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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Rückblick: Tolles Team überrascht Kickers

13.01.2012

OFFENBACH An diesem Freitag werden die U23-Fußballer von Kickers Offenbach beim Stahlhallen-Janneck-Cup in Cloppenburg gastieren. Dabei ist dieser Traditionsverein aus Hessen nicht zum ersten Mal in Cloppenburg.

Im Spätsommer 1947 traten die Kickers zu einem Freundschaftsspiel auf der Anlage an der Friesoyther Straße gegen den BVC an. Damals handelte es sich um die erste Garde, die in der Oberliga Süd spielte. Das war seinerzeit die höchste Spielklasse in Deutschland. Damals war es nicht ungewöhnlich, dass hochkarätige Mannschaften Freundschaftsspiele auf dem Land bestritten. Begegnungen dieser Art wurden auch als Kartoffelspiele bezeichnet. Schließlich erhielten die Mannschaften in vielen Fällen Naturalien als Prämie.

Beide Teams befanden sich auf dem aufsteigenden Ast. Die Kickers hatten in der abgelaufenen Saison den vierten Platz erreicht, während der BVC an das Tor zur Landesliga anklopfte. Zudem hatten die Cloppenburger eine erfolgreiche A-Jugend. Die Mannschaft von Trainer Arthur Gruber wurde in der Spielzeit 1946/1947 sogar Bezirksmeister. In der Entscheidung um die norddeutsche Meisterschaft unterlag der BVC im Bremer Weserstadion dem Team von Bremerhaven 1893.

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Im Tor stand Hans Hochartz und in der Offensive versuchte Adolf Scheidt sein Glück. Für Scheidt hielt das Jahr 1947 aber noch eine Überraschung parat. Er durfte im Freundschaftsspiel gegen Kickers Offenbach auflaufen. „Ich habe gegen die Kickers auf Linksaußen gespielt“, sagt Scheidt, der damals 17 Jahre alt war. Er spielte in einer Mannschaft mit Größen wie Franz Solowski und Waldemar Mrusek zusammen. Weitere Akteure des Kaders hießen unter anderem Herbert Stolle, Josef Gerst, Günter Hollitzner und Hans Cypris. Die Kickers reisten ebenfalls mit einer namhaften Truppe an. Neben dem tschechischen Torhüter Cestmir Patzel liefen auch der spätere Nationalspieler Gerhard Kaufhold und Horst Buhtz auf. Letzterer wechselte in den 50er Jahren für eine Ablöse von 50000 Mark zum italienischen Erstligisten AC Turin. Dort gehörte er zu den besten Spielern in der Serie A. Trainiert wurden die Kickers von Paul Oßwald. Unter seiner Regie holte die Frankfurter Eintracht 1959 die deutsche Meisterschaft.

Trotz aller Hochkaräter hatten die Offenbacher im Duell mit dem BVC nichts zu lachen. Die Cloppenburger feierten vor einer Zuschauerkulisse im hohen, vierstelligen Bereich einen nicht unverdienten 2:1-Erfolg. Eine beachtliche Leistung, wenn man einmal bedenkt, dass die Offenbacher gleich mehrere Klassen über dem BVC spielten. Doch die Cloppenburger Spieler brauchten sich von ihrer Qualität her nicht zu verstecken. Schließlich wagten Waldemar Mrusek und Franz Solowski (beide VfL Osnabrück) sowie Adolf Scheidt (SC Preußen Münster) später den Sprung in die erste Liga. Dabei hinterließ Scheidt den nachhaltigsten Eindruck. Der Mittelstürmer kam zu Einsätzen in der Studenten-Nationalmannschaft und in der B-Nationalmannschaft. Zudem stand er 1958 im vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft in Schweden.

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