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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Zustimmung für Rufbus – doch Barßel bleibt skeptisch

22.12.2018

Barßel Jetzt ist es fakt: Auch die Gemeinde Barßel wird sich wie alle anderen Kommunen auch am neuen Rufbus-Projekt des Landkreises Cloppenburg beteiligen. Doch von einer diesbezüglichen „Liebesheirat“ war auf der letzten Ratssitzung in diesem Jahr fraktionsübergreifend keine Rede. „Das Rufbussystem für den Landkreis Cloppenburg, so wie es uns die vom Landkreis beauftragten Planer diktiert haben, passt nicht für die Gegebenheiten in unserer Gemeinde“, sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU, Hans Eveslage.

Auch die Aussprache mit dem Planungsbüro im zuständigen Fachausschuss habe für ihn keinen Erfolg gehabt. „Bei mir hat sich vielmehr der Eindruck verfestigt, dass die Planer gar nicht realisieren konnten und nicht realisieren wollten, dass unsere Gemeinde keine Anbindung an den Bahnhof in Cloppenburg – Entfernung 50 Kilometer – benötigt“, so Eveslage weiter. In dem Zusammenhang lohnt sich der Blick auf die Karte. Als nördlichste Gemeinde des Landkreises Cloppenburg hat Barßel eine absolute Randlage. Der Bahnhof in der Kreisstadt Cloppenburg ist rund 45 Kilometer weit entfernt. Direkt vor der Barßeler Haustür befindet sich der Bahnhof Augustfehn in der Gemeinde Apen – bis dahin sind es von Barßel aus acht Kilometer. Dazu kommt auch noch der Bahnhof in Ocholt, der knapp zwölf Kilometer vom Ortskern entfernt ist. „Von Barßel aus gibt es jetzt schon optimale stündliche Anbindungen nach Oldenburg, die durch ein innerhalb unserer Gemeindegrenzen parallel dazu installiertes Rufbussystem nur gefährdet werden“, so Eveslage.

Ähnlich sah es auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Ursula Nüdling. „Die Planungen sind für eine Gemeinde in Randlage wie Barßel nicht ganz optimal, da der nächstgelegen Bahnhof der in Augustfehn ist. Dieser ist auch wichtiger als der in Ocholt, da dieser schon barrierefrei ausgebaut ist“, so Nüdling. Auch die Gruppe Bürgerfraktion/Grüne äußerte Kritik. „Wir haben erhebliche Bedenken, da es keine Anbindung über die Kreisgrenze hinaus gibt“, sagte Fraktionsvorsitzender Josef Wagner.

Doch alle Fraktionen erkannten auch einen Vorteil. „Neben den gravierenden Mängeln sehen wir auch einige Verbesserungen für den ÖPNV in der Gemeinde. Insbesondere die Verbindung von Reekenfeld und Elisabethfehn nach Barßel sind ein Pluspunkt“, sagte Eveslage. Auch die anderen Fraktionen sahen dies ähnlich. Letztlich stimmte der Rat für eine Testphase des Systems – allerdings nicht einstimmig. Die Ratsherren Christoph Raming, Michael Warnken und Michael Bohnen – allesamt CDU – stimmten dagegen.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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