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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Wylezek zeigt bei Wölfinnen katzenartige Reflexe

17.02.2014

Cloppenburg Manchmal ist Fußball spielen wie Achterbahn fahren. Dominika Wylezek, Torhüterin des Bundesligisten BV Cloppenburg, dürfte das nach dem 1:4 (1:1, siehe auch Seite 20) ihrer Mannschaft beim Titelanwärter VfL Wolfsburg bestätigen. Sie erlebte am Sonnabend, wie schnell es im Fußball auf und ab geht.

Oben war die polnische Nationalspielerin eigentlich schon vor dem Spiel. Obwohl sie mit Barbara do Monte aus Brasilien und Anna Sieloff aus den USA starke Konkurrenz bekommen hatte, stand sie wieder als Nummer eins zwischen den Pfosten. Und auch im Spiel war sie obenauf – und zwar nicht nur, weil sie in ihrem Strafraum zahlreiche hohe Bälle abfangen musste. Nach einem elfmeterreifen Foul an Rechtsverteidigerin Daniela Löwenberg im gegnerischen Strafraum gleich zu Beginn spielte sich eine Menge vor Wylezeks Tor ab. Und die 26-Jährige spielte auch – und zwar die Spielverderberin für Wolfsburg. Immer wieder vereitelte die mehrfache Polnische Meisterin gute Chancen des amtierenden Deutschen Meisters.

Besonders auszeichnen konnte sich die Polin, die seit Sommer 2010 für den BVC spielt, in der neunten und 36. Minute: Zunächst tauchte Alexandra Popp frei vor ihr auf, und sie rettete mit dem Bein. Als es dann schon 1:1 stand – am Gegentor traf Wylezek keine Schuld – lenkte sie einen Schuss der starken Zsanett Jakabfi mit einem katzenartigen Reflex an die Latte (36.).

Allerdings musste sie in Hälfte eins auch erleben, wie kurz der Weg vom Höhenflug ins Tal der Tränen sein kann. Zweimal wäre ihr Einsatz beinahe vorzeitig beendet gewesen: In der 19. Minute war sie unglücklich aufgekommen, als sie einen Ball heruntergefischt hatte, und in der 44. Minute endete eine rotverdächtige Attacke Martina Müllers auf die Nummer eins des BVC statt im Krankenhaus glimpflich.

Aber es sollten ja noch Tiefschläge folgen. Bis zur 62. Minute lief alles nach Plan, dann unterlief der bereits verwarnten Verena Aschauer ein folgenschweres Foul. Die Österreicherin sah Gelb-Rot, und die kurz zuvor eingewechselte Aylin Yaren musste auf die ungeliebte Linksverteidiger-Position wechseln. Auf der sie mit einer unglücklichen Aktion – ungestüm trat sie Jakabfi im eigenen Strafraum auf den Fuß – einen Elfmeter verursachte. Den verwandelte Müller sicher (65.), und weitere elf Minuten später hatte Popp mit dem 3:1 alles klar gemacht. Aber als ob es nach einer so starken Leistung nicht schon schlimm genug wäre, mit leeren Händen dazustehen, kam es für Wylezek noch schlimmer: In der 86. Minute sah sie ganz schlecht aus, als sie aus dem Tor eilte und am Ball vorbeitrat. Conny Pohlers brauchte nur noch einzuschieben – das tat richtig weh.

Zwar enden Achterbahnfahrten ja im Normalfall unten, aber für Wylezek ging es anschließend schon wieder aufwärts. Schließlich machte Trainerin Tanja Schulte klar, dass sie „eine ganz starke Leistung“ ihrer Torhüterin gesehen hatte, die nicht von der Aktion zum Schluss überlagert werden dürfe. Hört sich so an, als könnte Wylezek den nächsten Einsatz am kommenden Sonntag zu Hause gegen den SC Freiburg (11 Uhr) fest einplanen. Auf zur nächsten Achterbahnfahrt – die dann aber bitte unnormal enden soll. Auf katzenartige Reflexe müssen ja nicht schon wieder Katzenjammer und Katerstimmung folgen . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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