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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Regionalliga: Vollgas gegen (drohenden) Heimkomplex

04.09.2015

Cloppenburg Eigentlich ist „dreimal Oldenburger Recht“. Diese alte Redensart wollen die Regionalliga-Fußballer des BV Cloppenburg heute Abend in „viermal ist Cloppenburger Recht“ umwandeln. Ab 19 Uhr stellt sich der durchwachsen gestartete Tabellen-Dreizehnte Hannover 96 II in Cloppenburg an der Friesoyther Straße vor.

In den ersten drei Heimpartien der noch jungen Saison sieht die BVC-Bilanz ziemlich verheerend aus. Ein Punkt und 1:10 Tore gab’s zu notieren. Auswärts wurden derweil bereits in drei Versuchen schon sieben Zähler abgegriffen.

„Ich will nicht von einem Heimkomplex sprechen“, spielt Cloppenburgs Coach Uwe Groothuis die nackten Zahlen herunter. Aber der Emder weiß natürlich auch, dass die dringend benötigten Zuschauer mit Niederlagen nicht zu ködern sind.

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„Natürlich wollen wir mit aller Macht den ersten Heimsieg einfahren. Die Aufgabe ist schwer aber auch nicht unlösbar“, so der Übungsleiter weiter. Entscheidend sei, die gleiche Leidenschaft wie zuletzt beim 1:0-Erfolg bei Braunschweigs U-23 an den Tag zu legen. „Wir müssen bis zum Ende der Nachspielzeit Vollgas-Fußball abliefern, ohne unsere Grundordnung aufzugeben.“

Personell schaut’s gut aus. Tim-Pascal Wohlfahrt ist nach überstandener Erkrankung ins Training zurückgekehrt. Einzig der zuletzt als Notstürmer aufgebotene Mittelfeld-Allrounder Flodyn Baloki könnte wegen Leistenbeschwerden passen müssen. Damit werden abermals mehrere Spieler nicht auf dem Spielberichtsbogen auftauchen. „Der interne Konkurrenzkampf bringt uns als Mannschaft nach vorne“, sieht BVC-Mittelfeldstratege Gerrit Thomes die Vorteile des verbreiterten Kaders.

Derweil warnt Groothuis seine Defensivabteilung vor 96-Knipser Roman Prokoph. „Der hat sieben der acht Hannoveraner Tore gemacht. Wir müssen ihn aus dem Spiel nehmen.“ Die Bilanz gegen die „Roten“ aus der Landeshauptstadt ist bislang ausgeglichen. Bei zwei Unentschieden gab’s sechs Siege und sechs Niederlagen.

Allerdings liegt der bislang letzte Erfolg der Soestestädter schon lange zurück. Am 12. April 2008 wurde zu Hause ein glattes 3:0 gefeiert. Zweimal Til Bettenstaedt und Maarten Schops trafen. Mit dem damaligen Youngster Bernd Gerdes und Co-Trainer Alket Zeqo standen zwei aktuelle „Cebras“ auf dem Platz. Zudem spielten im Tor Daniel Rothe, Joe Yankson, Mario Rodriguez, Sergej Dikhtjar, Florian Heidenreich, Steffen Bury und Schalkes neuer Bundesligacoach Andre Breitenreiter. Eingewechselt wurden Markus Schinner, Maik Kruse und Renke Pflug.

Die voraussichtliche BVC-Aufstellung: Meyer - Gerdes, Willen, Niemeyer, Olthoff - Westerveld, Thomes, Wangler, Bentka - Faqiryar, Suew.

Trainer-Wandervogel Michael Krüger soll 96-Reserve nach vorne bringen

Den spektakulärsten Wechsel bei der U-23 von Hannover 96 gab’s kurz vor Ende der Saison 2014/15. Dem einst jüngsten deutschen Fußball-Lehrer Sören Osterland (29) wurde eröffnet, dass sein Vertrag bei den Landeshauptstädtern nach zwei Jahren nicht verlängert wird. Osterland, der inzwischen die U-19 Ungarns übernommen hat, erreichte mit den jungen „Roten“ die Plätze elf und 14, was den 96-Verantwortlichen offenbar nicht ausreichte. Es folgte der Wechsel „Alt“ gegen „Jung“. Nun soll der 61-jährige Trainerwandervogel Michael Krüger die Talente der Leinestädter nach vorne bringen. Der einstige Zweitligaspieler von Arminia Hannover war bereits Co-Trainer auf Schalke und zudem in der Türkei bei Samsunspor sowie einer Hand voll afrikanischer Clubs tätig. In Afrika feierte er fünf Titel. Nach 12 Abgängen wurde der neue 96-Kader mit elf Neuen, darunter sieben aus dem Juniorenbereich aufrückende Eingengewächse aufgefüllt. Der Saisonstart verlief einigermaßen holprig. Mit sechs Punkten aus fünf Partien – das Spiel in Lübeck ist noch nachzuholen – rangiert Krügers Talentschuppen auf Platz 13. Dabei wurde gleich im ersten Spiel der VfB Oldenburg trotz eines Rückstandes noch mit 4:1 geputzt. Dann folgte ein 0:1 in Lüneburg und ein indiskutables 1:4 zu Hause gegen Goslar. Bei Neuling TSV Schilksee lagen die Hannoveraner trotz früher Überzahl bis zur 90. Minute mit 0:1 hinten. In der Extrazeit sorgte Roman Prokoph mit zwei Kopfballtreffern noch für eine dramatische Wende. Der Österreicher könnte für die 96er zur Lebensversicherung werden. Mit sieben Treffern – davon zwei Elfmeter – in fünf Spielen führt der Ex-Osnabrücker die Torjägerliste an. Ansonsten konnte sich nur noch Sebastian Ernst einmal in die Torschützenliste eintragen. Auffällig zudem, dass bei 96 hinten noch kein Mal die Null stand. Taktisch setzt Krüger zumeist auf ein „4:1:4:1“. Zuletzt wurde zu Hause gegen Wolfsburgs Reserve mit 1:2 verloren.

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