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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Volleyball: Umstellungen machen DJK Bösel überhaupt nichts aus

25.01.2012

KREIS CLOPPENBURG Die Volleyballer der DJK Bösel agierten in Oldenburg souverän. Für den SV Cappeln wird es im Kampf um den Landesligaerhalt immer enger.

Volleyball Männer Verbandsliga, Oldenburger TB II - DJK Bösel 0:3 (20:25, 20:25, 26:28). Bösel musste auf Andre Meyer (verletzt) verzichten, da schied auch noch der Diagonalangreifer Marcus Lanfer aus. Er hatte sich beim Aufwärmen verletzt. Trotz der erzwungenen massiven Umstellungen machte der Gast seine Sache aber sehr gut. Zwei Satzgewinne mit jeweils 25:20 – im zweiten Abschnitt trotz eines 7:12-Rückstandes – sorgten für Selbstvertrauen.

Im dritten Durchgang lief für Bösel bis zum 9:4 alles glatt. Dann wurde der OTB stärker und erarbeitete sich Satzbälle. Aber die DJK behielt die Nerven und holte sich nach 31 Minuten mit 28:26 den Satz und so auch das Match. „Das war eine super Mannschaftsleistung“, kommentierte Kapitän Thomas Butz nach dem Spiel. Es wäre ungerecht, eine Person besonders hervorzuheben, doch stolz bin ich auf die Leistung von Christoph Rolfes. Denn er konnte aus gesundheitlichen Gründen über Monate nicht richtig trainieren.“

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Landesliga 1, Jahn Delmenhorst II - BW Ramsloh 3:1. Gegen den starken Tabellenführer gewann Ramsloh wie im Hinspiel einen Satz.

Frauen, Landesliga 2, VfL Löningen - Raspo Lathen 2:3 (21:25, 25:21, 25:17, 23:25, 7:15). VfL Löningen - SV Olympia Uelsen 3:0 (25:22, 25:22, 25:19). Die Löninger führten gegen Lathen, ehe die Gäste zum 19:19 ausgleichen konnten. Dann häuften sich die Fehler im VfL-Angriff und mit 21:25 war der Satz verloren. Mit gleichem Ergebnis gewann Löningen Satz zwei. In einem hochklassigen dritten Satz siegte Löningen deutlich mit 25:17. Im vierten Abschnitt sank das Niveau und die Gastgeber machten mehr Fehler. Auswechselungen halfen nichts und so führte Lathen mit 11:8 und 22:17, ehe ein Ruck durch die Löninger Mannschaft ging. Maria Büter hämmerte die Bälle ins gegnerische Feld, doch der gegnerische Libero holte jeden Ball, so dass mit dem 23:25 der Satzausgleich hergestellt war und der Tiebreak entscheiden musste. Da die Annahme schwächelte und der Gegner sehr harte Angaben schlug, unterlag der VfL mit 7:15.

Das zweite Spiel gegen die nicht schwache Uelsener konnte Löningen dank einer starken Hannah Krassens und einer gut stellenden Diana Knabke sicher in 3:0 Sätzen gewinnen.

Landesliga 3, SV Cappeln - VfL Oythe II 1:3 (18:25, 14:25, 25:13, 14:25). SV Cappeln - VC Osnabrück 0:3 (19:25, 18:25, 24:26). Ähnlich konfus wie zuvor gegen Tecklenburg begann der SV Cappeln. Nach wenigen Minuten im ersten Satz lag man mit 1:10 hinten. Lediglich Lena Tabeling konnte durch einige wenige Angriffsbälle die Feldverteidigung der Gäste in Verlegenheit bringen und das Satzergebnis zum 18:25 aufbessern. Satz zwei ging sogar mit 14:25 an die Gäste. Die Mannschaft verkrampfte angesichts des Kampfes gegen den Abstieg, was auch einige verschlagene Angaben unterstreichen.

Im dritten Satz gingen Pia Loschen, Sarah Klövekorn und Anna Lübbe beim Aufschlag ein höheres Risiko ein. Das wurde mit dem 25:13 belohnt. Der Schwung hielt im vierten Satz bis zum 11:6 an, ehe zwei gute Aufschläge des VfL Oythe für Verunsicherung sorgten. Als das Osnabrücker Schiedsgericht dann Cappeln auch noch eine Auswechselung einer Spielerin verweigerte, war der Spielfluss komplett dahin und mit 14:25 ging der Satz und das Spiel für Cappeln verloren.

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer VC Osnabrück unterlag Cappeln in 76 Minuten. „In diesem Spiel haben wir sehr gut mitgehalten, auch wenn sich die Niederlage mit 0:3 deutlich anhört“, war Cappelns Coach Ludger Ostermann mit dem Spiel, natürlich nicht mit dem Ergebnis zufrieden. Vor allem die schnellen Rückstände von 0:5 und 0:7 in den ersten beiden Sätzen waren trotz großem Kampfgeist nicht mehr wettzumachen.

Im Satz drei gab Cappeln eine 9:2-Führung zunächst wieder ab, ehe sich der SV beim Stande von 24:20 vier Satzbälle erarbeitete. „Statt weiter draufzuhauen“, wie der Trainer meinte, wollte nun niemand einen Fehler machen. Doch die Folge waren sechs Punktverluste in Folge und damit die Niederlage.

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