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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Barßel bekommt einen Präventionsrat

15.05.2019

Barßel Eines machte Erster Gemeinderat Michael Sope sofort klar. „Es handelt sich hierbei um gesamtgesellschaftliche Probleme und die Gemeinde Barßel ist keineswegs ein Hotspot der Drogenkriminalität. Doch kriminelle Handlungen finden auch an unseren Schulen statt und da müssen wir nach Einschätzung der Verwaltung auch lokal etwas dagegenhalten“, sagte Sope am Montagabend auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Gemeinde Barßel im Pfarrheim. Genau deswegen soll für die Gemeinde Barßel ein Präventionsrat gegründet werden, für dessen Einrichtung sich alle Ausschussmitglieder einstimmig aussprachen.

Durch das Amt des Gemeindejugendpflegers soll das neue Gremium koordiniert werden. Als Ziele gibt die Verwaltung den Abbau von Gewalt und Ausgrenzung, Drogen- und Alkoholprävention, Aufklärung im Umgang mit digitalen Medien und Vorbeugen von Cybermobbing, Unterstützung der Kriminalitätsprävention durch Aufklärung und Beratung sowie Förderung der Chancengleichheit an. „Die Einberufung des Präventionsrates obliegt dem Gemeindejugendpfleger. Neben ihm wären zum Beispiel Gleichstellungsbeauftragte, Lehrer und Sozialarbeiter, Elternratsmitglieder, Sportvereinsvertreter und Ansprechpartner der Jugendarbeit in den Kirchengemeinden wertvolle Mitglieder des Rates“, so Sope weiter. Gleichzeitig soll der Rat jederzeit und gezielt weitere Organisationen und Behörden wie zum Beispiel die Polizei einbinden.

„Es ist in Barßel nicht anders als in anderen Gemeinden. Das Konzept sieht sehr gut aus und wir können die Schaffung des Gremiums nur unterstützen“, sagte Judith Vey-Höwener (SPD). Günther Ludmann (CDU) fehlten in dem Konzept konkretere Angaben. „An manchen Stellen könnte die Verwaltung noch konkreter werden. Wir haben ein Problem mit Drogen. Dafür ist mir das Konzept zu allgemein“, so der Ratsherr. Bürgermeister Nils Anhuth antwortete direkt. „Hier bei uns brennt nichts – die Situation ist nicht anders als in anderen Kommunen auch. Uns geht es darum, ein möglichst unbürokratisches Netzwerk zu schaffen. Das Konzept ist bewusst schlank gehalten, damit sich der neue Rat die Leitlinien selbst legen kann“, so der Rathaus-Chef. Jan Block (CDU) erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass es sehr wichtig sei, dass sich das Gremium auch regelmäßig trifft.

Auch Pastor Thomas Perzul von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Elisabethfehn, beratendes Mitglied des Ausschusses, begrüßte die Einrichtung des Gremiums, machte aber auf eine weitere Sache aufmerksam. „Der neue Präventionsrat kümmert sich um wichtige Probleme in unserer Gesellschaft. Dabei sollte man nur aufpassen, nicht zu viel Last auf das Ehrenamt zu legen“, so Perzul. Bürgermeister Anhuth versicherte: „Wir haben genug Hauptamtliche mit an Bord und der Gemeindejugendpfleger soll das ganze koordinieren. Aber natürlich geht es nicht ganz ohne ehrenamtliche Hilfe, doch die wird einen gewissen Rahmen nicht übersteigen.“

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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