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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Stv Sedelsberg: Vom Saal in die eigene Turnhalle

29.08.2013

Sedelsberg Gerd Dumstorff erinnert sich heute noch gut daran, wie damals in Sedelsberg Tischtennis gespielt wurde. „Wir hatten Holzböcke, auf die Spanplatten geschoben wurden. Gerade mal an zwei Platten konnte man im Jugendheim spielen“, sagt der heute 47-Jährige, „manchmal musste man sehr lange warten, bis man an der Reihe war“. Der Vorsitzende des Sport- und Turnvereins (STV) Sedelsberg hat damals beim Tischtennisverein Sedelsberg (TTV) gespielt – dem heutigen STV, der in diesem Jahr auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblickt.

An zwei Tischen gespielt

Gegründet wurde der TTV im Jahre 1963 von Gerd Holtmann, Peter Zuchgarn, Adolf Exner, Johann Klären und Hans Bornhorst. Die ersten Spiele wurden jedoch nicht im Jugendheim, sondern im Saal „Wilkens“/„Na Sowas“ (heute Altenwohnungen) an der Hauptstraße an zwei Tischen ausgetragen. Da die Mitgliederzahl anstieg, wurde der Raum bald zu klein. Also schafften die Mitglieder in Eigeninitiative in der alten Trocknungsanlage des Torfwerkes Borggräfe einen größeren Raum. „Heute ist er noch als ,alte Zentrale’ bekannt“, sagt Dumstorff. Die damalige Herrenmannschaft nahm sehr erfolgreich am Punktspielbetrieb in der II. und kurz danach bereits in der I. Kreisklasse teil. 1964 kam eine zweite Herrenmannschaft dazu, die in der II. Kreisklasse spielte. „1968 wurde das damalige Jugendheim dann so umgestaltet, dass dort Tischtennis gespielt werden konnte“, erinnert sich Dumstorff, „1978/79 wurde eine richtige Turnhalle gebaut“.

Kurz darauf wurde der TTV in den STV umbenannt und nach und nach kamen weitere Sportarten dazu. Die Tischtennisabteilung jedoch verkleinerte sich. „In der Saison 95/96 habe ich die Tischtennisabteilung von Gerd Holtmann, dem früheren Vereinsvorsitzenden, übernommen. Er wollte die Abteilung aufgeben, da zu dem Zeitpunkt nur noch sechs Kinder da waren und eine Herrenmannschaft sich aufgelöst hatte“, sagt Dumstorff, der die Abteilung dann auch „retten“ und selber zahlreiche Pokale als Tischtennisspieler mit nach Hause nehmen konnte.

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Zahlreiche Erfolge

Als Vorsitzender nach Holtmann folgte 1995 dann Norbert Nöster. Im März 2000 hat Dumstorff den Verein übernommen. „Zu der Zeit hatte der STV 169 Mitglieder. Heute sind es etwa 500, und wir haben 23 Übungsleiter“, sagt der 47-Jährige. „Mir ist es wichtig, dass die Übungsleiter qualifiziert ausgebildet sind und regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen.“

In den vergangenen Jahrzehnten konnte der STV zahlreiche Erfolge in verschiedenen Sparten verbuchen. Unter anderem seien die Floorballmannschaft und die drei Völkerballmannschaften sehr erfolgreich. „Die Völkerballmannschaft der A/B-Jugend, Mädchen, die ,Roten Teufel’, hat 2012 an den Deutschen Meisterschaften in Saarbrücken teilgenommen“, sagt Dumstorff nicht ohne Stolz.

Die verschiedenen Sparten werden sich auch auf einem Familien- und Integrationsfest zum 50-jährigen Vereinsbestehen am Sonntag, 29. September, mit Spielen und Vorführungen vorstellen. Ab 10 Uhr wird auf der Außensportanlage des STV an der Neuscharreler Straße in Sedelsberg gefeiert. Dazu eingeladen wurde Adolf Exner, der nach Angaben von Dumstorff der noch einzige lebende Vereinsgründer ist.

Integrationsfest

Nach einer kurzen Ansprache gibt es ab 11 Uhr Freibier. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen sowie Wildschwein und Pommes gesorgt. Des Weiteren werden angeboten ein Bungee-Trampolin, Hüpfurgen, eine Kletterwand, Surf-Riding und Hubschrauber-Rundflüge. Georg Mahn macht nachmittags mit seinem Orchester Musik. Das Familienfest ist gleichzeitig ein Integrationsfest. „Seit acht Jahren ist der Verein im Bundesprogramm Integration durch Sport beim Landessportbund Niedersachsen angesiedelt. Wir setzen uns für die Integration von Ausländern ein“, erklärt Dumstorff.

Und natürlich besteht auch die Gelegenheit für Sportler, die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren zu lassen.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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