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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

VfL stolz auf Anke Barlage und Lea Meyer

08.07.2017

Löningen Die Abteilung Leichtathletik im VfL Löningen gilt regional schon länger als Talent- und Erfolgsschmiede. Das konnte durch den Gewinn der Deutschen Meisterschaft von Anke Barlage auf nationaler Ebene bestätigt werden.

Im Rahmen eines kleinen Empfangs wurde Barlage durch Armin Beyer, Leichtathletik-Abteilungsleiter, sowie Stefan Beumker und Jens Lüken vom geschäftsführenden VfL-Vereinsvorstand geehrt. Sie hatte bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Dreisprung der Altersklasse W-35 mit gesprungenen 10,95 Metern Gold geholt und nach dem Jahr 2015 den Erfolg in ihrer Paradedisziplin Dreisprung wiederholt – die NWZ berichtete.

Sehr zufrieden war Barlage auch mit ihrem Speerwurf-Wettkampf, den sie mit neuem Kreisrekord von 40,02 Meter und dem Gewinn der DM-Silbermedaille beendete. Im Hochsprung reichte es nicht zur dritten Medaille. Nach übersprungenen 1,41 Metern, mit denen sie ganz und gar nicht zufrieden war, blieb nur der undankbare vierte Rang.

Barlage hat sich durch diese Leistungen die Teilnahme an der Europameisterschaft der Altersklassen gesichert. Die findet vom 27. Juli bis zum 6. August im dänischen Aarhus statt. „Wir verbinden das Event mit unserem Urlaub. Und alleine das ist ja schon eine tolle Sache“ strahlte die neue Deutsche Meisterin des VfL Löningen.

Gleichzeitig galt der Empfang auch Lea Meyer, die sich in der nächsten Woche ebenfalls auf internationaler Ebene messen wird. Die 19-Jährige wird für den VfL an den U-23-Europameisterschaften im polnischen Bydgoszcz (13. bis 16. Juli) teilnehmen. Dort wird Meyer im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft über die 3000-m-Hindernis starten. Bereits an diesem Dienstag reist sie mit dem Nationalteam des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) nach Polen, um am Donnerstag ihren ersten Wettkampf-Vorlauf zu bestreiten. Der Zwischenlauf ist danach für Samstag, das Finale für Sonntag terminiert.

Der DLV hat für die U-23-Europameisterschaft 76 Athleten (41 Männer und 35 Frauen) nominiert, darunter befinden sich einige Titel- und Medaillenkandidaten. „Für Lea ist alleine die Teilnahme beziehungsweise die Nominierung ein unsagbar großer Erfolg, auf den sie sehr stolz sein kann. Auch wir vom Verein freuen uns sehr darüber“, erläuterte Beyer die Ziele eher zurückhaltend. Indes lässt er es sich nicht nehmen, seinen Schützling auch in Polen anzufeuern und zu coachen. Gemeinsam mit seiner Frau Antonia hat er sich kurzerhand einige Tage frei genommen und reist nach Bydgoszcz.

Für das Deutsche EM-Team qualifiziert hatte sich Meyer Ende Mai bei einem Sportfest im belgischen Städtchen Oordegem. Mit einer Bestzeit von 10:26,95 Minuten über 3000-m-Hindernis war sie angereist, wollte diese „nur“ verbessern. An die EM-Norm von 10:06 Minuten verschwendete sie keinen Gedanken, selbst die Vorgabe ihres Trainers von 10:15 Minuten hielt sie für utopisch. „Als er mir vor dem Lauf seine Wunschzeit nannte, dachte ich erst, was ist mit dem denn los. Zum Glück für mich wurde aus zwei Läufen einer gemacht, so dass ich nicht in einem langsamen Lauf vorneweg laufen musste, sondern mit den schnellen Läuferinnen gemeinsam lief“, schilderte Meyer ihre Eindrücke. Sie pulverisierte in 10:01,83 Minuten ihre Bestzeit und löste das Ticket für die EM.

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