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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Willkommen in Ubbehausen

20.10.2018

Ubbehausen Wohl jeder Bürger im Saterland kennt Bokelesch. Weniger bekannt dürfte vielen allerdings der kleine Teil der Bauerschaft sein, der der nördlichste Zipfel der Gemeinde ist. Die Rede ist von Ubbehausen. Die NWZ hat sich diesen kleinen Ort einmal genauer angesehen.

Von der NWZ-Lokalredaktion in Friesoythe aus geht es über die B 72 in Richtung Saterland. Nach der Abfahrt „Strücklingen“ geht es nach links, durch den Kreisverkehr, über die Klosterstraße bis auf den Karpfendamm. Was einen dann am Ende der Straße erwartet, ist Idylle pur. Auf der rechten und linken Seite liegt der Altarm Ubbehausen, ein alter Leda-Arm, der in Folge der Flussbegradigungen 1950 bis 1975 entstanden ist. Während das rechte Gewässer vom Fischereiverein „Altes Amt“ Stickhausen befischt wird, gehört das linke zum Sportfischereiverein Rhauderfehn, darf jedoch von den Stickhausern mitbefischt werden. Ob beim Karpfendamm auch die Grenze von Ubbehausen verläuft, ist nicht klar – zumal auch kein Schild auf Ubbehausen hinweist.

Beim Gewässer macht der Karpfendamm einen Knick nach links. Links von ihm gibt es nur Felder und Wiesen. Rechts liegen der Deich und die Leda. Ein Schild des Leda-Jümme-Verbands weist darauf hin, dass Schafe hier die Grasnabe pflegen. Und kurz darauf sind die ersten von ihnen auch schon zu sehen.

Weiter geht es den Karpfendamm entlang, vorbei an einem Schöpfwerk. Dort fließt auch der Bokelescher Hauptpumpgraben. Noch ein Stück weiter – der Karpfendamm heißt jetzt Börgsweg – und man kommt zur Überführung der B 72. Dieser Graben bildet nördlich die Gemeindegrenze.

Die Ortschaften Ubbehausen, Osterhausen, Roggenberg und Bokelesch gehörten seinerzeit zur Kommende Bokelesch des Johanniterordens. 1319 wurde die Kommenden als besonderer Verwaltungsbezirk der Johanniter urkundlich nachgewiesen. Später sind Bokelesch und Ubbehausen dann an die damalige Gemeinde Strücklingen gegangen, Osterhausen und Roggenberg an Barßel.

Im November 1952 hat es in Ubbehausen sogar ein Minenunglück gegeben. Ein Landwirt war mit seinem mit Latten beladenen Fuhrwerk auf einer Straße dort unterwegs, als eines der Pferde auf eine Mine trat. Beide Pferde wurden bei dem Unglück getötet, der Landwirt kam schwer verletzt in ein Krankenhaus.

1977 gab es in Ubbehausen eine Grenzkorrektur. Ein Teil des Ortes wurde im Rahmen eines Grenzänderungsvertrag zwischen den Landkreisen Leer und Cloppenburg der ostfriesischen Gemeinde Ostrhauderfehn zugeschlagen. Die Korrektur ging auf Anträge zweier in Ubbehausen wohnenden Familien zurück, die sich mehr nach Ostfriesland hin gehörend fühlten.

Heute gibt es noch zwei Häuser im saterländischen Ubbehausen.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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