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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Finanzierung der neuen Krippe auf der Kippe

26.03.2019

Barßel Eigentlich sollte noch im Frühjahr mit den Bauarbeiten für die neue Kinderkrippe beim Kindergarten „Heilige Familie“ in Barßel begonnen werden, denn der Bedarf ist groß. Doch jetzt hat das Land dem Vorhaben zunächst einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn der Fördertopf für Investitionszuschüsse beim Land ist aktuell leer. Der Anfang des Jahres von der Gemeinde Barßel gestellte Antrag kann somit nicht bearbeitet werden. Das habe der Städte- und Gemeindebund der Gemeinde Barßel am vergangenen Freitag mitgeteilt, sagte Erster Gemeinderat Michael Sope im Gespräch mit der NWZ. Und das gelte niedersachsenweit.

„Das ist sehr schlecht für uns, weil wir gerne beginnen würden. Wir stehen zusammen mit der katholischen Kirchengemeinde in den Startlöchern und brauchen dringend weitere Krippenplätze“, so Sope. Zwar könne man theoretisch auf eigenes Risiko mit dem Bau beginnen, allerdings mit der Ungewissheit, ob der Fördertopf wieder aufgefüllt wird. „Wir müssen jetzt abwarten und können es nicht verantworten, mit dem Anbau zu beginnen. Dafür ist die Maßnahme mit Kosten in Höhe von 895 000 Euro zu umfangreich“, sagt der Erste Gemeinderat. So müsse man nun vermehrt auf Tagespflege verweisen, auch wenn Eltern für ihr Kind lieber einen Platz in einer Einrichtung hätten.

Die Nachricht stößt bei der Gemeinde auf völliges Unverständnis. „Bund und Land erklären gesetzlich den Rechtsanspruch der Eltern auf einen Krippenplatz, wir bemühen uns und bauen Jahr für Jahr aus. Und das reicht immer noch nicht. Dann haben wir einen Ausbauplan und es wird von Landesseite gesagt, dass der Topf leer sei“, zeigt sich Sope verärgert. „Auf der einen Seite soll man Plätze schaffen, auf der anderen Seite lässt man uns auf finanzieller Ebene im Regen stehen.“

Geplant ist, an den Kindergarten „Heilige Familie“, der sich in Trägerschaft der Kirche befindet, anzubauen. Ein Neubau für zwei Krippengruppen bzw. 30 Krippenplätze soll hinter dem Schwesternwohnheim geschaffen werden. Mittelfristig sollte das Schwesternwohnheim dann auch der Einrichtung zugeschlagen werden. Geplant war, dass die Krippe Anfang 2020 fertiggestellt wird. Doch ob und wie es nun damit weitergehen soll, bleibt abzuwarten. „Wir hoffen, dass kurzfristig eine Lösung von Landesseite hergestellt wird.“

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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