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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Yaren jagt Million und Meister-Titel

09.01.2014

Cloppenburg Sie schießt schon mal auf Waschmaschinen, führt den Ball am Fuß, als wäre er angeklebt und lässt bei Gelegenheit selbst Franck Ribéry alt aussehen: Aylin Yaren gehörte zwar in den letzten Spielen des BV Cloppenburg nicht mehr zur Stammelf, eine der besten Technikerinnen der Frauenfußball-Bundesliga ist sie aber ohne Frage. Und das will sie in den nächsten Tagen gleich zweimal vor großem Publikum zeigen. Als Teilnehmerin der Fernsehsendung Millionärswahl (die NWZ  berichtete) hat es die 24-jährige Berlinerin mit türkischen Wurzeln in die zweite Show am Freitag (20.15 Uhr, Sat 1) geschafft. Zwei Tage später will sie den BVC in Magdeburg zum Titel im DFB-Hallenpokal – dem wichtigsten deutschen Frauenfußball-Turnier – schießen.

In der Halle unverzichtbar

„Der Kader für den Hallenpokal steht zwar noch nicht, aber Aylin ist auf jeden Fall dabei. Wir wollen doch nicht auf ihre technischen Fähigkeiten verzichten“, sagt BVC-Trainerin Tanja Schulte über die Spielerin, die am Freitag mit ihrem Fußball-Freestyle-Programm überzeugen will. Ihre tolle Technik hatte die BVC-Spielerin schon 2007 gezeigt, als das 1.66 Meter große Leichtgewicht an der Torwand des ZDF-Sportstudios ein Schwergewicht des internationalen Fußballs bezwang: Europas aktuellen Fußballer des Jahres Franck Ribéry.

Dass die Mittelfeldspielerin am Dienstag bereits zur Probe-Aufzeichnung der Sendung im Fernsehstudio Köln-Mülheim war und am Freitag erneut hin muss, stört Schulte nicht: „Es geht dabei ja um einen guten Zweck. So etwas unterstützen wir“, sagt die BVC-Trainerin. Die Teilnehmer, die mit ihren Talenten dafür sorgen wollen, dass sie möglichst viele Internetnutzer und Fernsehzuschauer wählen, sollen die ausgelobte Million Euro nicht selbst aufbrauchen. Yaren plant, im Falle ihres Sieges Fußballprojekte für sozialschwache Jugendliche zu fördern.

Bekannt dank Werbespot

Zunächst soll die Toptechnikerin aber den Ball möglichst oft ins Tor des Gegners befördern. Die 24-Jährige, die im Sommer mit einem ZDF-Werbespot zur Frauen-EM, in dem sie einen Ball in eine Waschmaschine schießt, für Aufregung sorgte, tritt mit ihrem Team am Sonntag in Gruppe A an. 1899 Hoffenheim (10.39 Uhr), der USV Jena (11.57 Uhr) und Bundesliga-Spitzenreiter 1. FFC Frankfurt (12.36 Uhr) sind in zwölf Minuten langen Partien die Gegner des BVC.

In der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, in der alle zwölf Erstligisten vertreten sind, kommen die Gruppensieger, die zweitplatzierten und die beiden besten drittplatzierten Teams der drei Gruppen weiter. Das Viertelfinale soll um 14.15 Uhr, das Halbfinale um 15.25 Uhr und das Endspiel um 16.10 Uhr beginnen. Der DFB überträgt die Veranstaltung, die Turbine Potsdam 2013 gewonnen hat, auf seiner Internetseite. Der MDR plant eine Zusammenfassung ab 17 Uhr.

„Es ist ein Privileg, dabei zu sein. Wir wollen mindestens die Gruppenphase überstehen“, sagt Schulte, die in ihrem zwölfköpfigen Hallen-Kader auf die für das Schweizer Nationalteam abgestellte Vanessa Bernauer verzichten muss. Die 38-jährige Trainerin hat unter der Woche versucht, die Hallenvorbereitung mit der auf die nächsten Bundesliga-Spiele zu kombinieren. Insgesamt dreimal wird der BVC bis Sonntag drinnen trainiert haben.

Anschließend dreht sich wieder alles um den Bundesliga-Abstiegskampf, in dem Schulte allerdings weiter auf Aferdita Kameraj verzichten muss. Eine Untersuchung der langzeitverletzten Mittelfeldspielerin ergab, dass ihr Kreuzband schon wieder angerissen ist. „Das ist großer Mist, aber sie gibt nicht auf“, sagt Schulte.

Testspiele geplant

Die Trainerin hat bereits Testspiele bei Arminia Ibbenbüren (Regionalliga West, 1. Februar, 14 Uhr), beim ATS Buntentor (Verbandsliga Bremen, 5. und 16. Februar, 19 und 13 Uhr) und gegen den SV Meppen (2. Liga, 9. Februar, 17 Uhr in Lastrup) organisiert. Dann dürfte Aylin Yaren auch wieder zum Einsatz kommen. Schließlich soll auf Kunstrasen gespielt werden, und wer könnte das besser als eine Ball-Künstlerin . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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