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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Aloys Gelhaus – ein Mann der lauten Töne

27.04.2013

Bösel „Es war eine spannende Zeit und hat immer Spaß gemacht“, blickt der Kirchenprovisor der St.-Cäcilia-Gemeinde Bösel gerne zurück. Mit Wirkung vom 30. April dieses Jahres hat das Offizialat seinen Antrag auf Entpflichtung aus diesem Amt angenommen. Für Aloys Gelhaus bedeutet dies nun nicht nur ein Abschied aus dem Ehrenamt als Kirchenprovisor, sondern auch von vielen anderen Ehrenämtern in über 50 Jahren.

Aloys Gelhaus wurde 1945 in Bösel geboren. Nach dem Schulbesuch in Bösel und der Handelsschule absolvierte er eine Banklehre. Danach war er bis zum Eintritt in den Vorruhestand 1995 bei der Volksbank in Oldenburg tätig.

Bereits mit 17 Jahren übernahm er Verantwortung in Ehrenämtern. Musik war und ist sein Hobby, er spielt Trompete und Flügelhorn im Musikverein. Als Schriftführer organisierte er 1962 das „Pokalmusikfest“, ein Vorläufer der späteren Euro-Musiktage. Später übernahm er die Aufgabe des Dirigenten im Musikverein. Als die Euro-Musiktage ins Leben gerufen wurden, hat er hier gerne Aufgaben in der Organisation übernommen. Von 1996 bis 2000 war er Geschäftsführer von Euro e.V..

Auch politisch war Aloys Gelhaus engagiert. Etwa 15 Jahre war er Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU in Bösel. Von 1991 bis 2000 war er Kreistagsabgeordneter.

Anfang der 90er Jahre begann dann sein kirchliches Engagement. Er wurde Mitglied im Pfarrgemeinderat, 1998 wurde er Vorsitzender dieses Gremiums. An zwei große Ereignisse während seiner Pfarrgemeinderatszugehörigkeit erinnerte er sich gerne: an die Gemeindewallfahrt nach Altenoythe und an die Männerwallfahrt nach Bethen. Die Wallfahrt nach Altenoythe stand unter dem Motto „Zurück zu den Wurzeln des Ursprungs“, fast 1100 Gemeindemitglieder waren damals unterwegs. Auch die Fahrradwallfahrt der Männer nach Bethen stieß auf gute Resonanz.

Seit April 2000 ist Aloys Gelhaus Kirchenprovisor und kraft Amtes auch Mitglied des Pfarrgemeinderats.

Als Kirchenprovisor hat er in den 13 Jahren viel bewegt und war für einen stattlichen Haushalt verantwortlich. Fast zwei Millionen Euro galt es pro Jahr richtig zu lenken. Zu den Großprojekten in seiner Amtszeit gehörten unter anderem der Kindergartenumbau mit zwei Krippenräumen für 1,3 Millionen Euro, die Turmsanierung von St. Cäcilia 2006 für 180 000 Euro, der Umbau der Friedhofskapelle und die Errichtung des Betriebsgebäudes (450 000 Euro veranschlagt), die Außensanierung der Kirche und der Umbau der Sakristei für 333 000 Euro und die Renovierung der Sakristei in Petersdorf für 55 000 Euro.

„Ich bin froh und dankbar, dass die Baumaßnahmen auf dem Friedhof noch vor Ende meiner Amtszeit abgeschlossen worden sind“, sagt er. Er sei auch darüber erfreut und dankbar, dass die Gemeindemitglieder die baulichen Änderungen positiv angesehen haben.

Im Sommer geht auch Aloys Gelhaus’ Ehefrau Maria in den Ruhestand. Sie ist viele Jahre als Pfarrsekretärin tätig gewesen. Langeweile wird Aloys Gelhaus ab dem 1. Mai nicht haben. „Über die Jahre hin habe ich viele geschichtliche Informationen und tiefe Einblicke über unsere Kirche erfahren“, sagt er. Deshalb freut er sich darauf, die von dem verstorbenen Kirchenvorstandsmitglied Rektor Joseph Stukenborg begonnene Chronik fortschreiben zu können.

Aloys Gelhaus wird am Sonnabend, 11. Mai, verabschiedet. Die Feier beginnt mit der Vorabendmesse um 17 Uhr, anschließend wird zur Begegnung in das Pfarrheim eingeladen.

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