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Frauenfußball: „Wilde 13“ soll in Bielefeld wirbeln

11.11.2016

Cloppenburg Sie spielen gegen einen Tabellennachbarn, bei dem die Stimmung gut ist, weil er gerade erst seinen Nachbarn besiegt hat: Wenn die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg an diesem Sonntag um 14 Uhr bei Arminia Bielefeld antreten, stehen sie keinem gewöhnlichen Aufsteiger gegenüber. „Der ganze Verein und die Stadt stehen hinter dem Frauenfußball-Team“, sagt Tanja Schulte, zusammen mit Imke Wübbenhorst Trainerin des BVC, über den Tabellenfünften. „Sie haben wichtige Spielerinnen aus Gütersloh geholt und auch schon im Stadion des Männer-Zweitligisten des Vereins gespielt.“ Die Arminia hat aber nicht nur wichtige Spielerinnen aus Gütersloh geholt, sondern vor einer Woche auch noch drei Punkte. Mit 3:2 gewann sie das Ostwestfalen-Derby.

„Wir sind gewarnt“, sagt Schulte. „Besonders in der Offensive ist Bielefeld sehr gut besetzt.“ Etwa mit der Ex-BVC-Spielerin Annabel Jäger, der Ex-Gütersloherin Sarah Grünheid und der Ex-Herforderin Maxine Birker. Es waren die drei Spielerinnen, die vor einer Woche in Gütersloh vor 420 Zuschauern den Arminia-Sieg herausschossen.

Allerdings hatte sich Jäger, die neben Defensivspielerin Tanja Thormählen eine von zwei ehemaligen BVC-Spielerinnen im Team ist, in dem Derby verletzt. Es bestand der Verdacht auf Mittelfußbruch, der sich zum Glück nicht bestätigte. „Ob sie spielen kann, müssen wir abwarten“, sagt Schulte.

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Wichtiger ist für die 41-Jährige sowieso, wer von den Spielerinnen ihrer auf Tabellenrang vier platzierten Mannschaft auflaufen kann. Da der BVC eh einen kleinen Kader hat, Eve Chandraratne wahrscheinlich weiter fehlen wird, die verletzte Kea Eckermann wohl erst im nächsten Jahr wieder spielen kann und Renae Cuellar wegen ihrer Schwangerschaft gar nicht mehr für Cloppenburg auflaufen wird, ist die Auswahl für das Trainerduo überschaubar.

„Wir haben noch 13 Feldspielerinnen zur Verfügung“, sagt Schulte, „wobei Marta Stobba noch Knieprobleme hat.“ Zudem ist Dominika Wylezek nach einem Zusammenprall mit Lisa Josten im Training durch einen Cut am Auge gehandicapt. So wird am Sonntag wahrscheinlich Alexandra Crone als zweite Torhüterin auf der Bank sitzen.

Aber die „wilde 13“ hat es ja auch geschafft, gegen Herford zu gewinnen. Und auf den Fall, dass das Spiel wie erwartet auf einem Kunstrasenplatz stattfindet, sind die Gäste auch vorbereitet: Schon seit mehreren Wochen absolvieren sie zwei ihrer vier wöchentlichen Trainingseinheiten auf dem Kunstrasenplatz der Sportschule Lastrup.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass es der Cloppenburger „wilden 13“ nicht wie der aus „Jim Knopf“ ergeht. Die 13 mussten irgendwann feststellen, dass sie nur zu zwölft waren. Und lediglich eine Auswechsel-Feldspielerin zu haben, wäre dann doch zu wenig . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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