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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BEZIRKSKLASSE: Wer folgt SV Peheim ans rettende Ufer?

10.06.2005

KREIS CLOPPENBURG KREIS CLOPPENBURG - Die letzten beiden Absteiger werden heute Abend, 19 Uhr, beim Saisonfinale der Fußball-Bezirksklasse IV gesucht. Nach dem 3:0-Erfolg in Evenkamp hat sich der SV Peheim am Mittwoch vorzeitig gerettet (die NWZ berichtete). Bleiben also noch fünf Kandidaten. Dem SV Höltinghausen (35 Punkte, Torverhältnis minus 2) reicht im Heimspiel gegen BW Langförden (34, minus 2) ein Remis. BW Galgenmoor (32, minus 12) muss beim fünftplatzierten Nachbarn SV Molbergen unbedingt gewinnen und ist auf günstige Ergebnisse der anderen Clubs angewiesen. So spielt RW Visbek (34, minus 1) beim Sechsten BW Lüsche, während der SV Holdorf (34, minus 12) den Siebten GW Brockdorf empfängt.

SV Evenkamp – SV Peheim 0:3. Ein kleines Fußballwunder vollbracht hat der SV Peheim. Mit dem 3:0 am Mittwochabend beim bereits als Absteiger feststehenden SV Evenkamp – der dritte Dreier in Serie – zogen die Mannen des aussteigenden Spielertrainers Martin Wernke den Kopf in letzter Sekunde noch aus der Abstiegsschlinge.

„Unser Sieg stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte. Evenkamp wollte schon, konnte aber nicht mehr“, sagte Peheims Doppeltorschütze Klaus Osterkamp, der wie Wernke jetzt die Fußballschuhe an den berühmten Nagel hängt. Der Jungvater wird sich künftig „auf Tischtennisspielen konzentrieren“.

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Osterkamp spielte mit seiner ersten Aussage auf die Besetzung der Evenkamper an. „Wir mussten leider mit einer B-Elf antreten“, kommentierte SVE-Betreuer Willi Wesselmann das Fehlen der halben Stammelf. So mussten die Beobachter aus Galgenmoor und Höltinghausen früh erkennen, dass von den Südkreislern keine Schützenhilfe zu erwarten war.

Derweil laufen die Personalplanungen nach dem Klassenerhalt in Peheim auf Hochtouren. Mit Andreas Kordes von den A-Junioren des SV Sparta Werlte steht ein großes Talent als Neuzugang fest. Das bestätigte auf NWZ-Anfrage Peheims Stand-by-Spieler und 2. Vorsitzender Martin Gerken.

Wahrscheinlich ist auch, dass Stürmer Lars Fetzer entgegen anders lautender Meldungen vom SV Höltinghausen nicht nach Molbergen, sondern nach Peheim wechselt. Außerdem sind die Peheimer nach Gerkens Aussage „an weiteren Spielern dran“.

Weiterhin offen ist die Nachfolge von Coach Wernke. Gerken bestätigte, dass der Cloppenburger Ralf Ewen ein Thema ist. „Wir stehen in Kontakt.“ Zuvor war es mit Markus Stern (SV Strücklingen), Georg Ostendorf (BV Cloppenburg II), Dirk Paulig und Johannes Folk (beide SV Thüle) sowie zuletzt Karsten Heidemann (VfL Bad Zwischenahn) zu keiner Einigung gekommen.

Tore: 0:1 Einhaus (3.), 0:2, 0:3 Osterkamp (30., 88.).

SV Evenkamp: Marco Ostermann – Westerkamp – Grüß (82. Meyenburg), Friese (68. Timpe) – Lembeck (68. Michael Eckholt), Christian Kötter, Frank Ostermann, Anneken, Fleming – Ahlers, Guder.

SV Peheim: Frank Koopmann – Wernke - Horst Schrapper, Markus KoopmannMichael Schrapper, Christian Benken, Wiemann, Thomas Thien (84. Möller), Bruns (84. Michael Benken) – Einhaus, Osterkamp.

SR: Bramlage (Oythe).

Zuschauer: 200.

TV DinklageSV Altenoythe. Bereits vor dem sportlich völlig bedeutungslosen Spiel gegen den Vierten Dinklage (Anpfiff: heute, 19 Uhr) hat Altenoythes Trainer Stefan Lang den Blick auf die am 15. Juni beginnende Aufstiegsrelegation gerichtet. „Unsere personellen Voraussetzungen sind alles andere als gut“, berichtet der Coach von der jüngsten Verletztenmisere. Torsten Thomann musste beim Spiel gegen Brockdorf (5:0) bereits nach einer Viertelstunde mit Verdacht auf Innenbandriss das Spielfeld verlassen. Dieselbe Verletzung kuriert zurzeit auch Christian Alberding aus, während Raphael Kubisch noch an den Folgen eines Muskelfaserrisses leidet. Lang: „Für das Spiel gegen Dinklage bin ich schon froh, wenn ich überhaupt elf Mann zusammenbekomme.“

Unterdessen dementierte der Coach Spekulationen, nach denen der SVA die Relegation nicht ganz so ernst nähme, um sich in der kommenden Saison unter den ersten Neun der Bezirksklasse IV ganz sicher für die neue Bezirksklasse Mitte zu qualifizieren. „So ein Typ bin ich nicht, überhaupt machen richtige Sportler so etwas nicht. Ich nehme die Relegation genauso ernst wie die Punktspielrunde. Ich will immer gewinnen.“

SV Höltinghausen – BW Langförden. Die Ausgangslage vor diesem „Abstiegsendspiel“ (Anpfiff: heute, 19 Uhr) ist klar: Höltinghausen ist schon mit einem Remis in jedem Falle gerettet, während Langförden – Siege von Holdorf und Visbek vorausgesetzt – einen Dreier benötigt. „Auf die anderen Partien schauen wir erst einmal nicht“, sagt SVH-Interimstrainer Manfred Nienaber.

Nachdem in der vergangenen Woche das Experiment „defensivere Variante“ beim TV Dinklage (2:2) zunächst gründlich misslungen ist, will Nienaber gegen Langförden nicht um jeden Preis auf Abwarten spielen. „Allerdings werden wir auch nicht kopflos nach vorne laufen.“

Nienaber, der auf einen vollen Kader zurückgreifen kann, will sich mit dem Super-GAU „Abstieg“ erst gar nicht befassen. „Das wäre für Höltinghausen ein Schlag ins Kontor. Allerdings können wir den Klassenerhalt ja noch aus eigener Kraft einfahren.“

SV Molbergen – BW Galgenmoor. Gerüchte, nach denen der SV Molbergen seinem Nachbarn BW Galgenmoor heute Abend, 19 Uhr, „etwas Gutes tun will“, dementiert Spielertrainer Stefan Lüske energisch. „Seit September 2004 haben wir kein Heimspiel mehr verloren. Gemauschelt wird nichts. Wenn die Galgenmoorer gewinnen wollen, müssen sie schon ordentlich Gas geben.“ Verzichten müssen die Molberger auf André Greve (Schulterverletzung), während hinter dem Einsatz von Willenbring und Erich Hochartz (beide Zerrung) jeweils noch ein Fragezeichen steht.

Derweil gibt sich der Trainer von BW Galgenmoor in Bezug auf den Ligaerhalt keinen Illusionen hin: „Auch wenn wir unbedingt siegen wollen: Ich glaube, dass der Zug abgefahren ist. Die Chancen, dass wir uns noch retten, sind minimal“, sagt Reiner Landwehr.

Schonungslos analysiert der Routinier die abgelaufene Saison: „Die Hinrunde war sehr ordentlich, in der Rückrunde zeigte sich, dass der Kader im Großen und Ganzen kein Bezirksklassen-Format hat. Man braucht neben der Stammelf schon fünf gute Leute, die im Falle von Verletzungen und Sperren die Lücken schließen. Und das war bei uns einfach nicht gegeben, wir mussten zuletzt immer wieder mit Spielern aus der Reserve auffüllen.“

Es sei – so Landwehr weiter – unter Umständen sogar besser, in der kommenden Spielzeit in der Kreisliga eine neue schlagkräftige Mannschaft aufzubauen, als in der Bezirksklassen-Qualifikationssaison (die ersten Neun gehen in die neue Bezirksliga Mitte) unterzugehen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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