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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

FUßBALL-OBERLIGA: Wer kann nur diesen BVC verstehen?

07.11.2005

CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Beim Gang zum Pausentee sind die Spieler des Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg inklusive Trainer Alexander Woloschin noch mit bangen Blicken Richtung Kabine geschlichen. Im VIP-Raum fürchtete der Notvorstand an der Seite von Wirtschaftsrat-Boss Klaus Ostendorf und einer Schar Sponsoren den ersten Rückschlag unter Woloschins Regie. Eine Stunde später war das Heimspiel gegen den FC Altona 93 mit 3:0 gewonnen und alle strahlten, hüpften, und jubilierten, als sei soeben der Titel eingefahren worden.

„Zur Pause hätten wir mit 0:2 hinten liegen können. Das schnelle 1:0 nach der Halbzeit war ein Befreiungsschlag“, erklärte Woloschin die 90 Minuten in Kurzform. Seine Mannen hatten zwei völlig unterschiedliche Gesichter präsentiert. Bis zur Pause lief gegen einen fraglos starken Gegner gar nichts. Das Glück und ein – wie schon beim 3:1 in Kropp – in den entscheidenden Momenten überragender Fänger Jan Hüring verhinderten eine irreparable Vorentscheidung.

Wie aus dem Nichts spulte der BVC eine formidable zweite Hälfte ab. Das absolute Highlight setzte dabei der noch bis kurz vor dem Anpfiff grippegeschwächt im Bett liegende Teamsenior Jörg-Uwe Klütz. Aus 40 Metern beförderte er die Kugel zum 3:0 ins Netz. „Das war schon meine Absicht.“

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Einige der 350 Zuschauer hatten schon zur Pause kopfschüttelnd das Stadion verlassen. Zu erklären vermochte derweil niemand die Wechselhaftigkeit des BVC. Am Ende war‘s aber allen egal. „Das tut ja so gut. Die Jungs haben sich den Sieg förmlich erkämpft. Die Herzen der Spieler schlagen wieder richtig für den BVC“, war Mäzen Klaus Ostendorf erleichtert. Er beglückwünschte noch auf dem Rasen jeden Spieler.

Als fairer Verlierer präsentierte sich Altonas Trainer Andreas Prohn. „Auf Grund der zweiten Halbzeit hat Cloppenburg verdient gewonnen. Die Mannschaft hat großes Potenzial, und es könnte jetzt der Zeitpunkt für eine Serie sein.“

Das war seinem Gegenüber Woloschin allerdings des Guten zu viel. „Es geht für uns einzig darum, bis zur Winterpause noch so viele Punkte wie möglich zu hamstern.“ Woloschin, der bislang auch das Glück des Tüchtigen hatte, dürfte aber mit Blick auf die Gegner schon ‘mal hochgerechnet haben. Brinkum, Meiendorf und Büdelsdorf stehen im Keller, Bergedorf schwächelt, und auch Nordhorn ist nicht unverwundbar. Sollte er tatsächlich ein Garant für eine Erfolgsserie sein, würde er wohl nicht umhinkommen – entgegen seiner bisherigen Aussage – auch in der Rückrunde auf der Bank zu sitzen. Der frühere Cloppenburger Bernd Heemsoth dürfte den BVC gestern dann erneut vergeblich beobachtet haben.

• Derweil hat der BVC den Vertrag mit Woloschins Vorgänger Tom Saintfiet gegen eine Abfindung aufgelöst.

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