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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Dörfer machen Eindruck

17.05.2018

Altenoythe /Gehlenberg Wochen der Entscheidung: In Altenoythe und Gehlenberg hat die Kommission zum regionalen Vorentscheid Weser-Ems im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ am Mittwochnachmittag die Bereisung der fünf Dörfer aus dem Kreis Cloppenburg begonnen.

Erste Station: Altenoythe. „Willkommen“ sangen die Schüler der Sophie-Scholl-Schule (Tagesbildungsstätte des Caritas-Vereins) auf dem Parkplatz vor der Dreifaltigkeitskirche – allerdings mit 22-minütiger Verspätung. Der Bus der zehnköpfigen Kommission hatte deutlichen Verzug. Zum ersten Mal war Altenoythe weitergekommen – „das ist schon ein großer Erfolg“, betonte Richard Hardenberg, Vorsitzender des Heimatvereins, alles weitere sei Bonus.

Schon in der Begrüßung wurde das Motto der Altenoyther deutlich: „In Altenoythe wird Integration und Inklusion gelebt“. Das demonstrierten sie bei der Vorstellung des Dorfes im Karl-Borromäus-Haus wie auch bei der anschließenden Rundfahrt durch den Ort. Caritas-Werkstätten, -Verwaltung und -Begegnungshaus wurden ebenso besichtigt wie das Dorfgemeinschaftshaus oder die neue Kreuzanlage. Bürgermeister Sven Stratmann – „Altenoythe lebt Inklusion und ist damit ein Vorbild nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Stadtverwaltung“ – informierte über die Schulsituation und gewerbliche wie die bauliche Entwicklung. Ab 2019 würden 25 neue Bauplätze am Schmalen Damm geschaffen. Res­triktionen bei der Entwicklung von Bauland gebe es auch durch die Landwirtschaft, betonte Sven Corbes, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung.

Der Frauen-Singekreis und die Bläsergruppe des Hegerings sangen und spielten zum Abschluss bei der Vituskirche – Wahrzeichen der langen Geschichte Altenoythes – und verabschiedeten die Kommission nach Gehlenberg.

Dort begrüßte Ortsvorsteher Hans Meyer die Prüfungsgruppe unter der Leitung von Norbert Wencker, Dezernatsleiter vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems. Bei einer Präsentation im Kulturzentrum Mühlenberg bekam die Kommission einen ersten Eindruck von dem 1788 gegründeten Dorf. Die Mühlenberg Musikanten musizierten. Bürgermeister Stratmann lobte die Vielfalt Friesoythes und seiner Ortsteile.

Bereits zum dritten Mal gelang es Gehlenberg über den Kreis- den Bezirksentscheid (regionaler Vorentscheid) des Wettbewerbs zu erreichen. „Das ist auch eine Anerkennung für die geleistete Arbeit der Vereine und Gruppen“, freute sich Meyer. Zig Tausend Stunden an ehrenamtlicher Arbeit seien in das Dorf und die Dorferneuerung investiert worden, zum Beispiel in den Neubau der Sportanlage (Eigenleistung mehr als 10 000 Stunden). Viele Gehlenberger seien in mehreren Vereinen engagiert. Auch die Landfrauen, die Theatergruppe, der Ortsjugendring und die Landjugend stellten sich vor.

Mit seinen rund 1700 Bürgern zeichne sich Gehlenberg auch durch seine Wirtschaftskraft mit mehr als 80 Betrieben aus, so Meyer. Man habe eine „funktionierende Infrastruktur“, sei das Zentrum der Hähnchenmast in Europa. Es gibt einen eigenen Windpark und mehr als 200 Solaranlagen. Neuer Wohnraum für Familien werde geschaffen. Im Pfarrpark möchte man ein Seniorenzentrum mit Tagespflege errichten. Die Baugenehmigung wurde bereits erteilt.

Es folgte eine Busfahrt durch den Ort. Vorgestellt wurden unter anderem das Unternehmen Meemken Wurstwaren (Gewerbegebiet), die Feuerwehr, ein Baugebiet, das Sportgelände, Streuobstwiese und Schützenplatz sowie die renovierte Leichenhalle. Ein Spaziergang führte dann vom Friedhof durch den Dorfpark zur Kirche St. Prosper bis hin zur Kindertagesstätte St. Monika. 

Insgesamt 21 Dörfer aus Weser-Ems treten im regionalen Vorentscheid an. Davon kommen acht Dörfer weiter in den Landesentscheid.

Reiner Kramer
stv. Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2901
Sebastian Friedhoff
Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2904

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