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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Wann Männer leiden

21.05.2012

PETERSDORF Sonnabend, 18 Uhr: Die „Bayern Bullen 2000“ aus Petersdorf treffen sich im Gartenhaus eines Mitglieds. Es steht ein großer Tag an: das Champions League Finale gegen den FC Chelsea in München. Die letzten Bratwürste liegen auf dem Grill, das erste kühle Getränk ist in der Hand und die internen Wetten zum Spiel bei den 15 Männern laufen.

Andreas Bley und Otto Tangemann führen ein Expertengespräch: „Heute müssen wir den Pott holen“, heißt es seitens Bley. „Ja, das stimmt. Aber im Elfmeterschießen hätten wir ja noch den Neuer“, entgegnet Tangemann. Die Spannung steigt und eine leichte Nervösität liegt in der Luft.

20.45 Uhr. Der Ball rollt. In den ersten 20 Minuten des Spiels schauen alle gespannt auf die Leinwand. Ihre Mannschaft bestimmt das Spiel. Und dann in der 21. Minute: Arjen Robben schießt. Parade vom Torhüter. Pfosten. „Das gibt’s doch nicht“ ruft Gerhard Beeken von hinten. Der Ball ist nicht im Netz. Nur sieben Minuten später, ein Freistoß. „Den muss Robben schießen“, fordert Kai Behrens. Robben schießt, aber „schnibbelt“ ihn über das Tor.

Mit großen Schritten geht es in Richtung Halbzeitpause. Noch immer ist die Stimmung angespannt unter den Petersdorfern. Die Bayern dominieren das Spiel, werden aber nicht belohnt. Dann die 42. Spielminute: Gomez alleine vor dem Tor – und verschießt! „Wieso macht der den nicht rein?“, fragt sich Andreas von Garrel kopfschüttelnd.

Auch nach dem Seitenwechsel ist die Situation unverändert, Bayern München bestimmt das Spiel. Unter den „Bayern Bullen“ wächst die Anspannung. Dann kommt die 53. Minute. Der Ball ist im Netz, großer Jubel im Raum, aber der Schiedsrichter hebt die Fahne. Abseits! Das Spiel nimmt unverändert seinen Lauf. Dann die 82. Minute: Flanke von der linken Seite, Kopfball Müller, Tor!

Bei den Petersdorfern bricht großer Jubel aus. Erleichterung macht sich bemerkbar, alle klatschen sich ab oder fallen sich in die Arme. Aber die Freude ist nur von kurzer Dauer. In der 88. Minute gleicht der Gegner aus und das Spiel geht in die Verlängerung. Das Ende ist bekannt. 4:5 siegt Chelsea beim Elfmeterschießen. Fassungslosigkeit bei den Fans. „Kopf hoch Jungs, es war nur ein Fußballspiel“ heißt es nach einigen Minuten von Uwe Tangemann. Die Erfolge der Mannschaft werden wiederkommen, da sind sie sich sicher. Und dann haben die Petersdorfer Männer auch wieder etwas zu feiern.

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