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Sperrung der A29 in Oldenburg
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Aktualisiert vor 12 Minuten.

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Sperrung der A29 in Oldenburg

NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Trainer Jörg-Uwe Klütz liebäugelt mit Betontaktik

29.11.2013

Cloppenburg /Gosalr Mit Respekt vor dem Gegner, aber auch mit großem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten startet Fußball-Regionalligist BV Cloppenburg an diesem Sonnabend in die Rückrunde. Die Partie beim Tabellendritten Goslarer SC wird um 14 Uhr in der S-Arena auf dem Osterfeld angestoßen.

Trotz Schneefalls in Teilen des Harzes ist die in der Vergangenheit häufiger ausgefallene Partie der Soestestädter bei den Südniedersachsen diesmal nicht gefährdet. „Wenn es keinen Blizzard mehr gibt, wird gespielt. Die Wettervorhersage verspricht leichten Nieselregen bei Temperaturen um die fünf Grad Celsius“, sagte Goslars Geschäftsstellenleiter Stephan Leutloff am Donnerstag.

„Das wird eine ganz schwere Kiste. Goslar arbeitet unter Vollprofibedingungen und steht nicht umsonst weit oben“, schiebt BVC-Coach Jörg-Uwe Klütz dem Gegner die Favoritenrolle zu. Umsonst in Angriff nehmen wollen die Gäste die bevorstehenden 530 Bus-Kilometer aber selbstredend nicht. „Ein weiterer Bonuspunkt wäre nicht schlecht“, hofft Klütz. Seine zuletzt zweimal siegreiche und dabei achtmal einnetzende Formation wird der 45-Jährige auf zwei Position ändern müssen. Nach der fünften Verwarnung sind bekanntlich Bernd Gerdes und Malte Beermann gesperrt. Für den Sechser Beermann dürfte Kapitän Christian Willen aus der Innenverteidigung vorrücken, während Hofmann ihn hinten vertritt. Faqiryar wird voraussichtlich die linke Außenbahn beackern, von wo Jonas Wangler als „Gerdes- Part“ auf die rechte Flanke wechseln dürfte. Ferner droht auch Julian Bennert auszufallen. Der Ex-Oldenburger musste wegen Fiebers zuletzt im Training passen.

Vor allem vor eigenem Anhang hat Goslar in dieser Serie Probleme, selbst das Spiel zu machen. „Vielleicht rühren wir zunächst fetten Beton an“, denkt Klütz über eine Riegeltaktik nach. Vorne bauen die Gäste wieder auf das Duo Tim Wernke/Andreas Gerdes-Wurpts, das an einem guten Tag jeder Abwehr kräftig einheizen kann. Im Hinspiel wusste der BVC eine 45-minütige Überzahl nicht zu nutzen und verlor am Ende sogar noch mit 1:2. Insgesamt ist die Statistik gegen die Nordharzer leicht negativ: zwei Unentschieden, zwei Siege und drei Niederlagen lautet die Bilanz.

Finanzstarke Goslarer schielen nach Minikrise wieder Richtung Spitze

Der Goslarer SC zählt in der Spielzeit 2013/2014 fraglos zu den positiven Überraschungen in der Fußball-Regionalliga. Mit 30 Zählern auf der Habenseite und einem Rückstand von fünf Punkten auf Tabellenführer VfL Wolfsburg II träumen die Verantwortlichen der Nordharzer um Mäzen Folkert Bruns insgeheim weiter von der Meisterschaft. Vor allem auswärts trumpfte das Team von Neu-Coach Mario Block auf. Sechs Siege wurden in fremden Stadien gefeiert. In der heimischen S-Arena am Osterfeld indes lief’s weniger rund. Nur zwölf von 24 möglichen Punkten wurden eingefahren. Dennoch waren die Kaiserstädter, die sich als Spezialist für knappe Erfolge entpuppten, fast durchgehend unter den Top Drei platziert. Eine Minikrise im Herbst löste prompt Unruhe aus. Der 2:4-Heimpleite gegen den VfB Oldenburg, der zuvor bereits an gleicher Stelle Goslars Pokalambitionen jäh beendet hatte, folgte ein 2:3 in Flensburg. Das sich anschließende 1:3 zu Hause gegen Schlusslicht Victoria Hamburg war der Tiefpunkt. Stürmer Tezcan Karabulut und der zu keinem Einsatz gekommene Torwart-Hüne Sanel Boric wurden in die Reserve verbannt. Auf der anderen Seite wurde Kevin Pannewitz, der bis zum Sommer beim Bundesligisten VfL Wolfsburg unter Vertrag stand und durch zahlreiche Eskapaden bekannt wurde, nachverpflichtet. Auf der Torhüterposition legte Goslar nach und verpflichtete den Ungarn David Grof, der in England Profi-Erfahrung gesammelt hat und dessen Spielerlaubnis erwartet wird. Sportlich zeigte die Kurve zuletzt wieder nach oben. Einem schmeichelhaften 2:0-Erfolg bei Werders Reserve folgte ein sicheres 2:0 gegen Havelse. Der im Sommer von Cloppenburg zu den Südniedersachsen gewechselte Linksfuß Daniel Vaughan brachte es schon auf elf Startelf-Einsätze. Er ist nun Stammspieler.

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