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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Woloschin hat vierte Auflage schon fest im Blick

16.01.2006

CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Mit Lob von allen Seiten ist am Freitag Fußball-Oberligist BV Cloppenburg überschüttet worden. Die dritte Auflage des Hallenturniers an der Leharstraße hatte Zuschauer und Aktive gleichermaßen begeistert. „Ich war schon überrascht, dass wir die Zuschauerzahlen nochmals steigern konnten. Diese sind für Cloppenburg keine Selbstverständlichkeit“, lautete das Fazit von BVC-Cheforganisator Alexander Woloschin. Der Manager dankte besonders den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. „Ohne sie wäre das Turnier nicht möglich.“

1800 Besucher hatten für eine neue Rekordmarke gesorgt. Als das Turnier noch in vollem Gange war, mussten einige Helfer ausrücken, um für Nachschub an den zahlreichen Theken zu sorgen.

Nicht unverdient sicherte sich die U 21 des tschechischen Traditionsclubs Slavia Prag den Siegerscheck über 2000 Euro. Im Finale hatten die Gäste aus der Moldaumetropole die favorisierten Amateure von Werder Bremen mit dem starken Ex-BVCer Viktor Pekrul 2:0 bezwungen und freuten sich wie die Schneekönige über die Revanche für das 1:4 im Gruppenspiel. Keine 24 Stunden später schieden die Tschechen beim Mescheder Hallenmasters vorzeitig aus. Bayern II schaffte es dort bis ins Finale, das gegen Dortmund II mit 2:4 im Neunmeterschießen verloren ging.

Im Halbfinale hatte die Halle am Freitag ihr größtes Beben erlebt. Als die Werder-Amateure auf ihr – vom permanent umlagerten Gerd Müller gecoachtes – Pendant Bayern München II trafen, polarisierten sie die Fans. Mit fetziger Musik und flotten Sprüchen taten die Hallensprecher Günther Nietfeld und Armin Nöh das Übrige. Werder-Neuzugang, der österreichische U 21-Nationalspieler Martin Harnik, stellte mit seinen Toren vier und fünf die Weichen auf Sieg und avancierte zum besten Turnierschützen. Als Pekrul das 3:0 markierte, tobte die sich nun längst in Werder-Hand befindliche Halle.

Einzig BVC-Clubboss Professor Dr. Joachim Schrader blickte als bekennender Bayern-Fan kurzzeitig traurig drein. Zuvor hatte er die Gelegenheit zu einem Smalltalk der intensiveren Art mit Wilhelmshavens Geldgeber Albert Sprehe genutzt. Dem Vernehmen nach soll der langjährige BVC-Mäzen beim bevorstehenden Stadionumbau ins Boot geholt werden. Auf dem Weg zur Titelverteidigung war der Sprehe-Club im Semifinale mit 0:1 an den Pragern hängen geblieben

Nach zwei vierten Plätzen war für den BVC bereits nach der Vorrunde Schluss. Im letzten Gruppenspiel gegen die von Mario Neumann betreute Stadtauswahl hätte das 1:0 durch Cüneyt Özkan das Halbfinale bedeutet. Sekunden vor Schluss glich der Emstekerfelder Christoph Brandenburg für die alles gebende Auswahl aus, was Schrader dem Vernehmen nach überhaupt nicht passte. Die prächtige Stimmung holte den ehrgeizigen Professor aber schnell wieder ein.

Als sich gegen Mitternacht Gerd Müller bei Woloschin mit den Worten „bis nächstes Jahr“ verabschiedete, freute sich Letzterer über seinen Auftrag. „Das Turnier hat sich bestens etabliert. Da gibt's nur eines: Weitermachen. Auch Bremen will wiederkommen. Am besten fange ich gleich in der nächsten Woche mit den Planungen an“, sprüht die BVC-Allzweckwaffe vor Tatendrang.

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