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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

TVC stoppt Heimkomplex nicht

20.03.2017

Cloppenburg Liegt es an der proppenvollen Halle, die den TV Cloppenburg blockiert, dabei spielen reichlich erfahrene Akteure im Team, oder an personellen Ausfällen (ohne Karl Niehaus, Nico Neunzig, Jannik Koopmeiners) oder einfach an einem starken Gast? Das Ergebnis war eindeutig, denn mit 20:27 (11:12) verlor der Tabellendritte der Handball-Oberliga auch das zweite Saisonduell mit dem ewigen Rivalen VfL Edewecht.

„Wir mussten nach der ganz schwachen Vorstellung beim Tabellenvorletzten VfL Fredenbeck II unbedingt ein Zeichen setzten. Das ist uns gelungen“, sagte VfL-Trainer Niels Bötel, selbst vor zwei Jahren noch in der TVC-Halle als Spieler aktiv. Er bestätigte, dass er in der kommenden Saison nicht mehr Trainer in Edewecht sein wird.

Während sich der Gast zuletzt auswärts blamierte, liegt das Problem bei den Schützlingen von Trainer Adrian Hoppe genau umgekehrt. Sie können zu Hause einfach nicht mehr gewinnen, haben auswärts eine bessere Bilanz und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, die Partien gegen die Schwergewichte der Liga wie beispielsweise Spitzenreiter ATSV Habenhausen oder SG Achim/Baden nicht gewonnen zu haben. Vor allem krankt es an der Angriffsleistung. Der Gast zog aus dem 25:22-Hinspielerfolg die richtigen Folgerungen.

Finn-Luca Schwagereit im Tor, damals Garant für die Aufholjagd, zog dem TVC früh den Nerv, so dass Trainer Adrian Hoppe – „Wir haben im Angriff unterirdisch gespielt und in Überzahl die falschen Entscheidungen getroffen“ – nach sieben Minuten beim Stand von 4:7 bereits eine Auszeit nahm. Der bedauernswerte Nils Buschmann im Tor wurde durch David Albrecht ersetzt. Doch zunächst blieb die Wirkung aus. Die Maßnahme, Jannis Koellner gegen Rückraumhüne Renke Bitter offensiv agieren zu lassen, spielte der VfL so geschickt aus, dass der Torjäger fünf seiner sieben Treffer vor der Pause markierte. Auf der Gegenseite ließ Koellner (10.) und danach zweimal Lennart Witt klare Chancen aus, entschärfte der turmhohe VfL-Keeper Krzysztof Gasiorowski drei Siebenmeter, wurde Ole Harms am Kreis zu wenig in Szene gesetzt, während der Rückraum nicht effektiv genug spielte.

Und dennoch kam der TVC, dem kämpferisch kein Vorwurf zu machen war, bis zur Pause auf 11:12 heran. Denn der VfL wurde trotz Überzahl leichtsinnig, Albrecht reagierte im Tor prächtig. Endlich wurde Harms zweimal am Kreis von Koellner geschickt beim 9:12 und 10:12 in Szene gesetzt. Und als Witt nach einem Harms-Pass wie ein Tiefflieger durch den Kreis flog und dennoch korrekt zum 11:12-Pausenstand traf, tobte die Halle.

Hoffnung keimte im TVC-Lager auf, zumal Bitter angeschlagen pausieren musste. Dies galt zwar auch für Albrecht, dessen Wadenverletzung wieder aufbrach. Aber Niklas Planck vertrat ihn zunächst mit Bravour, hielt, da auch die Abwehr stabiler wurde, den Gastgeber bis zum 16:17 (44.) im Spiel. Aber die enorme Abschlussschwäche, Schwagereit entschärfte drei Konter, wurde dem TVC zum Verhängnis. Die Gäste trafen nun wieder aus dem Rückraum besser, zogen auf 21:16 entscheidend davon (51.), weil die TVC-Versuche ideen- und teilweise hilflos wirkten.

TVC: Buschmann, Albrecht, Planck - Siemer, Koellner (3), Harms (4/1), Witt (2), Freese (1), Schmidt (7/1), Gerasimow (1), Schulat (2).

7 m: TVC 5 (Harms und Schmidt verwandeln jeweils einen, Freese und zweimal Schmidt scheitern an Gasiorowski) - VfL 4 (Remmers verwandelt einen und scheitert zweimal an Albrecht, Linda scheitert einmal an Planck).

Zeitstrafen: TVC 4 (Freese 2, Siemer, Gerasimow) - VfL 8 (Weihrauch 3, Meyer 2, Brötje, Ritter, Kamp je 1).

Schiedsrichter: Ali Farhat/Nils Jansen (Dodesheide/Nordhorn). Zuschauer: 550.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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