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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Töpperwien staunt Bauklötze über SVA

30.08.2014

Altenoythe Der SV Altenoythe sprang 1991/1992 als Aufsteiger in das Haifischbecken Bezirksliga West. Nicht mehr mit dabei waren Thomas Fründt, Ewald Tholen und Theo Luttmann. Das Trio hatte sich der zweiten Mannschaft angeschlossen. Zudem hörte auch Bernd Wieborg auf. Er spielte bei den Alten Herren weiter.

SVA mischt oben mit

Neu im Team waren Alfred Hüffer, der zuvor zwölf Jahre für Hansa Friesoythe gespielt hatte, sowie Burkhard Freese (BV Garrel). Aus dem eigenen Talentschuppen versuchten Markus Behnen, Wolfgang Brand, Stefan Lücking, Michael Pohl (alle A-Junioren) und Rafael Ruthenbeck (II. Herren) ihr Glück im Bezirksliga-Kader. Die Altenoyther fühlten sich auf Anhieb pudelwohl in der neuen Liga. Dabei waren erneut die Zuschauer der zwölfte Mann.

Lange Zeit mischte das Wieborg-Team sogar in der Spitzengruppe mit. Kurzzeitig durften die Altenoyther Anhänger von der Meisterschaft träumen. Ein Formtief, welches sich in 1:13-Punkten niederschlug, sorgte am Ende für einen sechsten Platz. Am letzten Spieltag konnte aber der bereits als Meister feststehende FC Schüttorf 2:1 besiegt werden.

Willi Lübbers hört auf

Das zweite Jahr der Bezirksliga-Zugehörigkeit, die Saison 1992/1993, musste Spielertrainer Leo Wieborg ohne Willi Lübbers und Josef Wieborg angehen. Die altgedienten Recken hatten ihre Laufbahn in der ersten Mannschaft beendet, machten aber in der Reserve weiter.

Von auswärtigen Clubs verpflichteten die Hohefelder Detlef Vornhagen (SV Höltinghausen), Bernd Kühling (BW Ramsloh) und Jürgen Schmedes vom BV Varrelbusch. Mit den neuen Kräften und dem altbekannten Personal legten die Altenoyther eine Top-Saison hin. Auch wenn der erste Teil der Hinrunde mit 10:10-Punkten wenig Anlass zum Optimismus gab.

Erfolg in Molbergen

Aber die Hohefelder schüttelten sich einmal durch und räumten danach das Feld von hinten auf. Ein Höhepunkt der Saison war sicher der 2:0-Erfolg beim späteren Meister SV Molbergen. Vor 500 Zuschauern erzielten Hubert Flatken und Michael Wieborg die siegbringenden Tore. Am Ende der Runde wurde der SV Altenoythe Vizemeister.

Im Vorfeld der Saison 1993/1994 drehte sich mal wieder das Personalkarussell in Hohefeld auf Hochtouren. Hüffer, Ludger Bickschlag, Bernd Kühling und Georg Haskamp verließen den Verein. Auf kostspielige Neuzugänge wurde verzichtet. Stattdessen vertrauten die Verantwortlichen auf ihre Spürnase in Sachen Talente.

Diese Taktik ging auf wie ein Hefezopf. Torsten Thomann und Andreas Mödden wurden vom SV Harkebrügge losgeeist. Mit Stefan Thomann vom SV Kampe wechselte ein weiterer ambitionierter Spieler nach Altenoythe. Nach einer abwechslungsreichen Hinrunde überwinterten die Hohefelder auf dem dritten Rang.

Hexenkessel TVC-Halle

Kurz vor dem Jahreswechsel nahm der SV Altenoythe am Hallenturnier „Soeste-Cup“ in Cloppenburg teil. Die Gegner in der Vorrunde hießen FC St. Pauli, Widzew Lodz und der BV Cloppenburg. Die Altenoyther machten sich angesichts der übermächtigen Konkurrenz aber nicht in die Hosen. Sie zeigten den Favoriten stattdessen, wo der Barthel den Most holt. Mit einem 1:0-Erfolg gegen den damaligen Verbandsligisten BV Cloppenburg zogen sie zur Überraschung aller in die Zwischenrunde ein.

Selbst der von den Organisatoren als Moderator angeheuerte ZDF-Sportjournalist Rolf Töpperwien staunte Bauklötze über den Underdog. Und über die mitgereisten Altenoyther Fans, die die TVC-Halle an der Schulstraße während der Spiele in einen brodelnden Hexenkessel verwandelt hatten. In der Zwischenrunde war allerdings Endstation. Die Konkurrenten Türkiyemspor Berlin und der tschechische Erstligist Boby Brünn entpuppten sich als zu stark für den Außenseiter.

1:0-Sieg gegen Nordhorn

Für den SV Altenoythe liefen damals Werner Schulte, Leo Wieborg, Michael Wieborg, Rafael Ruthenbeck, Andreas Wieborg, Burkhard Freese, Torsten Thomann, Stefan Thomann und Andreas Mödden auf dem Cloppenburger Hallenparkett auf.

Auf dem grünen Rasen gaben die Altenoyther in der Rückrunde ebenfalls eine gute Figur ab. Unter anderem konnte der damalige Tabellenführer Vorwärts Nordhorn mit 1:0 bezwungen werden. Für die Meisterschaft reichte es dennoch nicht. Die Saison 1993/1994 wurde auf einem dritten Platz beendet.

 Vorschau auf Teil IV: Altmeister hängt Schuhe an den berühmten Nagel. Tschechischer Traditionsverein nimmt SVA-Torhüter ins Visier.

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