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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Standortfrage in der Diskussion?

07.02.2019

Barßel Der Architektenwettbewerb für ein neues Rathaus in Barßel geht in diesem Jahr in die heiße Phase. Damit sich die 20 Architektenbüros, die am Wettbewerb teilnehmen, ein Bild von der Baumaßnahme machen und letzte Fragen klären konnten, fand jetzt im Rathaus ein Kolloquium statt, bei dem neben den Architekten auch das Preisgericht (Besetzung siehe Info-Kasten) sowie das beratende Büro NWP aus Oldenburg anwesend waren. Dabei sollen nach Informationen der NWZ von den Architekten neue Erkenntnisse in der Umsetzung des Vorhabens eingebracht worden sein.

Kolloquium und Preisgericht

Das Kolloquium zum Architektenwettbewerb, das kürzlich stattfand, war dazu geeignet, dass alle 20 Architektenbüros ihre Fragen zum Wettbewerb stellen konnten und sich so informieren konnten. Laut Bürgermeister Nils Anhuth waren aber nicht alle 20 Büros dabei. Ebenfalls anwesend war das Preisgericht

Das Preisgericht besteht aus fünf Fachpreisrichtern, vier Architekten und einem Stadtbaurat, sowie einem ständig anwesenden stellvertretendem Preisrichter. Ebenfalls gehören vier Sachpreisrichter dem Preisgericht an. Diese sind Bürgermeister Nils Anhuth, CDU-Fraktionsvorsitzender Hans Eveslage, SPD-Fraktionsmitglied Heino Willhaus und Bürgerfraktionsvorsitzender Josef Wagner. Die ständig anwesenden Stellvertreter sind Erster Gemeinderat Michael Sope, Hans Geesen (CDU), Steffen Haak (CDU), Ulla Fugel (SPD) und Waltraut Frerichs (BfB/Grüne).

Stimmrecht haben nur die fünf Fachpreisrichter sowie die vier Sachpreisrichter.

So soll vorgeschlagen worden sein, dass neue Rathaus nicht unmittelbar an die Lange Straße zu setzen, wo sich derzeit noch das Gebäude der Awo befindet. Außerdem soll angeregt worden sein, das Bürgerhaus auf der durch den Abbruch des bestehenden Rathauses freiwerdenden Fläche zu errichten. Auch soll die Rede davon gewesen sein, das heutige Rathaus gar nicht abzubrechen. „Alles nicht so gewesen. Das ist Blödsinn. Fakt ist nur, dass das Kolloquium getagt hat. Das gehört nämlich verbindlich zu einem solchen Wettbewerb dazu“, meinte CDU-Fraktionsvorsitzender Hans Eveslage, der Mitglied im Preisgericht ist. Näher wollte er sich nicht äußern.

„Zum Architektenwettbewerb gehöre auch, dass niemand sich über Interna äußern dürfe bis der Wettbewerb entschieden ist. Darauf sind alle Preisrichter verpflichtet worden“, so Eveslage. „Bei dem Kolloquium wurden sowohl schriftlich von den Wettbewerbsteilnehmern eingereichte als auch in der Sitzung mündlich vorgetragene Fragen beantwortet sowie Anregungen erörtert. Unter anderem ging es dabei um das potenzielle Baufenster für den Neubau eines Bürgerhauses mit Verwaltungstrakt“, sagte Bürgermeister Nils Anhuth. Es sei aber zwingend notwendig, so der Bürgermeister, den lückenlosen Umzug der Verwaltung von dem Altbau in den Neubau zu gewährleisten. „Beispielsweise wäre denkbar, in einem ersten Schritt eine neue Verwaltung zu erstellen, so dass ein Umzug durchgeführt werden kann, dann den Altbau abzureißen und schließlich die dann freigewordene Fläche des Altbaus für den Neubau des Bürgerhaus-Bereiches zu nutzen“, so Anhuth. Wo auf dem Grundstück das neue Bürgerhaus mit Verwaltungstrakt entsteht, werde letztlich eine Frage der Funktionalität und der städtebaulichen Einpassung sein. „Auf jeden Fall sollen Verwaltung und Sitzungssäle räumlich getrennt sein. Das geht auch innerhalb eines Gebäudes“, so Anhuth weiter.

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Unnötige Querelen

Im Hinblick auf die Außengestaltung wurde auch das Thema Landschaftsarchitekten diskutiert. Für den Wettbewerb waren Landschaftsarchitekten aber nicht als Entwurfsverfasser zugelassen, da sich die Auslobung des Wettbewerbs an Architekten richtet. „Landschaftsplaner und andere Fachplaner dürfen jedoch von den Wettbewerbsteilnehmern bürointern hinzugezogen werden“, so Anhuth. „Wir haben für den Neubau ein sehr großes Grundstücksareal zur Verfügung. Daher haben wir den Architekten auch freie Hand gelassen. Der Wettbewerb wird es zeigen“, so Heino Willhaus (SPD).

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