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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Wer badet BVC-Abstieg aus?

08.06.2009

CLOPPENBURG 34 Spieltage lang zählte der BV Cloppenburg als Mitglied der Fußball-Regionalliga zu den „Top-80“-Clubs der Republik. Diese Zeit – und die Zeit der sportlichen Vormachtstellung in der Region – sind seit Sonnabend vorüber. Mit einer 2:4-Niederlage – der 22. insgesamt – bei der Reserve des 1. FC Kaiserslautern (siehe Bericht auf Seite 16) schloss der BVC die Saison 2008/2009 als Vorletzter ab.

Auch wenn es nach der wenig konstruktiven Saisonplanung von Beginn an gegen den Abstieg ging, wäre dieser nüchtern betrachtet dennoch locker vermeidbar gewesen. Denn die Konkurrenz im Tabellenkeller eröffnete den Soestestädtern wochenlang immer wieder Chancen auf die Rettung. Nur die BVC-Spieler griffen nicht zu, wenn es drauf ankam. Zudem wurden bereits in der Hinrunde Punkte, die der BVC locker hätte mitnehmen können, liegen gelassen. Erwähnt sei nur das 4:5 zu Hause gegen Schlusslicht 1. FC Kleve nach einer lockeren 3:0-Führung.

Auch wenn noch viele Fragezeichen aufzulösen sind, hat der Verein – anders als zuletzt – die Trainerfrage frühzeitig beantwortet. Jörg-Uwe Klütz und Mario Neumann, die im Dezember Frank Schulz und Horst Albert ablösten, stehen Gewehr bei Fuß, um die Folgen des Abstiegs auszubaden. „Sie identifizieren sich mit dem BVC und sind mit dem nötigen Herzblut bei der Sache“, traut Clubchef Professor Dr. Joachim Schrader den beiden Ex-Spielern den Aufbau eines in der fünften Liga wettbewerbsfähigen Teams zu.

Personell will Klütz in dieser Woche Klarheit schaffen. „Die Spieler, die wir halten möchten, wissen Bescheid. Wenn sie die Fristen verstreichen lassen, müssen wir uns anderweitig orientieren“, hält Klütz nichts von Verhandlungsmarathons. Sicher ist der Verbleib von Christian Willen und Keeper Stefan Tilling. Nach Vertragsverlängerung sieht es auch bei Jan-Philipp Rose und Moritz Steidten aus. Aus Rehden kehrt Paul Kosenkow zurück. Sergej Dikhtjar, der viel Verletzungspech hatte, soll es derweil nach Rehden ziehen. Sven Hassler trainierte bei Hessen Kassel zur Probe mit. Zudem soll Wilhelmshavens Manager Ivica Jozic intensiv mit Artur Zimmermann verhandelt haben. Nach einem Gespräch mit Präsident Schrader muss sich Joe Yankson entscheiden, ob er das Konzept „Fußball und Arbeit“ mitträgt. Edin Terzic will sich am Wochenanfang entscheiden, wohin die Reise geht. Länger Bedenkzeit erhält Bernd Gerdes. „Er ist als Kneheimer quasi das Aushängeschild des BVC. Ich hoffe, dass er sich für uns

entscheidet“, sagt Klütz.

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