt danach das Spiel lange völlig offen, ehe umstrittene Schiedsrichterentscheidungen für Unruhe sorgten.

So sah Hannes Paul nach einem Gerangel wie sein Kontrahent die rote Karte und dürfte für zwei Spiele gesperrt werden. Die Gäste nutzten die Hektik aus, zogen von 20:20 auf 23:20 weg und hielten die Führung bis zum Schluss aufrecht.

„Wir hätten eigentlich gewinnen müssen. Unser Ziel, viel Druck auszuüben und über den Kreis zum Erfolg zu kommen, ging lange Zeit auf“, sagte Grumbd angesichts von neun Treffern seines Kreisläufers Christian Wilhelm.

HSG: Fründt, Lüthje - Robers (10/1) Willmann, Tiedeken, Paul, Albers (7/1), Wilhelm (9), Alberding (3/2), Kulle (3), Laskowski, Binder.

TuS Bramsche II - HSG Friesoythe 23:23 (14:14). Mit kleinem Aufgebot, denn für Jan-Phlipp Willmann ist verletzungsbedingt die Saison zu Ende, während auch Mathis Witte (Knieverletzung), Hannes Paul (gesperrt), Tim Lüthje (Schiedsrichtertätigkeit) und Haiko Binder (Studium) fehlten, musste die HSG im zweiten Punktspiel innerhalb von zwei Tagen auskommen. Hinzu kam, das Torjäger Heiner Robbers stark angeschlagen war, nur wenige Minuten spielen konnte und ohne Torerfolg bleiben musste. „Es war sicher ein Sieg möglich und somit ein verlorener Punkt für uns“, sagte Trainer Grumbd.

Er erlebte ein Team, das zunächst schwer ins Spiel fand, mit 6:11 hinten lag, ehe sich die Abwehr festigte und so die Aufholjagd bis zur Pause zum 14:14 unterstützte. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die nach dem 20:20 (45.) in ein Fehlwurffestival auf beiden Seiten mündete. „Da hat uns Heiner Robbers als Schütze gefehlt“, sagte Grumbd, der aber zufrieden war, dass der Klassenerhalt endgütig perfekt ist. Nach oben hat die HSG noch etwas Luft, kann im besten Fall noch Sechster werden.

HSG: Fründt - Robbers, Backhaus, Tiedeken (1), Albers (7), Wilhelm (8), Alberding (6), Kulle (1), Laskowski.

Frauen: SV Höltinghausen - SV Holdorf 25:35 (10:16). Nicht in bester Form, durch Verletzung (Anneke Brockhaus), Krankheit oder Abiturstress geschwächt, konnte der SV Höltinghausen dem Tabelenzweiten nur phasenweise Paroli bieten. Vor allem die Linkshänderin aus Holdorf, die zehn Treffer markierte, bekam die SVH-Abwehr nicht konsequent in den Griff.

Auf der Gegenseite ragte Ann-Katrin Felstermann als Schützin heraus: Sie vollstreckte alle neun (!) verhängten Siebenmeter souverän und fügte noch vier Feldtore hinzu. Doch es reichte nicht zur Überraschung, zu ehrgeizig und ausgeglichen besetzt zeigte sich Holdorf, das noch Titelchancen besitzt.

Bis zum 8:8 hielt Höltinghausen mit, ehe sich der Favorit bis zur Pause stetig absetzte und mit dem 16:10 zur Pause schon ein deutliches Polster herausgeworfen hatte. Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich der Trend fort, über 20:12, 24:14 und 31:21 strebte der Gast, der noch Meisterschaftsambitionen hegt, einem ungefährdeten Erfolg entgegen, während Höltinghausen, so Trainer Christian Harney, noch zwei Punkte benötigt, um endgültig gesichert zu sein.

SVH: L. Reinke, Rieger - Felstermann (13/9), J. Reinke (1), Ebendt (1), Fangmann, L. Walter (5), Ferneding (2), Greten (2), Wienken, Wempe (1).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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