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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Turnier-Boss Neumann spricht Klartext

13.01.2014

Cloppenburg Der „Stahlhallen Janneck Cup“ 2014 ist Geschichte (die NWZ  berichtete). Die zehnte Auflage des Hallenfußball-Turniers des Regionalligisten BV Cloppenburg bedarf aber einer intensiven Aufarbeitung. „Wir werden uns mit allen Beteiligten in den nächsten Tagen zusammensetzen. Danach wird entschieden, ob wir 2015 das nächste Turnier durchziehen werden“, erklärte Cloppenburgs Turnier-Boss Mario Neumann am Sonntag.

Sportlich war der Budenzauber top. Mit der U 23 Rapid Wiens und der TSG Neustrelitz standen die beiden stärksten Teams im Finale, das die Österreicher überraschend deutlich mit 5:0 für sich entschieden. Mit über 1200 Fans war auch die Zuschauerresonanz bestens.

„Als ich beim ersten Spiel in die Halle geschaut habe, war ich begeistert“, so Neumann. Was dann während des zweiten Spiels zwischen Wien und dem nur mit seiner dritten Garnitur angereisten SV Werder passierte, brachte Cloppenburgs Co-Trainer mächtig in Rage. „Ich weiß nicht, was der Auslöser war. Aber offenbar war die Aktion geplant. Ich verurteile den Übergriff der offenbar nur zum Randalieren angereisten Bremer aufs Schärfste. Das hat mit Werder nichts zu tun. So etwas will ich in Cloppenburg nicht wieder erleben müssen.“

Teilweise vermummt hatten die angeblichen Fußball-Fans Oldenburger Anhänger angegriffen, die sich wehrten. Polizei und Sicherheitsdienst konnten die Lage beruhigen, so dass das Turnier nach einer Unterbrechung fortgesetzt wurde.

„Die echten Fans haben toll reagiert. Zum Glück ist es nach dem Zwischenfall in der Halle ruhig geblieben“, durfte Neumann am Freitagabend durchatmen. Dabei war egal, dass „sein“ BVC nach dem glücklichen Erreichen des Halbfinals nach einem knappen 1:2 gegen Neustrelitz auf der Strecke blieb und das Neunmeterschießen um Platz drei mit 2:4 gegen den VfB Oldenburg verlor.

Als goldrichtig erwies sich derweil die Entscheidung, eine Weser-Ems-Auswahl einzuladen. Das von Klaus Ebel und Leo Wieborg zusammengestellte Team war deutlich mehr als ein „Underdog“ und begeisterte die Zuschauer. Nur haarscharf schrammte die Regionsauswahl am Halbfinaleinzug vorbei.

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