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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: Wylezeks Verletzung weckt böse Erinnerungen

18.05.2012

CLOPPENBURG Es gibt so Momente im Leben, die will man einfach nicht noch einmal erleben. Für Tanja Schulte, Trainerin der Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg, dürfte es an den Tagen im November 2011 rund um das Spiel des BVC beim Herforder SV viele solcher Momente gegeben haben. Nachdem sich Stammtorhüterin Dominika Wylezek verletzt hatte, hatte sich auch noch die Nummer zwei Aline Schlösser wegen eines Arbeitsunfalls abgemeldet. Nicole Sigiel aus dem zweiten Team sprang ein und musste im Spitzenspiel gleich fünfmal hinter sich greifen. Pünktlich zum Rückspiel in Cloppenburg (Sonntag, 14 Uhr) hat sich Wylezek erneut verletzt. Und Schulte schwant schon Böses: „Jetzt muss Aline bei der Arbeit gut aufpassen.“

Von ihrem Ziel, mit einem Sieg gegen die einen Punkt besseren Herforderinnen am letzten Spieltag noch Platz drei zu erobern, rückt die 37-Jährige aber nicht ab: „Wir können uns auf Aline verlassen. Als Alibi darf Dominikas Verletzung auf keinen Fall herhalten.“

Die Polin hatte sich Montag im Training einen Bänderanriss in der Schulter zugezogen und dürfte rechtzeitig zum ersten Training der neuen Saison (16. Juli) wieder fit sein. Schon im Spiel gegen Herford könnte Mareike Kösjan nach überstandener Fußverletzung wieder dabei sein. „Sie hat sich durch ihre Leistung im Training für die Startelf empfohlen“, freut sich Schulte.

Überhaupt ist die Trainerin trotz des Ausfalls ihrer Stammtorhüterin durchaus optimistisch. „Wir haben das Spiel in Herford ja nicht nur in der Defensive verloren. Trotz guter Chancen haben wir kein Tor gemacht. Wenn wir diesmal nicht so fahrlässig mit unseren Möglichkeiten umgehen, sieht das ganz anders aus.“

Aber auch die Defensive muss sich cleverer anstellen. Wichtig sei vor allem, Standardsituationen in der Nähe des eigenen Strafraums zu vermeiden. „Die hoch gewachsene Lena Wermelt ist in solchen Situationen besonders gefährlich“, sagt Schulte, die den Herforder SV 2010 in die Bundesliga geführt hatte. Außerdem müsse ihr Team Anna Laue in den Griff bekommen. Laue hatte im Hinspiel einmal, Wermelt gleich zweimal ins BVC-Tor getroffen.

Damit das nicht noch einmal passiert, müsse ihr Team Kampfgeist zeigen, fordert Schulte. Das dürfte vor allem den Spielerinnen, die auch in der kommenden Saison für den BVC spielen wollen, nicht schwer fallen. Schließlich wird sich das Gesicht der Mannschaft bis Juli noch ändern, und in einer solchen Situation ist die Empfehlung einer guten Leistung im letzten Saisonspiel Gold wert. „Wir sind mitten in den Planungen“, sagt Schulte. „Sicher werden wir nicht die gesamte Mannschaft austauschen, aber Veränderungen wird es schon geben.“ Daniela Diers, Ilka Feldhaus und Birgit Niemeyer haben schon angekündigt, den Verein zu verlassen. Die drei Spielerinnen hatten zuletzt fast nur noch in der zweiten Mannschaft gespielt. „Der Trainingsaufwand ist natürlich sehr hoch, wenn man bedenkt, dass man kaum Einsatzzeiten bekommt“, sagt Schulte.

Der BV Cloppenburg bietet den Zuschauern am Sonntag die Chance, für vier Euro sowohl das Frauen-Spiel als auch die Partie der Herren gegen Lüneburg (Oberliga, 16.30 Uhr) zu verfolgen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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