• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Kirche plant Krippenanbau

24.10.2018

Barßel Die Gemeinde Barßel wächst. Überall werden neue Baugebiete erschlossen und neue Wohnhäuser schießen in die Höhe. Quasi damit verbunden ist auch ein Zuwachs an Kindern. Sei es durch Geburten oder Zuzügen.

Um den Mädchen und Jungen in jungen Jahren einen Kindergartenplatz anbieten zu können, gibt es in allen Ortsteilen Kindergärten. Die stehen überwiegend in Trägerschaft der Kirchengemeinden. Nicht unwesentlich hat die Barßeler Kommune den Bau der Kindertagesstätten und Erweiterungen mit finanziellen Mitteln unterstützt. Doch es wird enger in den Kindergärten. So beispielsweise in dem Kindergarten „Heilige Familie“ in Barßel. „Um mit Blick auf etwaig notwendige Erweiterungen sowohl rechtzeitig als auch örtlich richtig handeln zu können, haben wir die Geburten der letzten Jahre bis einschließlich 2017 den Ortsteilen zugeordnet“, sagt Erster Gemeinderat Michael Sope. „Im Ergebnis ist unter anderem ein wachsender Bedarf an Krippenplätzen im Barßeler Kindergarten festzustellen.“

Favorisiert wird ein An- bzw. Neubau einer zweigruppigen Kinderkrippe auf dem Grundstück neben dem Kindergarten „Heilige Familie“, hinter dem Schwesternwohnheim, der früheren Vikarie der Kirchengemeinde Ss. Cosmas und Damian Barßel mit eigener Zuwegung von der Hafenstraße aus.

„Mit der Realisierung dieses Projektes können 30 zusätzliche Krippenplätze geschaffen werden. Langfristig birgt dieser Standort den Vorteil, dass die Räumlichkeiten des Schwesternwohnheimes eventuell in den Kindergarten - bzw. Krippenbetrieb integriert werden können“, so Sope. Die Kinderkrippe könne als eigene Einrichtung unter dem Namen „Kinderkrippe Heilige Familie“ geführt werden. „Eine Entscheidung, die der Kirchengemeinde obliegt“, so Sope.

Derzeit bewohnen das ehemalige Vikarie-Gebäude die beiden Schwestern vom Heiligen Kreuze, Schwester Magda Maria und Romana, die in vielfacher Weise für die Kirchengemeinde tätig sind.

Der Standort hat auch verkehrlich große Vorteile. Es gibt eine gesonderte Zuwegung über die Hafenstraße und in unmittelbarer Nähe umfangreiche Parkmöglichkeiten – gerade im Hinblick auf den Pkw-Verkehr im Zuge des Bringens und Abholens der Kleinkinder. Die Kirchengemeinde lässt derzeit gerade einen Planentwurf für den Bau der Kinderkrippe erstellen. „Wir haben auch die Errichtung einer neuen Einrichtung an einem anderen Kindergartenstandort geprüft. Im Ergebnis überwiegen die Vorteile der Erweiterung am jetzigen Standort“, betont Sope.

Den Kindergarten Barßel besuchen derzeit etwa 110 Kinder. Die Kosten wurden überschlägig mit rund 850 000 Euro ermittelt. Etwa 360 000 Euro würde das Land und 85 000 Euro das Bischöfliche Offizialat zusteuern. Der Landkreis beteiligt sich mit rund 202 500 Euro. Der Anteil der Gemeinde ist ebenfalls mit 202 500 Euro kalkuliert.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.