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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Ministerin mit Mutterfreuden

12.08.2017

Barßel Auf ihrem Weg zu den Feierlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens des St. Marienstiftes in Friesoythe machte die Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt (SPD), Station in der Gemeinde Barßel. Sie folgte damit der Einladung ihres Parteikollegen, Bürgermeister Nils Anhuth.

In dem Gespräch, an dem auch der Barßeler SPD-Vorstand sowie die Fraktionsvorsitzenden von SPD, CDU und BFB teilnahmen, ging es um die Belange der Gemeinde Barßel und insbesondere um die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum. „Das ist in der Tat ein Problem. Ich schlage vor, der Bürgermeister kümmert sich um ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Barßel“, meinte die Ministerin.

Nach einer angenehmen Gesprächsrunde zog der Tross über die Lange Straße zum Gesundheitszentrum St. Ansgar-Stiftung, wo Rundt vom Geschäftsführer der Caritas Saterland-Barßel, Carsten Huslage, in Empfang genommen wurde.

In der Pflegeeinrichtung überreichte Bewohnerin Liesel Weyland der Ministerin einen bunten Blumenstrauß. Bei einem Rundgang verschaffte sich Rundt einen Überblick über die Leistungen für die Heimbewohner. Dabei hatte sie auch Zeit, mit Bewohnern zu plaudern, bevor es in den dritten Stock zur Einrichtung „Lichtblick“ ging, die vom Caritas-Verein Altenoythe betreut wird.

Vorstandsmitglied Andreas Wieborg gab der Ministerin einen Überblick über die seit sieben Jahren bestehende Einrichtung, die seit drei Jahren eine Regelversorgung hat. Es handelt sich dabei um eine begleitete Elternschaft, eine Wohneinrichtung für Mütter mit geistiger Behinderung und deren Kinder, die in Niedersachsen einzigartig ist und der Ministerin so nicht bekannt war. Mutterfreude kam bei der SPD-Politikerin auf, als sie das Baby Luca auf den Arm nahm und um ihre Halskette fürchten musste.

In einer Gesprächsrunde erläuterten Geschäftsführer Carsten Huslage und Caritas-Direktor Dr. Gerhard Tepe der Ministerin die Sorgen und Nöte insbesondere im Pflegebereich. Dabei ging es um den Fachkräftemangel, bessere Bezahlung und den Wettbewerb mit gewerblichen Anbietern. Die Ministerin sprach sich für mehr kommunale Steuerungsmöglichkeiten und eine tarifgebundene und bundeseinheitliche Entlohnung aus. Auch eine Ausbildungsgeneralistik in Form der Zusammenführung, etwa von Alten- und Krankenpflege, könne einen „Schub beim Bezahlniveau“ bewirken.

Rundt äußerte sich auch zu den Krankenhausplänen. „Es ist unser Ansinnen, dass die kleinen Häuser erhalten bleiben und nicht weggekegelt werden. Das vorgelegte Investitionsprogramm wird durchgezogen. Da besteht Einigkeit im Landtag.“ Doch Rundt sorgte sich, dass aufgrund der aktuellen politischen Lage das Sondervermögen gestrichen werden könnte. „Dann können wir keine Bescheide versenden. Wir hoffen auf Einsicht bei der CDU.“

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