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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball-Oberliga: Zu sicher geglaubter Derbysieg entgleitet

14.11.2016

Cloppenburg /Edewecht Wer in ein erneut verbissen geführtes Derby wie der TV Cloppenburg beim VfL Edewecht obendrein als Tabellenführer der Handball-Oberliga gehen muss, darf sich nicht wundern, wenn der Gastgeber nie aufgibt und am Ende mit einem 25:22 (11:14) die Überraschung schafft. „Unser Abwehrverhalten nach der Pause stimmte überhaupt nicht mehr“, kritisierte TVC-Trainer Adrian Hoppe.

So kam es, dass alle drei Torhüter, zunächst Niklas Planck, dann Nils Buschmann, David Albrecht und in den letzten 13 Minuten bei einer 20:18-Führung für den VfL wieder Planck, immer mehr im Stich gelassen wurden. So durfte sich Thore Linda, den VfL-Trainer Niels Bötel mangels Alternativen – der gefürchtete Renke Bitter fehlte weiterhin – als Rückraumschütze einsetzten musste, reichlich austoben. Acht seiner zehn Treffer erzielte er nach der Pause, wurde so zum Garanten der Aufholjagd und der zweiten Auswärtsniederlage für den TVC.

Warum nicht Linda, sondern Tobias Meyer von Jannis Koellner beim Stand von 21:20 kurz gedeckt wurde, bleibt ein Rätsel. Denn beim heißen Endkampf, der Gast hatte einen 18:20-Rückstand (46.) in eine 22:21-Führung durch seinen oft überhart und zu wenig geschützten Kreisläufer Ole Harms gewandelt (54.), war es Linda, der alle weiteren Treffer zum 25:22 markieren konnte. Und da auf der Gegenseite die Gäste ihr Spielkonzept, das im ersten Abschnitt gut funktioniert hatte, völlig verließen und mit Einzelaktionen am nun warmgeschossenen VfL-Torhüter Finn-Luca Schwagereit scheiterten, war die knapp sieben Minuten andauernde Torflaute nicht kompensierbar.

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Dabei hatte der Spitzenreiter im ersten Abschnitt ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Angeführt von Spielmacher Jannis Koellner lag der TVC bis zum 9:9 (21.) stets knapp in Führung, spielte sehr variabel und zog bis auf 14:10 (28.) davon. Die 14:11-Pausenführung gab keinen Anlass zur Sorge, die Tatsache aber schon, dass Edewecht bis zur Pause vier (!) Tore in Unterzahl erzielen konnte.

Nach dem Seitenwechsel ließ der TVC ab der 15:12-Führung (31.) immer mehr Souveränität vermissen, gab zum 17:17 (42.) die Partie erstmals aus der Hand, nahm den Kampf zwar an. Trotz der 22:21-Führung fehlten Ruhe und klare Angriffe, um gegen einen endgültig heiß gelaufenen Gegner zu bestehen.

TVC: Planck, Buschmann, Albrecht - Siemer, Witt (3), Koellner (4/1), Freese (3), Becker (2), Niehaus (1/1), Harms (6), Koopmeiners (2), M. Neunzig, Gerasimow, Schulat (1).

7 m: VfL vier (Remmers verwandelt alle) - TVC vier (Niehaus und Koellner verwandeln und vergeben jeweils einen). Zeitstrafen: VfL 6, TVC 4 (Siemer 2, Koellner, Becker). Schiedsrichter: Manuel Morgenstern/Axel Tapper (Bremen).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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