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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Historie: Von Vernunftehe zur Liebesheirat

14.06.2017

Elisabethfehn /Reekenfeld Wir schreiben das Jahr 2002. Ende Mai wurde der Gasthof Rastedt in Elisabethfehn Handlungsort eines außergewöhnlichen Ereignisses. Aus dem SV Elisabethfehn und dem Nachbarverein BSV Viktoria Reekenfeld wurde der neue SV Viktoria Elisabethfehn. Mit dieser Fusion wurde der neue Verein auf einen Schlag der größte Sportverein der Gemeinde Barßel.

Damals mitten im Geschehen war Hans Hermann Bruns. Er wurde zum neuen Vorsitzenden des SV Viktoria gewählt. „Für den ganzen Vorstand war es damals eine große Herausforderung. Ehemalige Konkurrenten bildeten auf einmal einen eigenen Verein. Doch die Zeichen der Zeit waren eindeutig. Der Schritt war notwendig“, sagt Bruns, der den Verein nach der Fusion zwei Jahre lang in die neuen Zeiten führte.

Doch schon vor 2002 war die Fusion der beiden Clubs vom Elisabethfehnkanal immer wieder Thema. „Die Jugendspielgemeinschaften existierten ja schon länger und bei beiden Vereinen wurde es nach der Jahrhundertwende nicht wirklich besser mit den Mitgliederzahlen. Auch sportlich dümpelten wir damals eher in den unteren Ligen herum“, erinnert sich Bruns.

Die größten Sportvereine der Gemeinde

Durch die Fusion der Sportvereine aus Elisabethfehn und Reekenfeld wurde der neue Verein mit 700 Mitgliedern auf Anhieb der größte Sportverein der Gemeinde.

Aktuell hat der SV Viktoria Elisabethfehn 690 Mitglieder und ist in der Gemeinde immer noch auf dem ersten Platz der größten Sportvereine. Danach folgt auf dem zweiten Rang der STV Barßel mit knapp 500 Mitgliedern. Dritter ist der SV Harkebrügge mit 424 Vereinsmitgliedern.

Auf den Plätzen vier und fünf folgen die Wassersportvereine: der Barßeler Ruderverein hat 398 Mitglieder. Knapp dahinter liegt die DLRG-Ortsgruppe Barßel mit 397 Mitgliedern.

Der größte Schützenverein der Gemeinde kommt aus Harkebrügge. Dort sind 286 Mitglieder aktiv.

Stand: 1.1.2017

Das sollte sich mit der Fusion ändern, die so gerecht wir möglich ablaufen sollte. Der neue Vereinsname wurde durch eine Kombination der alten Begriffe geschaffen und bei der Ämtervergabe des ersten Vorstands wurden die Posten gerecht aufgeteilt. Bruns wurde als Vorsitzender der Reekenfelder neuer 1. Vorsitzender, sein Amtskollege aus Elisabethfehn, Cornelius van Deest, begnügte sich mit dem Posten des 2. Vorsitzenden. „Das war kein Problem. Der Kontakt zwischen den Vorständen war sowieso da. Schon in den 60er Jahren ist an eine Fusion gedacht worden, doch bis 2002 hatte es nie geklappt“, erinnert sich van Deest, der es jetzt auch schon zum Ehrenvorsitzenden des SV Viktoria Elisabethfehn geschafft hat.

So ist aus der Vernunftehe bis heute eine Liebesheirat geworden. Noch immer betreibt der Verein Sportanlagen in Elisabethfehn und Reekenfeld, hat zwei Vereinsheime und spielt auch im Fußball-Herrenbereich im Wechsel auf beiden Sportplätzen. „Natürlich gab es am Anfang Meinungsverschiedenheiten. Doch alles in allem hat die Fusion gut geklappt. Beide Vereine haben davon profitiert“, freut sich van Deest.

Das spiegelt sich auch in der sportlichen Situation wieder. Die erste Fußballmannschaft spielt nach mehreren Jahren in der Kreisliga zur Zeit in der 1. Kreisklasse oben mit. Ebenfalls bietet der SV Viktoria die Sportarten Badminton, Tischtennis, Volleyball an und hat eine sehr breit aufgestellte Turnabteilung.

Noch in diesem Jahr, das versprach der aktuelle Vorsitzenden Heinz-Joachim Tebben auf der Mitgliederversammlung, soll die 700-Mitglieder-Marke wieder geknackt werden. Doch auch mit aktuell 690 Mitglieder bleibt der Sportverein der größte in der Gemeinde.

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Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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