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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

TVC verabschiedet Quintett mit Sieg

19.05.2008

Jürgen Erdmann trifft gegen Oldenburg neunmal

TVC - TvdH Oldenburg 37:33 (23:17)

TVC: Frank Steller, Christoph Schönrock - Enno Rüscher (3), Alexander Niehaus (1), Karl Niehaus (2), Holger Willus (6), Torsten Burhorst (1/1), Nicolas Baris (4), Torsten Landwehr (5/1), Alexander Horst (2), Jürgen Erdmann (9/3), Patrick Schlömer (4/2).

TvdH: Andre Hartmann, Sascha Timpe - Andre Pieper, Gunnar Brandt (9), Friso Krahmer (3), Gregor Hagemeier, Nils Hartmann (4/2), Alexander Stein (5), Tobias Wessel (1), Matthias Voß (1), Björn Berger (2), Ronny Unger (3), Sascha Jürges (5/2).

Spielverlauf:0:1, 9:2, 16:12, 23:17 - 26:19, 30:23, 33:29, 35:29, 37:33.

Siebenmeter: TVC sieben: Erdmann trifft dreimal, Schlömer verwandelt zweimal, Burhorst und Landwehr treffen je einmal - TvdH fünf: Hartmann trifft zweimal, Jürges verwandelt zweimal und scheitert einmal an Schönrock.

Zeitstrafen: TV Cloppenburg neun: Rüscher (2), A. Niehaus, Burhorst, Baris, Horst, Erdmann, Schlömer (2).

TvdH Oldenburg sechs: Timpe (2), Stein, Voß, Berger (2).

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: van Hoorn/Smolka-Tongers (Oldersum/Holthusen).

Der TVC zeigte von Beginn an, wer Herr im Hause ist. Nach dem Spiel floss reichlich Freibier.

Von Oskar Grote

Cloppenburg Die Handballer des Oberligisten TV Cloppenburg haben das letzte Heimspiel der Saison 2007/08 erfolgreich bestritten. Gegen den im Abstiegskampf steckenden TvdH Oldenburg gewann das Team von der Schulstraße am Sonnabend verdient mit 37:33. Damit verteidigte der TVC den vierten Platz und hat dank der Niederlage der HSG Wilhelmshaven noch die Chance, auf Rang drei zu klettern.

„Wir haben keine überragende Partie abgeliefert. 40 konzentrierte Minuten haben gereicht, um die Zuschauer zu begeistern und den scheidenden Akteuren einen tollen Abschied zu verschaffen“, freute sich TVC-Teammanager Oliver Galeotti, der nach der Partie Torsten Burhorst, Frank Steller sowie Torsten Landwehr und Co-Trainer Wolfgang Roßberg verabschiedete. Bastian Bormann, der den TVC ebenfalls verlassen wird, fehlte krankheitsbedingt. TVC-Abteilungsleiter Stefan Gardewin dankte allen Akteuren für ihren Einsatz. Das Publikum zollte jedem mit stehenden Ovationen Respekt. Besonders Roßberg, Steller und Landwehr bekamen lautstarken Applaus, standen sie doch neun Jahre oder länger im ersten Team der TVC-Handballer. Deshalb konnte sich der ein oder andere auch eine Träne nicht verkneifen. „Das war ein sehr emotionaler Moment. Da habe ich schon feuchte Augen bekommen", sagte Landwehr. Nach dem offiziellen Teil lud das Team die Fans zum Freibier.

Zuvor hatten die Cloppenburger aber 60 Minuten Gas geben müssen. Die Gäste aus Oldenburg hätten mit einem Erfolg den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen können und erzielten auch das erste Tor der Partie. Das schockte den TVC aber nicht. Die Hausherren zogen ihr Spiel nun aus einer konzentrierten Deckung auf. Für das 4:1 sorgte Landwehr mit seinem ersten Siebenmeter seit mehr als fünf Jahren (4.).

Ganze sechs Minuten später führten die Cloppenburger mit 9:2 und hatten dem TvdH damit frühzeitig den Wind aus den Segeln genommen. Mit dieser deutlichen Führung im Rücken ließ es der TVC nun etwas gemächlicher angehen, hielt die Gäste dabei aber stets mit mindestens vier Toren auf Distanz.

Zum Ende des ersten Durchgangs forderte Interimscoach Theo Niehaus mehr Einsatz. Seine Mannschaft gehorchte aufs Wort. Mit einer 23:17-Führung für den TVC ging es in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang plätscherte das Spiel zunächst ein wenig vor sich hin. Die Gäste fanden nicht die Mittel, um den TVC ernsthaft zu gefährden. Der Gastgeber konnte immer eine Schippe drauflegen und zeigte sogar ein paar Kabinettstückchen. So traf Karl Niehaus per Kempatrick zum 30:23 (47.).

Beim 33:25 in der 51. Minute schien die Partie entschieden, doch Oldenburg änderte die Abwehrformation und setzte alles auf eine Karte. Lohn dieses Schachzuges waren vier Tore in Folge zum 29:33 (55.) gegen nicht ganz konzentriert agierende Cloppenburger. Die Hoffnungen der Gäste auf einen unerwarteten Erfolg machten dann aber Burhorst und Holger Willus zunichte. Burhorst verwandelte zunächst frech einen Siebenmeter, und Willus sorgte mit dem 35:29 von Rechtsaußen endgültig für die Entscheidung (57.) Der Rest war Schaulaufen. Fast hätte Frank Steller im letzten Angriff noch für den Schlusspunkt gesorgt. Sein Tor wurde aber von den unsicheren Schiedsrichtern nicht anerkannt.

„Es war ein schöner Heimabschluss, bei dem sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Nun geht es noch nach Schiffdorf. Auch da wollen wir gewinnen“, sagte Galeotti.

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